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20/02/2017

Akku Dell ww116

Abzuwarten bleibt, ob beispielsweise Streaming-Anbieter wie Amazon und Netflix das neue DRM ab Sommer 2015 unterstützen oder zumindest anfangs auf bisherige DRM-Techniken setzen. Neben Play Ready 3.0 setzt die Industrie künftig auf HDCP 2.2, was Teil der HDMI-2.0-Spezifikation ist.Schneller und dennoch sparsamer: Razers Blade 2015 übernimmt das tolle Display des Vorgängers und liefert eine sehr viel höhere Geschwindigkeit. Gegen den einzigen Nervfaktor helfen Kopfhörer.
Gut Ding will Weile haben: Im dritten Anlauf hat Razer sein 14-Zoll-Gaming-Ultrabook nahezu perfektioniert. Die erste Version, das Blade 2013, lieferte eine hohe Geschwindigkeit und eine gute Akkulaufzeit. Das verbaute Display litt aber unter dem schlechten TN-Panel, weswegen Razer für die Neuauflage von 2014 zu einem exzellenten IPS-Panel mit IGZO-Technik griff.

Mit einer Auflösung von 3.200 x 1.800 statt 1.600 x 900 Bildpunkten musste die Hardware jedoch die vierfache Pixelmenge berechnen. Zwar konnte Razer die Grafikleistung je nach Spiel verdoppeln, ohne Detailreduktion waren aber einige besonders fordernde Titel nicht mehr flüssig spielbar. Das aktuelle Razer Blade 2015 behält das Display und das Gehäuse samt Anschlüssen wie Eingabegeräten bei, im Inneren steckt erneut schnellere Hardware. Von außen betrachtet sind das neue und das Razer Blade von 2014 absolut identisch: Das Gehäuse besteht aus mattschwarz eloxiertem Aluminium, die Verarbeitung sowie die Verwindungssteifheit sind erstklassig. An der linken Seite sitzen zwei USB-3.0-Ports und ein kombinierter Kopfhörer-Mikrofon-Anschluss. Rechts verbaut Razer einen USB-Port, einen HDMI-1.4a-Ausgang für bis zu 3.840 x 2.160 Pixel bei 30 Hz und eine Öse für ein Kensington-Schloss. Ein SD-Kartenleser fehlt, den gab es auch bei den Vorgängern nicht.

Razer verbaut eine Chiclet-Tastatur mit grüner dimmbarer Hintergrund-Beleuchtung, die Tasten haben einen mittleren Hubweg und einen guten Druckpunkt. Die Pfeiltasten könnten größer ausfallen, dafür hat das Keyboard keine Rollover-Probleme, etwa beim Duckjump (W+Shift+Leertaste). Da das Razer Blade wie gehabt nur in Nordamerika verkauft wird, handelt es sich um ein US-Layout ohne Umlaute und mit kleiner Enter-Taste. Die Finger gleiten sehr leicht über das große Synaptics-Touchpad, Gesten wie Scrollen oder Wischen funktionieren tadellos. Löblich sind die beiden dedizierten Maustasten, bei einem Gaming-Gerät halten wir diese für wichtig. Der Druckpunkt ist ein bisschen schwammig, für längere Sessions etwa im Zug raten wir aber ohnehin zu einer Maus oder einem Gamepad.

Für das neue Razer Blade greift der Hersteller auf das bewährte Sharp-Display zurück, ähnlich dem, das im Vorgänger und in Dells XPS 13 steckt: Das IPS-Panel löst mit 3.200 x 1.800 Pixeln und RGB-Matrix auf, die kräftige Hintergrundbeleuchtung strahlt durch TFTs mit Igzo-Technik. Wir messen eine maximale durchschnittliche Helligkeit von 341 cm/m². Dieser hohe Wert ist wichtig, da das Touch-Glare-Display stark spiegelt.Weiterhin gilt: Native 3.200 x 1.800 Bildpunkte sehen aufgrund der extremen Pixeldichte in Spielen sehr gut aus, unter Windows 8.1 nerven aber die gelegentlichen Skalierungsprobleme. Interpolierte 1.600 x 900 Bildpunkte stellt das Display gut dar, da jedes Pixel auf vier hochgerechnet wird. Allerdings liefert das Razer Blade 2015 selbst in sehr fordernden Spielen genügend Leistung, um die native Auflösung zu nutzen, ohne dass die Qualitätseinstellungen in Spielen nennenswert reduziert werden müssen.

Im Inneren des Gaming-Ultrabooks steckt als Prozessor Intels Core i7-4720HQ. Der benötigt zwar bis zu 47 statt 37 Watt wie der Core i7-4702HQ im Vorgänger, dafür takten seine vier Haswell-Kerne samt Hyperthreading unter Last auf 2,6 bis 3,6 statt auf 2,2 bis 3,2 GHz. Die Geschwindigkeit steigt in CPU-Benchmarks um rund 20 Prozent. Zudem hat Razer den Arbeitsspeicher verdoppelt und 16 GByte DDR3L-1600 im Dualchannel verbaut.Die beste Neuerung ist die Grafikeinheit: Die Geforce GTX 870M mit Kepler-Technik flog raus, dafür hat Razer die neue Geforce GTX 970M eingebaut. Dank Maxwell-Technik erreicht sie eine deutlich höhere Geschwindigkeit bei viel geringerer Leistungsaufnahme. Zudem ist die Geforce GTX 970M nach aktuellem Stand zum Feature Level 12_1 von DirectX kompatibel. Bei geringen Lasten wird im neuen Blade dank Optimus die Intel-GPU verwendet.Testweise haben wir Grand Theft Auto 5 installiert, was mit hoher Grafikqualität und der erweiterten PC-Distanzdarstellung in unserer anspruchsvollen Testszene 35 fps und beim Umherschlendern etwa 45 fps erreicht - wohlgemerkt bei, verglichen mit einer Xbox One, vierfacher Auflösung.

Seine hohe Geschwindigkeit liefert das Razer Blade unabhängig davon, ob es an das 150-Watt-Netzteile angeschlossen ist. Auch im Akkubetrieb takten Prozessor und Grafikeinheit mit voller Frequenz und boosten sogar teils. Bei der SSD gibt es wenig Neues zu vermelden, Razer verbaut unterschiedliche Sata- und keine PCIe-Modelle. Das ac-WLAN mit zwei Antennen entspricht dem des Vorgängers, da Razer weiterhin auf Intels 7260-NIC setzt.Die Leistungsaufnahme des aktuellen Blades liegt unterhalb der des Blade 2014: Im Leerlauf bei maximaler Helligkeit messen wir 19 statt 21 Watt und im Test mit Crysis 3 und einem externen Display sind es 129 statt 144 Watt. Folgerichtig ist die Akkulaufzeit länger: Bei normierten 150 cd/m² Helligkeit erreichen wir in Futuremarks Powermark im 5-GHz-WLAN knapp sechseinhalb Stunden. Angesichts des 70-Wh-Akkus ist das ein sehr guter Wert.

In Spielen hängt die Laufzeit massiv von der Auflösung, der Bildrate und generell dem jeweiligen Titel sowie dessen Qualitätseinstellungen ab. In der Geforce Experience ist zudem der Battery Boost konfigurierbar: Auf Wunsch begrenzt dieser die Bildrate in Fünferschritten auf einen Wert zwischen 30 und 60 fps. Kann das Blade beispielsweise 70 Bilder pro Sekunde liefern, wird aber künstlich auf 45 fps beschränkt, steigert dies die Akkulaufzeit deutlich.Wir haben GTA 5 in 3.200 x 1.800 Pixeln mit hoher Grafikqualität auf 30 fps eingestellt - der Akku reichte hier für anderthalb Stunden. Nach etwa 15 Minuten erreichen Prozessor und Grafikeinheit etwas über 80 °C und die bis dato fast unhörbare Kühlung wird richtig laut. In der Praxis dürften die meisten Nutzer aber mit Kopf- oder Gehörganghörern (In-Ears) spielen.

Frischluft saugt das Blade an der Unterseite an, die heiße Abluft pustet es zwischen Basiseinheit und Display ins Freie. Dabei wird es auf der Oberseite nie unangenehm warm - aber bitte nicht auf die Oberschenkel stellen!Nicht nur die Akkulaufzeit, sondern auch die Lautstärke des Razer Blade lässt sich mit dem Battery Boost verbessern: Ein The Elder Scrolls 5 Skyrim läuft auf dem Gaming-Ultrabook selbst in nativer Auflösung mit Supersampling noch mit 70 fps. Limitieren wir die Bildrate auf 45 fps, wird das Blade hörbar leiser, die Grafikeinheit taktet sich von rund 1 GHz auf 700 MHz herunter und der Core i7 drosselt auf um die 2 statt über 3 GHz.Das Razer Blade 2015 ist wie seine beiden Vorgänger nur in Nordamerika verfügbar, ein Import also zwingend notwendig. Die von uns getestete Version mit 128 GByte großer SSD kostet 2.200 US-Dollar, die Varianten mit 256 und 512 GByte sind für 2.500 und 2.700 US-Dollar erhältlich. Zusätzlich bietet Razer ein Blade mit 8 statt 16 GByte Arbeitsspeicher, einer 256-GByte-SSD und einem matten 1080p-Display an, die restliche Hardware ist identisch.

In der IT-Branche gilt: Never touch a running system! Getreu dieser englischen Redensart hat Razer am Gehäuse und am Display des neuen Blade 2015 nichts geändert. Die Verarbeitung des mattschwarz eloxierten Gaming-Ultrabooks ist sehr gut, alle notwendigen Anschlüsse sind vorhanden. Zwar würden wir uns einen SD-Kartenleser und einen Displayport für UHD mit 60 Hz wünschen, Razer zufolge präferiert die Mehrzahl der Kunden aber HDMI.Nach wie vor zählt das IPS-Panel mit Igzo-Technik und satten 3.200 x 1.800 Pixeln zu den besten Displays am Markt, wenngleich die hohe Helligkeit und die RGB-Matrix viel Energie benötigen. Dafür ist die Hardware sparsamer als beim Vorgänger und dennoch schneller: Der Core i7-4720HQ liefert 20 Prozent mehr Rechenleistung, die Geforce GTX 970M steigert die Spielgeschwindigkeit im Mittel um 50 Prozent. Selbst GTA 5 ist in nativer Auflösung mit hoher Grafikqualität und erweiterter PC-Distanzdarstellung mit über 40 fps spielbar.http://www.akku-fabrik.com/hp.html

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