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07/04/2017

Akku Samsung X360

Wir haben auf einem Notebook und einer Testplattform aus Desktopkomponenten ausprobiert, wie schnell Windows 8 in der finalen Version startet. Getestet wurden, wie schon bei der Release Preview, die Boot-Zeiten auf einem Notebook vom Typ Asus N53 mit Intels Core-i5 2410M, 8 GByte RAM und der Momentus XT mit 750 GByte. Die Desktopplattform bestand aus Intels Core i7-975 mit 6 GByte RAM auf dem Mainboard Asus P6T Deluxe 1.0. Damit wurden die 3,5-Zoll-Festplatte WD Blue mit 500 GByte und die Sandisk SSD Ultra mit 60 GByte getestet.Brauchte Windows 7 beim Booten von der normalen Festplatte 28 Sekunden, benötigte Windows 8 nur noch 19. Deutlich schneller geht es nach mehrmaligem Booten von der Hybridfestplatte Momentus XT mit 17 Sekunden für Windows 7 und 13 Sekunden für Windows 8. Von der SSD startet Windows 7 in 14, Windows 8 hingegen in 11 Sekunden.Gemessen wurde nur die reine Ladezeit von Windows, nicht der Selbsttest des Bios, der beim Einschalten eines PCs zu weiteren Verzögerungen führen kann.

Im Netzwerkbereich hat sich einiges getan. Es gibt deutliche Verbesserungen, aber auch Veränderungen, die einiges umständlicher machen, auf die wir erst später eingehen. Die wichtigste Neuerung ist wohl das Zusammenspiel zwischen LAN, WLAN und WWAN. Windows entscheidet bei Bedarf selbst, welche Verbindung gewählt wird. Wer zum Beispiel eine 3G-Verbindung aktiviert hat (WWAN) und in die Reichweite seines WLANs kommt, wird feststellen, dass Windows die WWAN-Verbindung trennt. Selbiges passiert, wenn plötzlich ein Netzwerkkabel (LAN) angeschlossen wird. Dann wird beispielsweise das WLAN getrennt.Windows bemerkt, wenn es Verbindungsprobleme gibt. Wir haben testweise mit den IP-Adressen im LAN-Bereich herumgespielt. Nach den absichtlich falschen Einträgen verbindet Windows sich automatisch mit dem WLAN, sofern das WLAN für automatische Verbindungen freigegeben wurde. Dabei bleiben beide Verbindungen aktiv. Windows berücksichtigt also, dass die Änderungen eventuell absichtlich durchgeführt wurden, weil der Nutzer ein zurückgesetztes Netzwerkgerät ansprechen will, das in den Werkseinstellungen einen anderen IP-Bereich nutzt.

Windows bewertet dabei die Verbindungen. Wer einen Volumenvertrag hat, wird sich darüber freuen. Die Installationsroutine von Office 2013 in der 365er Version bemerkt dann auch eine aktive WWAN-Verbindung und warnt davor, das Office-Streaming zu nutzen.Sehr sinnvoll: Es kann eingestellt werden, dass Treiber, Apps und Updates nicht via Mobilfunkverbindung geladen werden, sondern nur über WLAN/LAN. Der Download startet also, wenn eines der beiden Netzwerke verfügbar ist.Eigentlich ist auch das Setzen eines Hakens für automatische Verbindungen praktisch, der definiert, dass eine Verbindung immer gewählt wird, wenn sie in Reichweite ist. Ein manuelles Trennen der Verbindung hebt diese Automatik wieder auf, was nicht gleich ersichtlich ist. Der Nutzer muss die Automatik bei der nächsten Verbindung explizit wieder auswählen.

Bei WWAN-Verbindungen wird die Automatik leider wenig Sinn ergeben. Zu oft muss ein Nutzer wegen fehlgeschlagenen Zellenroamings die Verbindung trennen und deaktiviert damit die automatische Einwahl wieder. Das ist kein Windows-Problem, sondern gerade bei hohen Geschwindigkeiten völlig normal. Dieser Fall wird von Microsoft nicht abgedeckt.Sehr gut gefällt uns, dass Bluetooth und 3G-Modul nun direkt abgeschaltet werden können, auch wenn diese Möglichkeit in den Metro-Einstellungen etwas versteckt ist. Das Mobility Center verliert damit seinen Zweck, ist aber weiterhin Bestandteil von Windows. Auf die Einstellungsmöglichkeiten gehen wir noch im Detail ein.Wer ein Volumen in einem WWAN- oder WLAN-Vertrag hat, kann dies nun schnell kontrollieren. Per Rechtsklick kann in so einer Verbindung einfach das bereits genutzte Volumen angezeigt werden.

Hier hat Microsoft das System deutlich verbessert. Wir würden uns allerdings wünschen, dass das gezielte Abschalten von Bluetooth und WWAN nicht über die Metro-Einstellungen, sondern direkt im WLAN-Menü erreichbar wäre. Gerade Mobilfunkmodems sollte der Nutzer bei Nichtgebrauch abschalten, da sie viel elektrische Leistung aufnehmen.Hübsch gelöst wurde die Anmeldung per Geste. Statt ein Passwort einzugeben, zeichnet der Nutzer ein paar Formen auf einem Bild des Anmeldebildschirms. Das Ganze ist ziemlich fehlertolerant und funktioniert auch mit der Maus. Es muss also niemand pixelgenaue Gesten durchführen. Die Möglichkeit der Bilderpasswörter ist attraktiv. Microsoft sollte die Nutzer aber deutlich darauf aufmerksam machen, dass Bildpasswörter ähnlich komplex sein müssen wie sichere Tastaturpasswörter, damit Zuschauer sie nicht einfach am Bildschirm abschauen können.

Wirklich gut gelungen sind Microsoft der neue Task Manager mit modernem Aussehen und der Dialog für Datentransfers. Beide gefallen dank der vielen neuen und trotzdem übersichtlichen Details vor allem Technikern. Zudem zeigen beide eine gewisse Nähe zu Metro. So gibt es beim Task Manager nun einen erweiterten Modus. Dieser zeigt viele Informationen logisch gruppiert und mit großen übersichtlichen Teilen an. Von außen betrachtet sieht der neue Task Manager wie eine komplette Neuentwicklung aus, die bereits im Konzept durchdacht und mit Metro im Hinterkopf entwickelt wurde. Der neue Task Manager passt zu Windows 8.Übrigens kann der Task Manager zwar Metro-Apps schließen, allerdings tauchen diese weiterhin in der Metro-Taskleiste auf, ohne spezifische Inhalte anzuzeigen. Das ist beabsichtigt. Der Metro-Task-Manager (Windows-Taste + Tab) zeigt nur die zuletzt aufgerufenen Apps an, nicht die aktiven Apps oder Windows-Programme. Das ist analog zu vielen Smartphones, die ihre Apps auch anzeigen, egal ob diese geschlossen oder offen sind, und entspricht dem Metro-Prinzip, ist also Absicht. Umsteiger verwirrt so eine App-History aber, da sie zuletzt aufgerufene Anwendungen nicht mit der Windows+Tab-Kombination kennen. Die Tastenkombination Alt+Tab hingegen zeigt keine geschlossenen Apps an.

Desktop und Metro haben eine Gemeinsamkeit in Windows 8: die Charms. Zusammen mit der Steuerung über die Ecken verbinden sie die beiden Systeme. Mit den Charms hat der Desktop eine fingerfreundliche Steuerung. Sie werden von der rechten Seite herein- oder auch herausgewischt. Dort kann der Anwender die Suche starten oder den Teilen-Knopf drücken. Damit können etwa URLs per Twitter geteilt oder Inhalte gedruckt werden. Hier gibt es eine unlogische Stelle: Die Teilen-Schaltfläche hat auf dem Desktop keine Funktion. Unter Metro funktioniert sie wie erwartet. Die Charms lassen sich auch mit der Maus benutzen. Dazu muss der Anwender die Maus in die rechte obere oder untere Ecke ziehen. Soll eine Anwendung in maximaler Fenstergröße geschlossen werden, wird bei dem Versuch, das Schließen-Symbol zu erreichen, oft das Einblenden des Charms ausgelöst. Allerdings blendet dieser sich nur transparent ein, so dass ein Klick auf Schließen funktioniert wie erwartet.Die Metro-Bedienelemente in den Ecken wurden beim Test von verschiedenen Nutzern unterschiedlich störend wahrgenommen. Vor allem die linke obere Ecke störte: Dort wird die letztgenutzte Metro-App schnell über Bedienelemente von Firefox, Opera oder Office 2013 geblendet. Mit der Ecke links unten hat nur ein Mitglied der Redaktion ein Problem gehabt. Die Ecke rechts unten wurde nur selten genutzt.

Als Alternative zur Eckenbewegung oder Wischgeste gibt es die Tastenkombination Windows-C, die dann auch eine Bedienung der Charms per Cursortasten ermöglicht.Auf dem Desktop löst ein Druck auf die Teilen-Funktion der Charms Rätselraten aus. Denn das Teilen-Charm erklärt dem Nutzer, dass es auf dem Desktop völlig unsinnig ist, dieses Charm auszuwählen. Warum es dann angezeigt wird? Wir können nur mutmaßen. In den Tests wird Microsoft sicher aufgefallen sein, dass ein Fünftel der Charms ohne jeden Sinn dort angezeigt wird.Spätestens an dieser Stelle fällt dem Nutzer auf, dass es bei Windows 8 und dem Mischmasch von alter Desktopoberfläche und Windows-8-Oberfläche einige Inkonsistenzen gibt. Wer den Rechner abschalten will, hat beispielsweise zwei völlig unterschiedliche Möglichkeiten. Das Abschalten oder Neustarten ist jetzt Teil der Einstellungen. Der Nutzer geht über die Charms auf Einstellungen und wählt dort mit einem weiteren Klick die Aktion aus. Abmelden geht dort nicht. Früher war das Abmelden noch ein Bestandteil der Abschalten-Funktion. Das ist nun recht groß auf dem Startbildschirm.

Erfahrene Anwender drücken einfach Alt+F4 auf dem Desktop. Dann kommt ein Dialog, in dem Abmelden und Abschalten zu finden sind. Alt+F4 funktioniert für diesen Fall aber nicht in der Metro-Oberfläche, hier geht es nur über die Charms. Wer effizient sein will, muss beide Methoden intus haben und dem Kontext entsprechend die richtige Kombination von Klicks und Wischs wählen. Das Fehlen des Startknopfs führt hier zu unnötiger Komplexität. Das heißt aber nicht, dass die Tastenkombination Alt-F4 in Metro nicht existiert. Damit beendet der Nutzer Metro-Anwendungen.Der Hintergrund dürfte sein, dass es bei Windows 8 nicht mehr notwendig ist, den Rechner abzuschalten und damit bestimmte Bedienelemente nicht mehr so prominent platziert werden müssen. Ob nun Suspend to Disk oder Neustarten, technisch gibt es kaum einen Unterschied. Ein Neustart ist bei Windows 8 nämlich zwecks Boot-Beschleunigung kein richtiger Neustart mehr.

Laut Microsoft soll der Nutzer nun dazu bewegt werden, die physikalischen Auslöser der Geräte zu nutzen. Beim Notebook heißt das beispielsweise: nicht runterfahren, sondern zuklappen und beim Desktop, den Abschaltknopf drücken.Metro ist eine Oberfläche für den Touchscreen. Doch eine der Zielgruppen von Windows 8 hat diesen nicht: der klassische Desktopnutzer. Er hat eine Maus, ein Touchpad oder einen Pointingstick und eine Tastatur, in vielen Fällen auch einen großen Bildschirm. Hierbei gilt: Je breiter der ist, desto besser für Metro. Anwendungen werden nämlich tendenziell dem Bewegungsraum des Auges angepasst, also in der Waagerechten bedient. Das ist ein großer Unterschied zu der bisherigen Vorgehensweise, den vertikalen Bewegungen. Fast alle Webseiten sind vertikal orientiert, auch der Desktop und dessen Anwendungen, und sogar iPads und Android-Tablets nutzen diese Ansicht.

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