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02/03/2017

Akku Dell Precision M4500

Was ebenfalls negativ auffällt, ist die sehr kurze Akkulaufzeit. Das mag auch am Touchscreen liegen - doch wenn maximal 210 Bilder aus einer Akkufüllung herauszuholen sind, sollte Canon eigentlich kostenlos einen zweiten Akku beilegen. So wird sein Kauf zur Notwendigkeit. Zum Vergleich: Die genauso kompakte Sony RX100 macht mehr als 100 Bilder mehr. Allerdings besitzt die Canon einen Stromsparmodus, bei dem nach wenigen Sekunden das Display ausgeschaltet wird, wenn kein Knopf gedrückt wird. Das soll helfen, bis zu 310 Bilder mit einer Ladung machen zu können, was auf dem Niveau der Sony läge. Doch dieser Modus ist je nach Aufnahmesituation wegen des abgeschalteten Bildschirms zu nervig, um ihn dauerhaft einzuschalten.Die Entscheidung von Canon, ein licht- und dennoch brennweitenstarkes Objektiv zu verbauen, hat sich als richtig erwiesen: Die Optik bildet auch am Rand scharf ab. Dabei erreicht ein leichtes Abblenden ein deutlich besseres Ergebnis als bei weit offener Blende. Auch die Farbwiedergabe ist auf sehr gutem Niveau, wobei der automatische Weißabgleich oftmals korrekt ist. Im Zweifelsfall nimmt man lieber einmal zu viel ein Rohdatenbild auf und korrigiert es danach in der Kamera oder am heimischen Rechner.

Die Vignettierung und die chromatische Aberration sind vergleichsweise gering, wobei Canon mit großer Sicherheit schon in der Kamera große Korrekturen vornimmt. Ein großer Pluspunkt ist die Bildstabilisierung, die längere Belichtungszeiten bei geringer Verwacklung und kleinen Blendenöffnungen ermöglicht. Das spielt nicht nur beim Fotografieren ohne Blitz eine große Rolle, sondern vor allem auch beim Filmen. Canon verwendet den gleichen Sensor wie Sony in der RX100 III, dessen Bildqualität sehr hoch ist. Dennoch spielt es neben dem Objektiv eine nicht unerhebliche Rolle, wie die Signale ausgewertet werden, und hier sind Canons Ergebnisse hinsichtlich der Schärfe besser als Sonys. Gerade das Rauschverhalten ist bei Canons Modell aber etwas schlechter, die Schattenbereiche sind etwas geringer detailliert. Gut beleuchtete Segmente haben jedoch eine hohe Detailgenauigkeit.

Bei der Rauschreduktion greift Canons Modell nicht so stark ein wie Sonys Kameraelektronik. Das führt dazu, dass der berüchtigte Wachsgesicht-Effekt nicht auftritt, wenn Personen bei sehr schlechtem Licht mit hohen ISO-Werten fotografiert werden - doch manche Fotografen sind von der Körnigkeit der Canon-Bilder überrascht. Über ISO 3.200 sollte die Kamera nicht getrieben werden, wenn die Fotos ausgedruckt werden sollen. Ab diesem Bereich entstehen durchaus fehlerhafte Farbeinstellungen und zu große Rauschartefakte. Werden die Bilder aber fürs Internet macht und entsprechend kleiner dargestellt, kann auch mit ISO 6.400 noch akzeptabel arbeiten. Dennoch: Die Bildqualität der Canon G7 X ist gut, aber eben der Sony-Konkurrenz nicht ganz ebenbürtig.Filmaufnahmen in Full-HD können mit 60 Bildern pro Sekunde anfertigt werden. Die GX7 erreicht allerdings mit 34 MBit/s eine geringere Datenrate und zeichnet im MOV/MP4-Format auf, während Sonys Konkurrenzmodell auf 50 MBit/s kommt und in XAVC-S, AVCHD und MP4 filmen kann. Im Videobereich ist die Canon G7 X zwar nicht schlecht, doch wirkt sich die geringere Datenrate spürbar aus, wenn man die Videos mit Aufnahmen in Sonys XAVC-S-Format vergleicht. Bei gutem Licht fällt das nicht auf, aber bei schlechteren Lichtverhältnissen kommt das Sensorrauschen dazu, und Farbverläufe wirken wenig detailliert. Zudem sind recht häufig Moiré-Effekte zu beobachten. Einen 24/25p-Modus gibt es nicht.

Die Canon Powershot G7 X kostet im Versandhandel bei den günstigsten Händlern derzeit ungefähr 630 Euro, wobei sich kaum Preistendenzen nach unten zeigen. Das ist natürlich ein Kampfpreis gegen Sonys Konkurrenzmodell, das immer noch bei etwa 730 Euro liegt.630 Euro - das ist viel Geld für eine Kompaktkamera, zumal es mittlerweile diverse Spiegelreflexkameras mit Objektiv zum gleichen Preis gibt. Sie haben jedoch einen Nachteil: Sie passen nicht in die Jackentasche, die G7 X (103 x 60 x 40 mm) hingegen schon. Die Canon wiegt mit Akku gerade einmal 304 Gramm. So kann man sie leicht immer mitnehmen und dennoch eine Bildqualität erreichen, die der etwas älterer, günstiger DSLRs mit Kit-Objektiv entspricht.Als Backup für eine Spiegelreflexkamera ist Canons G7 X fast uneingeschränkt zu empfehlen, auch wenn es leider kein Schraubgewinde am Objektiv für Filter oder Konverter gibt. Das Problem der geringen Akkulaufzeit kann mit der Stromsparfunktion und einem zweiten Stromspeicher umgangen werden. Das gilt leider nicht für die Geschwindigkeit des Autofokus und der Kamera selbst. Hier hätte Canon noch mehr leisten können.

Canons G7 X ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Sonys RX100 III. Ihre längere Brennweite ist ein besonderer Trumpf, und auch der Touchscreen wertet sie auf. Bei der Bildqualität liegt sie ungefähr gleichauf, auch wenn das stärkere Rauschen Geschmacksfrage ist. Der Videomodus der Canon ist allerdings weniger gut als bei Sony.In der Gerätekategorie Smartwatch sind alle Hersteller noch in der Phase des Ausprobierens. Wie soll eine Smartwatch aussehen, wozu soll sie gut sein? Versuch und Irrtum eben. Vor allem Irrtum.Nun bringt LG die G Watch R auf den Markt, für 269 Euro. So viel vorweg: Für diesen Preis ist das Gerät eher unterwältigend, auch wenn es dem Vorgängermodell G Watch deutlich überlegen ist. LG versucht, die G Watch R wie eine richtige Armbanduhr aussehen zu lassen, bekommt das aber nicht ganz hin.

Im Begleitschreiben für die Presse steht etwas von Style und Eleganz und brillantem Design. Aber das Unternehmen verspricht mehr, als es halten kann. Das mitgelieferte Kalbslederarmband sieht billig aus und ist zu steif, lässt sich aber immerhin gegen jedes beliebige, 22 Millimeter breite Armband austauschen. Das kreisrunde, schwarze Gehäuse ist aus Edelstahl, sieht aber aus wie Plastik (zugegeben: andere Tester sind in ihrem Urteil gnädiger) und ist ziemlich groß. Noch ein bisschen größer als das ebenfalls runde Gehäuse von Motorolas Moto 360, dem aufgrund von Form, Ausstattung und Preis naheliegendsten Konkurrenzprodukt. Wer große Herrenarmbanduhren mag, wird die G Watch R vielleicht mögen. Allen anderen dürfte sie zu klobig sein - wie die meisten anderen Smartwatches allerdings auch, die Moto 360 eingeschlossen.

Der Knopf an der Seite soll an die Krone einer klassischen Armbanduhr erinnern, ist aber eine Art Startbutton. Er weckt das Display und ruft bei längerem Druck die Einstellungen der Uhr auf, was deutlich bequemer ist, als sich durch das Menü des Betriebssystems Android Wear dorthin wischen zu müssen.Die Lünette, also der Ring um das Zifferblatt, ist dagegen nur angedeutet, aber nicht drehbar. Eine verschenkte Gelegenheit: Sie würde sich bestens eignen, um - im Optimalfall individuell definierbare - Aktionen auszuführen, also zum Beispiel bei einer Vierteldrehung nach links den Schrittzähler anzuzeigen. Das würde nebenbei das ständige Wischen auf dem recht verschmutzungsanfälligen Display überflüssig machen. Technisch wäre die Umsetzung wahrscheinlich nicht ganz einfach, weil LG den Platz unter der falschen Lünette benötigt. Aber es wäre ein Konzept, das praktischer sein könnte als die Bedienung über die Krone in der kommenden Apple Watch. Und es wäre ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Das nämlich fehlt der G Watch R. Sie hat neben dem Schrittmesser auch einen Pulsmesser, einen Kompass und ein Barometer sowie einen Vibrationsmotor für eingehende Benachrichtigungen. Außerdem ist sie staub- und wassergeschützt nach der Schutzklasse IP67. Aber das hat und kann die Moto 360 fast alles auch.Für die G Watch R sprechen das deutlich bessere Display und der stärkere Akku. Im Test hielt die Uhr problemlos zwei Tage durch, ohne dass sie aufgeladen werden musste. Das P-OLED-Display bietet im Vergleich zum LC-Display der Moto 360 die satteren Farben und die höhere Auflösung.In den einzelnen Funktionen unterscheiden sich die beiden Konkurrenzmodelle nicht. Das liegt zum einen daran, dass sie kein WLAN- oder Mobilfunkmodul haben, im Gegensatz zu Samsungs 400 Euro teurer Gear S. Für alle Funktionen, die eine Internetverbindung voraussetzen, brauchen sie ein per Bluetooth verbundenes Android-Smartphone.Zum anderen laufen beide mit Googles Betriebssystem Android Wear. Das hat gerade ein Update bekommen, ist aber immer noch weit davon entfernt, die Bedienung einer Smartwatch annähernd vergnüglich zu machen.

Die Navigation über eine Smartwatch wie die G Watch R ist mit Android Wear noch vergleichsweise gut gelöst. Die Hinweise auf dem Ziffernblatt sind hilfreich und ersparen Nutzern den ständigen Griff zum Smartphone. Das Gleiche gilt für eingehende Kurznachrichten. Die Menüführung dagegen ist umständlich, die Sprachsteuerung in der Öffentlichkeit gesellschaftlich vollkommen zu Recht geächtet und die Auswahl nützlicher Apps begrenzt.Ein Beispiel dafür, wie kompliziert Google sein Wearable-Betriebssystem mitunter gestaltet hat, ist die neue Offline-Musikwiedergabe. Die soll es ermöglichen, Musik direkt von der Smartwatch über Bluetooth-Kopfhörer zu hören, ohne ein Smartphone dabeihaben zu müssen. Beim Joggen etwa wäre das praktisch, Betonung auf wäre. Zwar hat die G Watch R vier Gigabyte internen Speicher und dementsprechend viel Platz für Musik. Aber um die MP3-Dateien auf die Uhr zu bekommen, müssen Nutzer sowohl in der Android-Wear-App als auch in der Play-Music-App auf dem Smartphone bestimmte Einstellungen vornehmen - und können dann doch nur die Dateien übertragen, die aus Googles Streamingdienst Play Music kommen. Das heißt, man muss seine eigenen Musikdateien erst bei Google Play Music hochladen, um sie anschließend auf die Smartwatch herunterladen zu können.

Solche Einschränkungen kann man LG nicht vorwerfen. Aber das Gesamtpaket der G Watch R stimmt eben nicht: Die Software ist noch nicht ausgereift und die Hardware nur mäßig attraktiv. Auf einer Skala von Versuch bis Irrtum ist die G Watch R höchstens in der Mitte angekommen. Wenn der Handy- oder Smartwatch-Akku unterwegs zur Neige geht, helfen Notakkus weiter, doch die hat der Nutzer im entscheidenden Moment nicht immer dabei. Aus dieser Idee heraus wurde der Gürtel Xoo Belt geboren.
Von den Machern des MicroSD-Laufwerks Nifty Mini Drive stammt der Gürtel Xoo Belt mit einem flexiblen Akku als Stromspeicher für Smartphones und kleinere Geräte. Über ein flexibles Kabel lassen diese sich unterwegs in der Hosentasche wieder aufladen. Die Entwicklung des Xoo Belt soll wie auch das Laufwerk über Indiegogo finanziert werden.

Im Inneren des Ledergürtels befinden sich flexible Akkus, die 2.100 mAh erreichen. Das sollte reichen, den Akku zum Beispiel eines iPhone 6 oder eines Galaxy S5 wieder aufzuladen. An den Akku können unterschiedliche flexible Flachbandkabel angeschlossen werden, um ihn mit dem Smartphone zu verbinden, das dann in der Hosentasche aufgeladen wird. Über einen kleinen Micro-USB-Anschluss an der Gürtelschnalle aus Edelstahl kann der Akku wieder aufgeladen werden.Die Schere zwischen ausreichend und zu wenig Speicher liegt beim iPhone 6 genau zwischen dem 16- und dem 64-GByte-Modell. Apple verkauft keine iPhones mit 32 GByte, und der Preis für ein bisschen mehr Speicher ist hoch: 100 Euro Differenz liegen zwischen den beiden Modellen. Das Sandisk iXpand Flash Drive kostet mit 32 GByte hingegen nur 80 US-Dollar. Der Speicherstick verfügt über eine Lightning-Schnittstelle und kann auch über USB mit Daten bestückt werden. Ein kleiner Akku ist ebenfalls enthalten.

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