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17/02/2017

Akku Dell 312-0142

Der Akku mit fast 40 Wh reicht locker für einen Arbeitstag im Büro: Während unseres Tests wechselten wir je nach Situation zwischen mittlerer und maximaler Helligkeit, surften und tippten überwiegend, streamten aber auch mal ein Video und konvertierten ein paar RAW-Bilder. Erst nach rund 9 Stunden musste das Notebook wieder geladen werden und hielt damit fast genauso lang durch wie das Macbook Pro 13 Retina (Late 2013) des Redakteurs. Arbeitet das Macbook 12 dauerhaft unter Volllast, so hält der Akku bei mittlerer Bildschirmhelligkeit rund 5 Stunden durch - wir renderten ein Video rund 2,5 Stunden, da war der Akkustand bei 50 Prozent angelangt.Die elektrische Leistungsaufnahme haben wir mit vollgeladenem Akku am Netzteil gemessen und kommen auf sehr gute Werte: Mit abgeschaltetem Display sind es gerade einmal 2,4 Watt ohne Last. Gerade der Wert ohne Display ist hervorragend. Lenovos Yoga 3 Pro benötigt in einer solchen Situation 3,7 Watt. Die Leistungsaufnahme liegt also immerhin 50 Prozent höher, wenn auch auf extrem geringem Niveau.

Das Display mit voller Helligkeit ergibt einen Gesamtwert von etwa 5,7 Watt. Hier pendelte die Messung aber stärker um diesen Wert herum. Minimale Lasten wie das Scrollen im Browser-Fenster reichen, um eine elektrische Leistungsaufnahme von etwa 12 Watt zu erreichen.Unter Last mit dem Luxmark 3.0 im CPU+GPU-Stresstest erreichen wir kurzzeitig 20 Watt Leistungsaufnahme. Schon nach wenigen Minuten drosselt sich die Stromaufnahme erwartungsgemäß. Es sind dann nur noch 17 Watt. Dabei wird das Gerät mittig auf der Unterseite zwar spürbar, aber nicht schmerzhaft warm. Beim Rendern eines Videos messen wir 40 Grad Celsius. Wer nicht allzu hitzeempfindlich ist, hält das auch mit kurzen Hosen auf dem Schoß aus. Das Wichtigste ist aber, dass die Hitze nicht nach oben hin durchschlägt, und das gelingt Apple hervorragend. Beim Tippen stört die Wärme überhaupt nicht.

Durch die niedrige Leistungsaufnahme des Prozessors und die geringe Abwärme kann Apple erstmals alle Komponenten passiv kühlen. Weder ein Lüfter noch Abwärme-Öffnungen sind notwendig. Stattdessen wird der Aluminium-Unibody genutzt, um die Wärme des Systems abzuführen.Technisch interessant ist besonders die Hauptplatine des Macbook 12. Um viel Akkukapazität unterzubringen, wurde die Platine sehr klein konstruiert. Knapp ein Drittel der Größe der Platine des Macbook Air nimmt sie in Anspruch. Neben dem Core-M-Prozessor befinden sich auf der Apple-typischen schwarzen Hauptplatine auch Arbeitsspeicher, SSD mit SSD-Controller, die Controller der drahtlosen Schnittstellen und zahlreiche weitere Chips, etwa zur Spannungsregulierung.
Alle Komponenten sind fest verlötet, SSD und Arbeitsspeicher können also nicht aufgerüstet werden. Wer mehr SSD-Speicher braucht, muss von Anfang an ein höheres Modell einplanen. Immerhin hat das kleinste Macbook 12 bereits 256 GByte Festspeicher und damit doppelt so viel wie das günstigste Macbook Pro 13 mit Retina-Display. Beim Arbeitsspeicher lässt sich aber auch über BTO-Optionen (Build to Order) nicht mehr als die 8 GByte bestellen.

Im Macbook 12 verwendet Apple je nach Variante leicht angepasste Core-M-Prozessoren von Intel mit zwei Kernen, die hauptsächlich in Tablets und Convertibles eingesetzt werden. Die Thermal Design Power (TDP) des Core M-5Y31, Core M-5Y51 und Core M-5Y71 hat Apple von 4,5 Watt auf 5 Watt erhöht: Dadurch wird zwar etwas mehr Strom benötigt und die Abwärme des Chips steigt, doch konnte Apple so auch den Basistakt der drei Prozessoren auf 1,1 GHz, 1,2 GHz beziehungsweise 1,3 GHz erhöhen. Der maximale Takt, den die Chips im Turbo-Modus kurzzeitig erreichen können, bleibt unverändert bei 2,4 GHz, 2,6 GHz und 2,9 GHz. Auch die Taktraten der iGPU HD Graphics 5300 bleiben mit 300 MHz Basistakt und 850 MHz beim kleinsten Modell und 900 MHz bei den beiden größeren im Turbo-Modus unverändert.

Die Core-M-Prozessoren stehen bei kurzen Berechnungen den leistungsfähigeren Broadwell-Prozessoren, wie sie im neuen Macbook Pro 13 Retina eingesetzt werden, in nichts nach. Wird ein Tab mit dem Browser geöffnet oder ein JPEG verkleinert, springen die beiden Kerne kurzzeitig auf den jeweiligen Maximaltakt, und dann darf auch für einige Sekunden die TDP überschritten werden. Nach etwa einer Minute drosselt die CPU aber wieder, wie wir im Test des Core M-5Y10 herausgefunden haben.Erst über einen längeren Zeitraum werden Leistungsunterschiede zwischen Macbook 12 und Macbook Pro 13 Retina deutlich spürbar. Bei der Bearbeitung von Bildern in Adobes Photoshop CC sind selten Unterschiede zu merken. Erst wenn aufwendigere Filter verwendet werden, braucht das Macbook 12 ein paar Sekunden länger. Auch bei der Konvertierung von RAW-Bildern sind Unterschiede spürbar. Der Core-M-Prozessor braucht meist ein paar Sekunden mehr Zeit pro Bild - je mehr Bilder konvertiert werden sollen, desto mehr macht sich der Unterschied bemerkbar.

Bei der Bearbeitung von Videos fallen die Leistungsunterschiede stärker auf. Wir verwenden für den Test Adobe Premiere Pro CC, das sich auf dem Macbook 12 deutlich träger anfühlt. Besonders das Rendern des Videos in eine MP4 mit H.264-Codec dauert mehr als doppelt so lang - unser Macbook Pro 13 Retina (Late 2013) und unser Surface Pro 3 benötigen beide jeweils etwas über eine Stunde.Zum Spielen eignet sich das Notebook noch weniger: Die Hardware des Macbook 12 liegt bei den meisten aktuelleren Spielen unter den Mindestanforderungen. Das bestätigt auch der Tomb-Raider-Benchmark: Mit durchschnittlich 9,2 Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 1.440 x 900 Pixeln ist das Spiel unspielbar. Wer aber am Star-Wars-Day noch einmal die Welt von Star Wars: Knights of the Old Republic erkunden möchte, der hat kein Problem - Klassiker und auch Indie-Spiele mit niedrigen Systemanforderungen laufen ohne Probleme.

Eine Überraschung ist in den genauen Systeminformationen des Macbook 12 zu finden: Apple hat nämlich erstmals einen eigenen SSD-Controller für die 256 GByte beziehungsweise 512 GByte große PCIe-SSD im Macbook 12 entwickelt. Der Apple SSD AP0256H unterstützt das NVMHCI (Non-Volatile Memory Host Controller Interface), auch NVM Express genannt. Der auf Flash-Speicher optimierte Nachfolger des AHCI-Protokolls verringert die Latenz der SSD deutlich, vergrößert die Anzahl an Warteschlangen und deren Befehle und ist stärker auf CPU-Multithreading ausgelegt. Der Controller ist laut iFixit Teil eines PoP (Package on Package), bestehend aus 512 MByte LPDDR3, die der SSD als Cache dienen. Um zu klären, ob es sich bei dem Controller um ein von Apple entwickeltes Bauteil handelt, haben die Bastelexperten es von Chipworks untersuchen lassen. Die Chip-Experten bestätigen die Vermutung, dass Apple es entwickelt hat und es bei TSMC gefertigt wurde.

Die Ausstattung der drahtlosen Schnittstellen ist mittlerweile Standard: Neben Bluetooth 4.0 inklusive Bluetooth Smart unterstützt das Macbook 12 Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac. Zumindest kabelloses Zubehör lässt sich gut mit dem Mac verbinden. Anders sieht es bei kabelgebundenem Zubehör aus: Hier wird USB-C mit einer einzigen Buchse verwendet. Die Steckverbindung ist nagelneu und Apple einer der Ersten, die überhaupt die Technik einsetzen. Bei der Datenübertragung wird noch nicht die aktuell spezifizierte Version verwendet.2013 finalisierte das USB Implementers Forum die Spezifikation des neuen USB-3.1-Standards, nachdem die theoretische Datentransferrate des USB-Bus von 5 GBit/s des USB-3.0-Standards auf doppelt so schnelle 10 GBit/s angehoben worden war. Apple ist hier allerdings nicht alleine, auch andere Hersteller wollen erst im Laufe des Jahres schnellere USB-3.1-Geräte auf den Markt bringen.

Erschwerend für Apple dürfte zudem der Platzbedarf eines separaten USB-Chips gewesen sein. Intels Plattform Controller Hub (PCH) spart Platz und ist nach dem USB-3.1-Gen-1-Standard spezifiziert. Dieser entspricht im Grunde dem alten USB-3.0-Standard. Die Übertragungsrate liegt damit weiterhin bei maximal 5 GBit/s. Der einzige Unterschied ist bei der USB Power Delivery (PD) zu finden. Nach dieser wird das Laden von Geräten mit bis zu 100 Watt unterstützt. Auch das ist in der Mac-Welt eine Neuerung. Bisher wurden die Notebooks mit dem verdrehsicheren Magsafe geladen. Der hat den Vorteil, dass der Stecker nur magnetisch gehalten wird und man das Notebook nicht mit dem Netzteil versehentlich vom Schreibtisch ziehen kann.Das ist mit der USB-C-Verbindung leider nicht mehr so. Wer gewohnt ist, Macbook-Stecker nach oben hin wegzuziehen, sollte sich das schnell wieder abgewöhnen. Zudem ist die Verbindung so fest, dass das Notebook sogar mit dem Kabel hochgehoben werden kann. Selbst ein leichtes Schütteln sorgte nicht dafür, dass sich das Macbook 12 vom Ladegerät löste. Noch dazu fehlt dem neuen Netzteil eine Ladekontrollleuchte. Wer wissen will, ob das Gerät noch lädt, muss es anschalten.http://www.akku-fabrik.com/acer.html

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