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17/03/2017

Akku ASUS VivoBook S400CA

Ebenfalls am rechten Rand eingebaut ist neben dem Einschalter, den Lautstärketasten und einem separaten Kameraauslöser der Sender für eine drahtlose Bildübertragung. Mittels Wireless HD können Inhalte über einen Dongle, der an einen Fernseher angeschlossen wird, übertragen werden. Auch dieses Feature konnte uns noch nicht gezeigt werden, da die Vorführmodelle zu spät angekommen sind. Auch einen Infrarotsender zur Steuerung elektronischer Geräte hat das V2.Auffällig ist ein über das Display ragender Rand aus Kevlar, der den Bildschirm bei Stürzen schützen soll. Der Rahmen ist aus Metall, das V2 ist nach IP67 vor Wasser und Staub geschützt. Die Verarbeitung der Vorführmodelle war stellenweise noch etwas schlampig, bei den finalen Geräten soll sie laut Saygus deutlich besser sein.Auf der Vorderseite des Smartphones sind zwei Lautsprecher eingebaut, die dank Optimierung durch Harman Kardon einen besseren Klang bieten sollen. Auch bei der Benutzung von Kopfhörern soll dies das Klangerlebnis verbessern.

Bei den Kameras hat sich Saygus sowohl bei der Hauptkamera auf der Rückseite als auch bei der Frontkamera für Modelle mit hoher Auflösung entschieden: Die Hauptkamera hat 21 Megapixel, die Frontkamera 13 Megapixel. Eine derartig hoch auflösende vordere Kamera hat kein anderes Smartphone - abgesehen vom Oppo NB1 und vom Oppo N3, bei denen allerdings die Rückkamera nach vorne gedreht wird. Beide Kameras haben einen optischen Bildstabilisator, was bei Frontkameras bisher ebenfalls ungewöhnlich ist.
Ausgeliefert werden soll das V2 mit Android in der Version 4.4.4, der Hersteller verspricht, künftig Updates nachzuliefern. Als Oberfläche kommt eine Eigenentwicklung von Saygus zur Anwendung, die allerdings auch noch nicht auf den Vorführgeräten installiert war. Bestandteil des Systems soll auch eine Sicherheits-Software zum Schutz von Finanztransaktionen sein.

Im Vorfeld der Vorstellung spekulierten einige Medien über eine Dual-Boot-Option mit Windows Phone, was recht unrealistisch klang - und es laut Saygus auch ist. Allerdings hat das V2 tatsächlich eine Multi-Boot-Option: Wer mag, kann neben der vorinstallierten Android-Version weitere Android-ROMs oder andere Betriebssysteme wie etwa Ubuntu Phone installieren und beim Start auswählen. Diese Funktion könnte das Smartphone für Flash-Fans interessant machen.Der eingebaute Akku mit einer Nennladung von 3.100 mAh soll durch spezielle Stromsparfunktionen eine besonders lange Laufzeit haben. Nutzer können das Smartphone drahtlos laden, die verbaute Technik folgt dem Qi-Standard.Das Saygus V2 klingt vom Konzept her nach einem wirklich interessanten Smartphone, das sich dank der Kameras, der Speichermöglichkeiten, des Schutzes und der Multi-Boot-Option von Geräten der Konkurrenz abheben kann. Eine wirkliche Bewertung fällt uns aber schwer, da viele der Features noch nicht funktionierten - eine endgültige Bewertung kann erst nach einem genaueren Test eines finalen Modells erfolgen.

Das Design des V2 ist durchdacht, sowohl vom Aussehen her als auch von der Position der Bedienungselemente. Besonders clever finden wir den Fingerabdrucksensor an der Seite, der eine sichere Entsperrung ermöglicht, ohne dass die Hand unnatürlich bewegt werden muss. Beim Prozessor setzt Saygus auf ein bewährtes leistungsfähiges Modell, das für eine ruckelfreie Darstellung sorgen dürfte.Saygus will noch im Januar 2015 weltweit mit dem Vorverkauf starten, auch in Deutschland soll das Gerät verkauft werden. Die Auslieferung soll in den kommenden Monaten erfolgen, noch innerhalb des ersten Halbjahres 2015. Einen Preis konnte uns der Hersteller noch nicht nennen, er soll aber etwas unterhalb den Preisen der Top-Smartphones der Konkurrenz liegen.

Konkurrenz für Valve und Nvidia: Razers Mini-Konsole Forge TV eignet sich für Android-Spiele. Sie streamt die meisten PC-Titel unabhängig vom Grafikkartenhersteller oder der Distributionsplattform. Dazu gibt es interessante Bluetooth-Eingabegeräte.
Razer hat die Mini-Konsole Forge TV samt dem Serval-Gamepad und der Turret genannten Maus-Tastatur-Kombination vorgestellt. Die kleine Box läuft mit Android TV, basiert auf einem flotten Snapdragon-Chip und ist vor allem für Spiele ausgelegt.Im Inneren der 105 x 105 x 17 mm winzigen Forge TV steckt aktuelle Smartphone-Technik: Der Snapdragon 805 hat vier flotte Krait-Kerne und eine Adreno-420-Grafikeinheit. Hinzu kommen 2 GByte LPDDR3-Arbeitsspeicher. Das ist mehr als genug für aktuelle Android-Spiele, die auf dem internen 16-GByte-Speicher abgelegt werden und eine Cloud-Synchronisation für Spielstände bieten.

Per USB-3.0-Anschluss sind, sobald Google dies unterstützt, externe Festplatten möglich. Der Fernseher wird per HDMI 1.4 verbunden, die Forge TV beherrscht derzeit aber maximal 1080p bei 60 Hz. Daten empfängt die Android-Box via Gigabit-Ethernet oder ac-WLAN (2x2), hinzu kommt die Bluetooth-4.1-Schnittstelle.Außer Android-Spielen unterstützt die Razer Forge TV wie für Android TV üblich Chromecast. Auch ohne angeschlossenen Stick kann die kleine Konsole so Filme, Bilder oder Musik aus Google Play streamen, beispielsweise Netflix-Serien, und auf den Browser zugreifen.Zudem überträgt die Forge TV auch PC-Spiele. Hierfür hat Razer einen proprietären Codec entwickelt. Voraussetzung ist die Cortex-Software; ob AMD- oder Nvidia-Grafikkarte ist, anders als beim Shield, egal. Während Valves In-Home Streaming offiziell nur mit Steam-Titeln klappt, soll Cortex Stream zu allen Spielen mit DirectX 9 oder höher kompatibel sein.

Gesteuert wird die Android-Konsole per Smartphone-App inklusive Sprachsteuerung (Android und iOS). Alternativ und vor allem für Spiele hat Razer das Serval-Gamepad entwickelt. Das ähnelt stark dem Xbox-Controller, bietet aber einige angepasste Navigationstasten für Android und die Medienwiedergabe. Das Serval liegt gut in der Hand, die Druckpunkte sind nicht zu schwammig oder zu straff.Wer beispielsweise Shooter nicht mit dem Gamepad steuern möchte, für den hat Razer noch das Turret entwickelt. Dahinter verbergen sich eine Orochi-Maus und eine kompakte Tastatur mit ausklappbarem, magnetischen Mauspad sowie einigen Android-Tasten. Der Akku soll mit einer Ladung rund vier Monate durchhalten. Auf eine Beleuchtung hat Razer zugunsten der Laufzeit verzichtet. Das Forge TV ist ab Frühling 2015 für 100 Euro erhältlich, im Paket mit dem Serval für 150 Euro. Einzeln kostet das Gamepad 80 Euro, der Preis für die Turret-Eingabegeräte liegt bei 130 Euro.

Herumlaufen, telefonieren und gleichzeitig den Akku laden: Ein US-Unternehmen hat System zum drahtlosen Laden von Mobilgeräten entwickelt. Die Technik ähnelt WLAN.
Keine Kabel mehr, keine Ladegeräte: Das kalifornische Unternehmen Energous hat auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas ein System vorgestellt, das die Akkus von mobilen Geräten wie Tablets, Smartphones oder Smart Watches drahtlos lädt. Watt Up nennt das Unternehmen die Technik: Sie besteht aus einem Sender, Power Router genannt, und einem Empfänger. Der Power Router hat eine Reichweite von 4,5 Metern. Innerhalb dieses Radius' versorgt er Geräte mit Strom. Der Nutzer kann also sein Tablet weiter nutzen, während es geladen wird. Der Power Router kann bis zu zwölf Empfänger gleichzeitig mit Strom versorgen. Bedingung ist, dass deren Leistungsaufnahme jeweils weniger als 10 Watt beträgt.

Der Empfänger ist eine Anordnung aus Antennen, die aus einem Metamaterial bestehen. Eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (Application Specific Integrated Circuit, ASIC) wandelt das Funksignal in elektrischen Strom, mit dem der Akku des mobilen Gerätes geladen wird. In der aktuellen Version sind die Empfänger in spezielle Hüllen für die Mobilgeräte integriert. Außerdem hat Energous eine Ladestation gebaut, auf die ein Smartphone gestellt wird. Die Chips sind aber klein genug, dass sie künftig in den Geräten verbaut werden können.Gesteuert wird das System über eine App oder über ein Webportal. Darüber meldet der Nutzer ein Gerät am Router an, damit dieser dessen Akku lädt. Der Nutzer kann dabei festlegen, welche Geräte Vorrang vor anderen erhalten oder Bedingungen festlegen, nach denen geladen wird: etwa wenn der Ladestand unter einen definierten Wert sinkt oder nach einem bestimmten Zeitplan. Auch wie viel Leistung an ein bestimmtes Gerät übertragen wird, lässt sich regeln.

Die Technik sei unbedenklich, erklärt der Hersteller: Der Power Router sendet im gleichen Frequenzspektrum wie ein WLAN-Router, im Bereich zwischen 5,7 und 5,8 GHz. Er kommuniziert mit dem Empfänger per Bluetooth Low Energy. Energie überträgt er nur dann, wenn der Empfänger diese explizit anfordert. Die Funkwellen sind laut Energous ungefährlich.Die übertragene Leistung hängt unter anderem von der Entfernung ab: An vier Geräte in einer Entfernung von weniger als 1,5 Meter überträgt der Power Router jeweils 4 Watt. Die Ladezeit ist so lang wie an der Steckdose. Sind die gleichen Geräte zwischen 1,5 und 3 Metern entfernt, bekommt jedes 2 Watt ab und lädt in etwa so lange wie am USB-Anschluss des Computers. Zwischen 3 und 4,5 Metern ist es nur noch 1 Watt pro Gerät.Power Router könnten auch öffentlich aufgestellt werden - etwa in Cafés, Flughäfen, U-Bahn-Stationen oder anderen öffentlichen Gebäuden. Der Besitzer eines Power Routers kann diesen auch bei einem Cloud-Server anmelden. Nutzer können sich dann auf einer Landkarte anzeigen lassen, wo sie ein Smartphone, eine Kamera oder ein anderes mobiles Gerät laden können.

Das taiwanische Unternehmen Gogoro hat das Konzept des Akkutauschs wiederbelebt: Es hat auf der CES einen Elektroroller vorgestellt, dessen Akkus gewechselt werden können. Die Idee ähnelt der des israelischen Unternehmens Better Place, das seit 2013 nicht mehr existiert. Smartscooter heißt der Roller mit Elektroantrieb, den das Unternehmen entwickelt hat. Er hat eine Maximalleistung von 6,4 Kilowatt und beschleunigt den Roller in 4,2 Sekunden von 0 auf 50 Kilometer pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 95 Kilometern pro Stunde.Den Strom für den Antrieb liefern zwei Lithium-Ionen-Akkus, wie sie auch in Elektroautos verbaut sind. Der Hersteller ist der japanische Elektronikkonzern Panasonic. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde soll die Reichweite mit einer Ladung der beiden Akku-Packs bei knapp 100 Kilometern liegen.

Der Roller wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Der Fahrer kann über eine App sein Fahrgerät modifizieren: Er kann beispielsweise die Farbe der Instrumente ändern, beim Starten oder Abschalten des Rollers Töne abspielen oder Lichtmuster für die Lampen einrichten. Zudem werden die Fahrdaten ausgewertet. Der Fahrer bekommt dann Tipps, wie er besonders energieeffizient unterwegs sein kann.Das Smartphone warnt den Fahrer auch, wenn der Ladestand des Akkus niedrig ist. Er bekommt dann angezeigt, wo er die nächste Go-Station findet. Über das Smartphone kann er einen vollen Akku reservieren. Der Akkutausch soll nur sechs Sekunden dauern: Der Fahrer klappt die Sitzbank hoch und entnimmt die leeren Akkus. Er authentifiziert sich über sein Smartphone per NFC an der Station.Gogoros Konzept ähnelt dem von Better Place stark: Gogoro plant eine Infrastruktur mit Wechselstationen aufzubauen, an denen die Smartscooter-Fahrer die leeren Akkus gegen volle tauschen können. Der Fahrer kauft nur den Elektroroller selbst, der Akku hingegen bleibt im Besitz des Herstellers. Der Kunde schließt ein Abonnement ab und bekommt Zugang zu den Go-Stations.

Gogoro Energy Networks nennen die Taiwaner ihre Infrastruktur, die sie in großen Städten aufbauen wollen. Die Stationen sollen etwa anderthalb Kilometer voneinander entfernt sein. So groß wie ein Geldautomat soll eine Go-Station sein, sagt das Unternehmen. Ein geringerer Aufwand als ihn Better Place betrieb: Die Wechselstationen für die Elektroautos hatten die Dimension von Tankstellen.Gegründet wurde Gogoro von Horace Luke und Matthew Taylor. Beide waren vorher in leitenden Positionen bei dem taiwanischen Smartphone-Hersteller HTC. Einen Markt sehen sie vor allem in den Megacities, in denen der schnell wachsende Verkehr neue Mobilitätskonzepte erfordert. Viele davon befinden sich in Asien.

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