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01/09/2016

Akku HP FE06

Die Transformer Pads von Asus sind dafür bekannt, dass sie Tablet und Laptop in einem Gerät vereinen. Externe Tastaturen für Tablets gibt es viele, bei Asus legt man hier jedoch wert drauf, dass sowohl Tablet, als auch Tastatur gemeinsam entwickelt werden. All zu viel ist über die neuen Transformer noch nicht bekannt, sie besitzen allerdings gute Frontlautsprecher und kommen natürlich mit Android 4.4 daher.Das 10 Zoll große Display soll mit 1080p auflösen und unter der Haube soll ein Intel-Prozessor werkeln. Die Kombination aus Tablet und Tastatur mit zusätzlichen Akku wird wohl auch wieder für eine lange Akkulaufzeit sorgen. Tablet-Laptop-Hybriden sind ja eigentlich ein Schwerpunkt bei Windows und nicht so beliebt bei Android, bei Asus versucht man es aber anscheinend immer mal wieder aufs Neue.Samsungs Ultrabooks gehören seit jeher zu den Topmodellen um hochpreisigen Segment. Das Series 9 hat seinerzeit Maßstäbe in Sachen Design und Portabilität gesetzt und mit dem neuen ATIV Book 9 Plus versucht Samsung natürlich, diesen hohen Standard weiter aufrecht zu erhalten und andere Aspekte weiter auszubauen.

Ich hatte das High-End-Ultrabook (genauer gesagt die Ausführung mit der Modellbezeichnung „940X3G K01“) nun über die vergangenen Tage bei mir im Testbetrieb und konnte mir daher ein Bild darüber machen, wie viel „Ultrabook“ man denn für den doch recht stolzen Preis von 1.549 Euro bekommt. Die technischen Daten lassen durchaus aufhorchen. In ATIV Book 9 Plus ist ein Intel Core i5 4200U verbaut, dessen Taktung je nach Last 1,6 GHz bis 2,6 GHz beträgt. Der Prozessor wird dabei durch den Intel HD Graphics 4400 als GPU unterstützt, dazu kommen dann noch eine 128 GB große SSD und vier GB RAM, wobei ich hier lieber acht GB RAM gesehen hätte. Vier GB sind heute durchaus schneller voll, als man glauben mag.

Das Highlight der technischen Ausstattung ist aber definitiv das Display. Dieses ist 13,3“ groß, unterstützt Touchscreen-Eingaben für Windows 8 und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf – letzteres erhöht sich durch das Update auf Windows 8 sogar auf 3.200 x 1.800 Pixel, was schon wahnwitzig viel ist, sich aber natürlich auch auf die Akkulaufzeit niederschlägt, welche durch den Haswell-Prozessor aber sowieso schon sehr ansehnlich ist. Hier die technischen Details nochmal nacheinander aufgelistet: Ports: Mini-HDMI, Mini-VGA, 2 x USB 3.0, Proprietärer Ethernet-Port (mit Dongle für RJ45), Audio In/Out, SDXC-Kartenleser, Kensington-Lock
Der Lieferumfang ist weitgehend nicht von Überraschungen geprägt. Neben dem Ultrabook liegt noch das Netzteil, ein (natürlich) viel zu kurzes Kleeblatt-Stromkabel, einige Schnellanleitungen und ein Ethernet-Dongle bei. Ein HDMI-Adapter für den Betrieb eines externen Monitors fehlt hier leider, der muss gesondert angeschafft werden.

Die Verarbeitung des ATIV Book 9 Plus sucht wirklich seinesgleichen. Das Gerät ist komplett aus Aluminium gefertigt, fühlt sich unheimlich wertig an und nirgendwo sind auffällige Spaltmaße zu sichten. Dazu ist das Gehäuse auch kein bisschen flexibel und es gibt bei der Benutzung keine knirschenden Geräusche.Ebenso beeindruckt mich das Scharnier. Das Display lässt sich mit einer Hand öffnen, ohne die Unterseite mit der anderen Hand festhalten zu müssen und sitzt trotzdem so fest, dass es nicht nach hinten oder vorne wegkippt. Auch bei der Benutzung des Touchscreens wackelt das Display nur minimal.

Mindestens ebenso beeindruckend ist das Design des Gerätes. Das komplette Ultrabook ist in der Farbe „Mineral Ash Black“ gehalten, welche einen sehr hübschen Eindruck macht und sich erfrischend von der Masse an silbernen MacBook-Verschnitten abhebt. Des Weiteren schindet auch die geringe Dicke gehörig Eindruck. Das wiederum bedingt zwar, dass nur einige wenige Ports zur Verfügung stehen, allerdings ist dies ein Kompromiss, den ich persönlich gerne eingehe. Das ATIV Book 9 Plus ist in allererste Linie ein mobiles Gerät und das unterstreicht das Design und die Bauart – in diesen Belangen ist es bedingungslos mobil.Ebenfalls positiv sind Details, wie der geringe Rahmen und das Display herum, sowie die silberne Umrandung des Touchpads. Diese kleinen Dinge lassen das Gerät noch einmal hochwertiger erscheinen.

Eine kleine Schwäche hat das Design dann aber doch: Zwar sind die Kanten „entschärft“ worden, aber trotzdem noch recht scharf. So können diese bei längerer Benutzung negativ auffallen, da sich die Kanten gerne mal in die Handballen „reinbohren“. Mir zumindest ist das immer wieder mit der rechten Hand, mit der ich das Touchpad bediene, aufgefallen und es stört wirklich. Eine etwas ausgeprägtere Abrundung hätte hier Wunder gewirkt Die Tastatur des ATIV Book 9 kommt im typischen Chiclet-Stil daher, die einzelnen Tasten sind daher voneinander getrennt, haben eine schöne Größe (vor allem natürlich, weil das Numpad fehlt) und sind sehr flach. Der Anschlag sehr knackig gewählt, man muss die Tasten also nicht stark drücken, um sie zu betätigen. Ob einem das gefällt, ist Geschmackssache und ich kann gut nachvollziehen, dass einige Nutzer diesen sehr knappen Anschlag nicht mögen, mir persönlich gefällt das allerdings.

Das sind wohlgemerkt sehr subjektive Eindrücke – jeder tippt unterschiedlich und hat andere Anforderungen an eine optimale Tastatur, mir kommt diese Tastatur in meinem Schreibstil aber sehr entgegen. Weniger subjektiv natürlich ist die Hintergrundbeleuchtung der Tasten, dessen Leuchtkraft sich über die Funktionstasten regeln lässt. Das ist natürlich vor allem in dunkleren Umgebungen sehr nützlich und ein nicht zu unterschätzender Vorteil.Auch das Touchpad ist größtenteils gelungen. Die Haptik ist einwandfrei, die Finger gleiten problemlos über die Fläche hinweg und auch die Größe des Trackpads gefällt. Ebenfalls positiv empfinde ich die integrierten Klickflächen – abgetrennte Tasten für Links- und Rechtsklick empfinde ich als unpraktisch, da diese das Touchpad nur unnötig einengen. Rein von der Haptik her gefällt mir dieses Touchpad sogar besser, als das typische MacBook-Touchpad und das will schon was heißen.

Nicht ganz optimal empfinde ich allerdings die Möglichkeiten des Touchpads. Sicherlich werden die Touchpad-Gesten von Windows 8 unterstützt (schließlich ist die Unterstützung auch eine Voraussetzung seitens Microsoft), allerdings gibt es abseits dieser Gesten keine weiteren. ASUS ermöglicht beispielsweise mit den eigenen Touchpad-Treibern das Vor- und Zurückblättern im Browser und Explorer, Multitasking im Desktop-Modus und weitere Dinge. Das fehlt mir beim ATIV Book 9 Plus, hier hat Samsung Potential liegen gelassen.Das Display gefällt mir insgesamt sehr gut. Die maximale Auflösung habe ich ja bereits erwähnt – das Bild ist gestochen scharf, was aber auch keine Überraschung mehr ist. Bereits mit 1080p macht das Display viel Spaß, aber 3.200 x 1.800 Pixel setzen dem ganzen schon die Krone auf.

Samsung gibt die maximale Helligkeit mit 350 nit an, was ein ausgezeichneter Wert wäre. Zum Vergleich: Apple gibt hier 300 nit an. Das Display des ATIV Book 9 Plus kann tatsächlich sehr hell werden – im Umkehrschluss heißt das auch, dass das Display bei mittlerer Helligkeitseinstellung noch immer hervorragend lesbar ist, was hier auch der Fall ist.Die Farben werden bei diesem Display sehr neutral wiedergegeben, was mir persönlich gut gefällt. Samsung ermöglicht allerdings auch die Auswahl mehrerer vorkonfigurierter Farbprofile – wer es also z.B. etwas kräftiger mag, dürfte hier fündig werden.

Liebhaber von matten Displays werden hier allerdings enttäuscht, denn im Gegensatz zu den älteren Modellen der Series-9-Serie ist das Display beim ATIV Book 9 Plus kein mattes, sondern ein spiegelndes. Der Grund dafür ist schlichtweg die Integration des Touchscreens (der übrigens ausgezeichnet funktioniert). Zwar bevorzuge ich ebenfalls matte Displays, muss aber sagen, dass mir dieses Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch vergleichsweise gut gefiel.Wen übrigens weitere technische Faktoren interessieren: Das ATIV Book 9 Plus erreicht einen sRGB-Wert von 95% und einen Adobe-RGB-Wert von 74% – beides sind durchaus sehr gute Werte. Um das Ganze in ein Verhältnis zu setzen: Das 2013er MacBook Air erreicht 67% beim sRGB-Wert und 51% beim Adobe-RGB-Wert.

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