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07/03/2017

Akku HP Compaq 6715b

Mit der Option Ortsbezogenes Wifi soll das Xperia Z das WLAN-Modul nur dann einschalten, wenn ein bereits registriertes WLAN-Netz in der Nähe ist. Allerdings muss das WLAN-Modul offensichtlich weiterhin die Umgebung überprüfen, denn auch mit ausgeschaltetem GPS funktionierte diese Einstellung. Schließlich lassen sich einzelne Funktionen wie GPS, Bluetooth oder der Vibrationsalarm automatisch ausschalten, wenn die Kapazität des Akkus unter 30 Prozent fällt.Die professionelle Smartphone-Fotografie wird mit Geräten wie dem HUAWEI Mate 9 und seiner Dual-Kamera von Leica konsequent weiterentwickelt und bietet dem Nutzer damit einen echten Mehrwert. » Mehr erfahren Mit den aktivierten Energiesparoptionen und mittlerer Bildschirmhelligkeit hielt das Smartphone mit einer Akkuladung gute eineinhalb Tage durch. Dabei rief es regelmäßig E-Mails und Twitter-Nachrichten ab, wir surften damit mit und ohne WLAN im Internet, sahen uns Youtube-Videos an und spielten, wenn uns ein wenig langweilig wurde. Ohne Sparoptionen und bei voller Bildschirmhelligkeit mussten wir den Akku noch am frühen Abend aufladen. Damit unterscheidet sich Sonys Smartphone kaum von anderen aktuellen Quad-Core-Smartphones wie dem One X Plus von HTC oder dem Galaxy S3. Bei der Videowiedergabe bei voller Helligkeit hielt das Xperia Z etwa fünf Stunden durch - ein guter, aber nicht überdurchschnittlicher Wert. Nach etwa drei Stunden war das Smartphone mit dem mitgelieferten Ladegerät wieder aufgeladen.

Im Xperia Z steckt der Vierkernprozessor Snapdragon S4 von Qualcomm, der mit bis zu 1,5 GHz getaktet werden kann. Die Krait-Kerne von Qualcomm sind eine eigene Erweiterung des Cortex-A9 von ARM. Sie arbeiten beispielsweise mit elf statt acht Pipeline-Stufen und haben einen L0-Cache, der dem A9 fehlt. Der Quadcore-Variante des Snapdragon S4 hat Qualcomm außerdem 2 MByte L2-Cache spendiert, das Cortex-A9 hat nur 1 MByte. Die Krait-CPUs werden in der 28-Nanometer-Technik gefertigt. Insgesamt sollen die Krait-Kerne damit eine höhere Leistung bringen als herkömmliche Cortex-A9-Kerne. Mit durchschnittlich 2.017 Punkten im Benchmark Geekbench wird das Xperia Z nur vom Padfone 2 mit 2.089 Punkten geschlagen. Das Nexus 4 liegt mit 2.009 nur knapp hinter dem Xperia Z. Alle drei haben die gleiche CPU. Das Galaxy S3 erreicht nur 1.777 Punkte. In Samsungs Smartphone ist ein Exynos 4412 verbaut, der ebenfalls vier Kerne hat und mit 1,4 GHz getaktet ist. Im Standardbrowser Chrome waren die Werte des Javascript-Benchmarks Octane mit durchschnittlich 1.250 Punkten allerdings erstaunlich niedrig. Zum Vergleich: Das HTC One X+ mit aktuellem Tegra-3-SoC mit ebenfalls vier Kernen schafft 2.078 Punkte.

Für einen Test setzen die Forscher ihren Robotergepard auf ein Laufband. Er lief anderthalb Stunden lang bei einer Geschwindigkeit von 8 Kilometern pro Stunde. Seine Effizienz übertreffe die des Alpha Dog und die von Hondas Asimo, sagen die MIT-Forscher. Derzeit rüsten sie den Roboter mit neuen Motoren aus, mit denen er über 50 Kilometer pro Stunde schnell laufen soll. Das ist zwar nur halb so schnell wie das natürliche Vorbild, aber schneller als der Geschwindigkeitsrekord für Laufroboter, den der Robotergepard von Boston Dynamics im vergangenen Jahr ausgestellt hat.Die MIT-Forscher wollen ihren Roboter auf der International Conference on Robotics and Automation (Icra) vorstellen. Sie findet vom 6. bis zum 10. Mai in Karlsruhe statt.

Sie wollte mitmachen in der Mitmachpartei und durfte es mehr als erhofft: Die Journalistin Astrid Geisler hat bei den Piraten gleich zwei Zugänge zu Liquid Feedback bekommen - und das publik gemacht. Die Demokratie updaten, die Politik ins Internetzeitalter überführen, Transparenz schaffen und basisdemokratisch entscheiden: Die Piratenpartei will viel, die Journalistin Astrid Geisler hat sie beim Wort genommen. 203 Tage lang hat sie versucht, als Mitglied die Partei mitzugestalten. Unversehens wurde sie sogar gleich doppelt Mitglied - mit zwei Mitgliedsnummern und entsprechend zwiefachem Zugang zur Abstimmungsplattform Liquid Feedback, einmal unter ihrem tatsächlichen Namen, einmal als Pirat 111. In ihrem Buch Piratenbraut. Meine Erlebnisse in der wildesten Partei Deutschlands, das am 9. März 2013 erscheint, schildert sie ihre Erlebnisse in der Partei der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten. Ein Auszug.

Gerade mal 140 Zeichen stehen mir zur Verfügung, um der Welt via Twitter mitzuteilen: Ich habe im Selbstversuch herausgefunden, wie leicht man sich in der Meinungsbildungssoftware der Piratenpartei eine zweite Stimme ergaunern kann. Und weil ich in diesem Tweet auch noch einen Screenshot meines zweiten Liquid-Feedback-Accounts verlinken und einen Verweis auf ein Piratenpad unterbringen will, in dem ich die Geschichte von Pirat111 genauer aufgeschrieben habe, bleiben mir gerade mal 99 Zeichen.Ich will nichts dem Zufall überlassen. Zu sachlich darf der Hinweis nicht sein, sonst überliest er sich zu leicht, aber allzu alarmistisch soll er auch nicht klingen. Ich bin ja nicht die Bild-Zeitung. Ich möchte auf ein Problem aufmerksam machen und hoffe auf eine Lösung. Seit ich mir bewiesen habe, wie einfach sich Voten im Liquid Feedback verfälschen lassen, leide ich an den Piraten. Ihr Umgang mit der Software kommt mir zunehmend dubios vor.

Piratenbraut. Meine Erlebnisse in der wildesten Partei Deutschlands erscheint am 9. März 2013 bei Kiepenheuer & Witsch. (Bild: Kiepenheuer & Witsch) Piratenbraut. Meine Erlebnisse in der wildesten Partei Deutschlands erscheint am 9. März 2013 bei Kiepenheuer & Witsch. (Bild: Kiepenheuer & Witsch) Natürlich hatte ich geahnt, dass die Manipulationsmöglichkeiten der Parteispitze längst bekannt sein dürften. Sicher war ich mir aber erst, als ich eines Morgens einen Blogbeitrag der Softwarefachleute las, die Liquid Feedback für die Piratenpartei programmiert hatten. Geradezu wütend distanzierten sie sich darin vom Umgang der Partei mit dem Programm und versicherten: Sie wollten nicht für die gesellschaftliche Etablierung von scheinbar demokratischen Verfahren stehen.Ich hatte mich zunächst entschieden, eine E-Mail an den Bundesvorstand meiner Partei zu schicken. Das Schreiben war eine Mischung aus Selbstanzeige und Appell. Ich schilderte, wie ich an meinen Zweitaccount geraten war, um anschließend den Parteivorstand aufzufordern, der Basis dieses Problem und seinen Umgang damit schleunigst unmissverständlich zu vermitteln. Immerhin konnte so ein drastisches Sicherheitsproblem von der Partei nicht einfach hingenommen, ja öffentlich sogar klein- beziehungsweise weggeredet werden. Und nachdem ich mich ein wenig in Rage geschrieben hatte, fügte ich noch hinzu: Warum unternehmt ihr nichts dagegen?

Nur zwei Stunden später bekam ich eine Antwort. Der für Liquid Feedback zuständige Parteivorstand Klaus Peukert, im Netz unter dem Namen Tarzun bekannt, schrieb mir überaus umfänglich und freundlich im Ton. Der 35 Jahre alte IT-Fachmann aus Leipzig, der im Frühjahr 2012 als Beisitzer in das höchste Parteigremium gewählt worden war, dankte mir für meine Ehrlichkeit, versicherte, der Vorstand bemühe sich bereits um eine Reihe von Gegenmaßnahmen, und listete einige auf. Genauso hatte ich mir das von einem Piratenvorstand gewünscht!Leider enthielt die Mail noch eine zweite Botschaft. Ich hatte das Gefühl, der Parteivorstand wolle mir indirekt bedeuten: Das mit dem Leck sei halb so wild. Peukerts Mail zufolge war das Problem nämlich keines von Liquid Feedback, sondern irgendwie außerhalb der Software zu suchen. Außerdem, so schrieb er, gebe es in jedem Landesverband der Piratenpartei nur eine ein- bis gering zweistellige Anzahl von Dubletten in der Mitgliederdatenbank. Die würden, wie er mir versicherte, schon jetzt regelmäßig ermittelt und korrigiert. Schließlich bemerkte er noch, seine E-Mail habe hoffentlich einige meiner Bedenken zerstreut. Hatte sie leider nicht.

Abgesehen davon, dass ich den Eindruck hatte, ich solle beschwichtigt werden, war der Bundesvorstand mit keinem Wort auf meinen Appell eingegangen, die Basis über die Zustände zu informieren. Genau das schrieb ich in meiner Antwort: Für die Nutzer sei es doch egal, ob sich das Leck im Liquid Feedback oder außerhalb befinde - entscheidend seien die möglicherweise chronisch falschen Abstimmungsergebnisse. Wenn es dumm laufe, genüge schließlich schon eine einzige Zusatzstimme, um ein Liquid-Feedback-Votum ins Gegenteil zu verkehren. Die Dubletten regelmäßig auszusortieren, sei deshalb auch keine Lösung. Es dürfe sie schlicht nicht geben, basta! Vier Tage später erreichte mich eine zweite Antwort von Klaus Peukert, in der er weitere Gegenargumente auflistete: Es könne ja selbst bei Bundestagswahlen passieren, dass mal 50 Stimmen falsch gezählt werden. Wenn das auffällt, wird's korrigiert, fertig, auch jede Briefwahl sei anfällig für Manipulationen. Im Übrigen hätten die Abstimmungen im Liquid Feedback offiziell noch keine Verbindlichkeit. Am Ende der E-Mail versprach er, das aber mal noch etwas ausführlicher aufzuschreiben, und schlug vor, wir könnten uns ja vielleicht demnächst bei einer Liquid-Feedback-Tagung in Köln persönlich unterhalten.

Ich war mir nicht sicher, was ich davon halten sollte. Wozu dieser hanebüchene Vergleich mit der Bundestagswahl? Wollte mich dieser Parteifunktionär auf den Arm nehmen - oder hielt er das für sachdienlich? Soweit ich das als Neumitglied einschätzen konnte, stimmte auch seine Behauptung, Liquid-Feedback-Abstimmungen seien bisher unverbindlich, bestenfalls zur Hälfte. Die Berliner Piratenfraktion hatte beispielsweise in ihrer Satzung festgehalten, dass ihre Abgeordneten gehalten seien, Entscheidungen aus Liquid Feedback zu berücksichtigen. Auch der Bundesvorstand, dem Klaus Peukert selbst angehört, verwendete neuerdings Liquid Feedback, um Beschlüsse vorzubereiten.Unter unverbindlichen Abstimmungsergebnissen stellte ich mir etwas anderes vor. Dass der Parteivorstand meinen Appell, die Probleme öffentlich zu thematisieren, bereits zum zweiten Mal überlesen hatte, überraschte mich jetzt nicht mehr.

Gestern Abend hatte ich schließlich genug. Ein Berliner Pirat verbreitete via Mailingliste eine neue Analyse zur Manipulierbarkeit der Abstimmungen. Darin hieß es mit verblüffender Selbstverständlichkeit, eine Stimme im Liquid Feedback koste ohne weitere Vorkehrungen (...) de facto 48,- im Jahr - das ist kein schöner Zustand. Ich staunte: Wieso folgte der Feststellung, dass man sich mit einem Jahresmitgliedsbeitrag eine Piratenstimme kaufen kann, eigentlich kein Aufschrei? Und warum sollte ich mich noch länger zurückhalten, wenn andere hier schon lässig über den Preis für eine Zusatzstimme räsonierten? Zumal das mit den 48 Euro nicht mal wirklich stimmte: Wer im Herbst Piratenmitglied wird, zahlt keinen vollen Jahresbeitrag mehr, sondern nur noch für die Restmonate - und bekommt also, wenn er will, die Stimmen im Liquid Feedback zum Schnäppchenpreis, quasi im Liquid-Feedback-Sommerschlussverkauf!

Moderne berührungsempfindliche Displays sind hochtechnische Präzisionswerkzeuge, zu finden in jedem Smartphone und Tablet. Die Entwicklung der Touch- & Display-Technik hat aber einen langen Weg hinter sich. » Mehr erfahren Auf dem Computerbildschirm vor mir steht nun die Twitter-Nachricht - noch immer nicht abgeschickt, aber immerhin geschrieben: Demokratie 2.0: Ich habe einen Zweitaccount im LQFB - und finde das ein Unding. 79 Zeichen. Das muss reichen, denn mir reicht es auch.Ich klicke auf den Twittern-Button. 15:37 Uhr. Und nun? Zur Sicherheit informiere ich Klaus Peukert per Mail. Er soll sich ja nicht übergangen fühlen.Denis, der Kapitän meiner Crew,, reagiert als Erster auf meinen Pirat111-Tweet. Argumentation vom BuVo from Hell, schreibt er in krudem Twitter-Deutsch. Offensichtlich hat er also gelesen, was ich in einem Piratenpad über Pirat111 aufgeschrieben habe, und teilt meine Empörung über die Argumente des Bundesvorstands. Denis hat meine Nachricht gleich auch als Retweet an alle seine Twitter-Abonnenten weiterverbreitet. Eigentlich könnte ich mich gerade freuen. Stattdessen bin ich nervös. Ich hätte jetzt nichts dagegen, wenn der Akku meines Smartphones spontan schlappmachen würde!

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