Blogs Lalibre.be
Lalibre.be | Créer un Blog | Avertir le modérateur

08/02/2017

Akku Toshiba PA3356U-3BRS

Auf dem aktuellen Ultrabook XPS 13 von Dell ließ sich Ubuntu erfreulich schnell und einfach installieren. Selbst das WLAN-Modul funktionierte fast auf Anhieb. Dann kam aber das böse Erwachen. Das aktuelle XPS-13-Modell CNX4307 von Dell ist eines der ersten Ultrabooks mit Intels neuem Broadwell-U-Chipsatz. Grund genug zu überprüfen, wie es um die Unterstützung von Linux steht. Ausprobiert haben wir es mit Ubuntu 14.10 und dem Linux-Kernel 3.16. Zunächst freuten wir uns, dass bei einem aktuellen Gerät endlich einmal der WLAN-Chip fast problemlos sofort genutzt werden konnte und die Installation routinemäßig ablief. Das war bei anderen aktuellen Rechnern nicht immer der Fall. Dann traten aber Fehler zutage, die teilweise nicht zu beheben waren. Nach einem Start in den Live-Modus fehlte zunächst jede Netzwerkverbindung und wir befürchteten, dass wir einen USB-Ethernet-Adapter bemühen müssten, um einen fehlenden WLAN-Treiber für das Gerät aus dem Internet nachzuladen. Bei dem verbauten Modul handelt es sich aber um ein BCM4352 von Broadcom. Der proprietäre Treiber wird zwar nicht gleich geladen, liegt aber den Installationsdateien bei und kann von dort über die Systemeinstellungen aktiviert werden. Er muss aber nach der Installation nochmals eingerichtet werden. Aus irgendeinem Grund behält Ubuntu ihn nicht bei, während die Netzwerkeinstellungen fürs WLAN samt Passwort gespeichert werden.

In nur 10 Minuten war Ubuntu 14.10 auf Dells Laptop installiert, und die Installation lief ohne besondere Vorkommnisse ab. Der mit dem Installations-Image von Ubuntu präparierte USB-Stick startete klaglos sowohl aus Windows 8 heraus als auch über die Auswahl im Bios, die mit F12 angezeigt werden kann. Ubuntu installierte den Bootmanager Grub ohne Murren und vergaß dabei auch nicht den Eintrag zu Windows 8.Nach der Installation aller Updates und des Hilfsprogramms TLP vermeldete Powertop eine Leistungsaufnahme von durchschnittlich 6,5 Watt. Das reichte bei einer ersten Messung für einen Betrieb von fünf bis sechs Stunden. Für eine wiederholte Langzeitmessung fehlte uns die Zeit, da wir das Gerät zurückgeben mussten. Die Akkulaufzeit liegt damit deutlich unter der bei Windows gemessenen. Das deckt sich auch mit unseren Erfahrungen auf anderen Laptops.

Während wir mit dem Ultrabook arbeiteten, blieb der Mauszeiger plötzlich hängen. Zuvor hatte er schon merklich geruckelt, was uns vor der Installation im Live-Modus noch nicht aufgefallen war. Nach einer kurzen Suche im Internet stießen wir auf die Webseite des Entwicklers Major Hayden, auf die auch unser Leser user_name2015 im Forum verlinkte. Zunächst schalteten wir probehalber den Treiber i2c_hid ab, und der Mauszeiger verschwand vollkommen.Um Energie zu sparen, leitet der Touchpad-Hersteller Synaptic das Gerät über den I2C-Bus um. Das Intertouch genannte Verfahren soll auch den USB-Port freigeben, der sonst von dem Touchpad belegt ist. Allerdings sorgt eine unzureichende Umsetzung im Linux-Kernel dafür, dass der Treiber nicht alle Eingaben auf dem Touchpad registriert. Das kann zu einem Einfrieren des Geräts in der Benutzeroberfläche führen.

Inzwischen wurde ein Patch für den Kernel bereitgestellt. Der lässt sich bislang aber nur mit Linux 3.18 und 3.19 nutzen. Unter Ubuntu 14.10 läuft aber Linux 3.16. So bleibt nicht anderes übrig, als den I2c_hid-Treiber in der Konfigurationsdatei /etc/modules.d/blacklist einzutragen und so beim nächsten Systemstart zu verhindern, dass er geladen wird. Dann wird der Touchpad stattdessen als PS/2-Gerät erkannt. Es entfallen dann jedoch erweiterte Gesten und die Bedienung mit mehr als zwei Fingern: Ganz frei von Rucklern ist die Mausbedienung trotzdem nicht, das Systemprotokoll meldet allenthalben Fehler, und der Treiber muss regelmäßig neu synchronisiert werden. Das fällt aber in der normalen Bedienung kaum auf. Der Bildschirm als Touchscreen funktioniert hingegen einwandfrei. Die Tastatur funktionierte allerdings danach nicht mehr korrekt. Mit den Funktionstasten konnten wir zwar die Helligkeit des Bildschirms und die Lautstärke steuern, nicht aber die F-Tasten bedienen.

Dabei fiel uns dann der fehlende Sound auf, den Hayden auch in seinem Blog erwähnt. Zwar sind sämtliche Intel-Soundtreiber geladen, der eigentliche Treiber für den Chip ALC3263 von Realtek aber nicht. Deshalb taucht der Regler oben in der Systemleiste auf, in den erweiterten Einstellungen ist aber gar kein Gerät zu sehen. Die in dem Blog aufgelisteten Tipps, wie der Treiber zum Laufen gebracht werden kann, probierten wir aus Zeitmangel nicht aus. Ohnehin gibt es bislang noch keine zufriedenstellende Lösung. Inzwischen kann der Treiber in Linux 4.0 laut einigen Entwicklern zwar geladen werden, ein Ton lässt sich dem Gerät aber weiterhin nicht entlocken.

In den Einträgen auf Ubuntus Launchpad ist von Anpassung der ACPI-Tabelle die Rede, damit der Treiber korrekt geladen werden kann. Andere berichten davon, dass möglicherweise erst ein Bios-Update den Fehler behebt. Immerhin arbeiten die Entwickler mit Hersteller Realtek eng zusammen, um das Problem zu beheben.Auch unter Linux machte der Dell XPS 13 zunächst einen guten Eindruck. Die Akkulaufzeit liegt mit etwa 6 Stunden allerdings weit unter der von Windows. Ganz zuverlässig ist der Vergleich aber nicht, da wir keinen Benchmark durchführten, sondern unserer alltäglichen Arbeit nachgingen und dabei auch grafik- und rechenintensive Programme nutzten, etwa Flash im Browser. Zudem belastete der Touchpad im PS/2-Modus den Akku zusätzlich ein wenig mehr. Ohne das Hilfsprogramm TLP wäre die Akkulaufzeit aber noch deutlich geringer ausgefallen.

Dass der Touchpad über den I2C-Bus nicht ordentlich funktioniert, lässt sich aktuell nur mit dem oben beschriebenen Workaround beheben. Ärgerlich und vor allem noch nicht gelöst ist das Problem des fehlenden Sound-Treibers, zumal der Audiochip in Intels Broadwell-U-Plattform integriert ist. Immerhin arbeitet der Hersteller Realtek mit an der Lösung. Bleibt zu hoffen, dass die komplette Hardware des XPS 13 und seiner Nachfolger bald unterstützt wird.Dieser kurze Test mit dem aktuellen Dell XPS 13 zeigt abermals deutlich, wie neue Geräte unter Linux erst dann richtig funktionieren, wenn sie länger auf dem Markt sind. Denn erst externe Entwickler müssen sich darum kümmern, dass alle Peripheriegeräte vollkommen unterstützt werden. Linux-Benutzer beklagen zu Recht, dass mangelnde und vor allem rechtzeitige Hardwareuntstützung auch ein Grund für die geringe Verbreitung von Linux auf Endkundengeräten ist.

Motorola bringt vom aktuellen Moto G in Kürze eine LTE-Variante auf den Markt. Das Lollipop-Smartphone kostet 200 Euro, hat aber an einer Stelle eine schlechtere Ausstattung als das Basismodell. Wie beim ersten Moto G gibt es auch vom neuen Modell in Kürze eine spezielle LTE-Variante. Das LTE-Modell kostet zum Verkaufsstart genauso viel wie das Basismodell. Das Moto G mit 4G LTE (2. Gen.) soll Mitte März 2015 für 200 Euro zu haben sein, auf der Motorola-Seite kann es bereits vorbestellt werden. Ebenfalls für 200 Euro kam vor rund einem halben Jahr das Basismodell auf den Markt, das Motorola mittlerweile für 180 Euro anbietet. Die technische Ausstattung ist weitestgehend identisch. Das neue Modell unterstützt zusätzlich zu UMTS und GSM noch LTE. Im Gegenzug dazu gibt es nur einen SIM-Kartensteckplatz, das Basismodell hat zwei solcher Steckplätze. Zudem ist die LTE-Ausführung minimal schwerer und wiegt statt 149 Gramm nun 155 Gramm.

Das neue Moto G hat einen IPS-Bildschirm mit 5 Zoll und einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, das ergibt eine Pixeldichte von 294 ppi. Schriften lassen sich noch gut auf dem Display lesen. Auf der Gehäuserückseite ist eine 8-Megapixel-Kamera, vorne eine 2-Megapixel-Kamera vorhanden.Im Smartphone steckt Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 400, der mit einer Taktrate von 1,2 GHz läuft. Der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 8 GByte und es gibt einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GByte. App2SD wird vermutlich nicht unterstützt.Als weitere Drahtlostechniken gibt es Single-Band-WLAN nach 802.11b/g/n sowie Bluetooth 4.0, ein GPS-Chip ist eingebaut. Auf NFC muss der Nutzer verzichten. Motorola liefert das Moto G gleich mit Android 5.0 alias Lollipop aus. Voraussichtlich wird es ein Update auf das aktuelle Android 5.1 erhalten. Motorola verändert nur wenig an der Android-Oberfläche.

Bei den Maßen hat sich nichts verändert, das Gehäuse ist 141,5 x 70,7 x 11 mm groß. Motorola verspricht auch für das aktuelle Modell eine Akkulaufzeit von einem Tag bei gemischter Nutzung. Dafür wurde ein etwas größerer Akku gewählt. Statt eines Modells mit 2.070 mAh gibt es jetzt einen 2.390-mAh-Akku.Die Elektropopband Kraftwerk geht gegen die Entwickler der Minibrennstoffzelle Ezelleron Kraftwerk vor, die einen Akku mit Feuerzeuggas lädt. Die Brennstoffzelle wird über Kickstarter finanziert. Der Streit um den Namen soll nun durch ein Treffen beigelegt werden. Bandgründer Ralf Hütter hat in den USA offenbar Klage gegen die Ezelleron Inc. eingereicht. Das Unternehmen hat über Kickstarter eine Brennstoffzelle finanziert, bei der als Wasserstofflieferant Feuerzeuggas verwendet wird. Ezelleron Inc. ist in den USA ein Kooperationspartner der in Dresden ansässigen Ezelleron GmbH.http://www.akku-fabrik.com/hp.html

Les commentaires sont fermés.