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08/04/2017

Akku Samsung R453

Samsung hat auch die Benutzeroberfläche für die Verwendung mit dem Stift angepasst. Ein Sensor registriert die Entnahme des Stifts und öffnet standardmäßig eine Symbolleiste mit stifttauglichen Anwendungen an der rechten Seite des Bildschirms. Sie wird wieder ausgeblendet, wenn der Stift wieder im Schacht versenkt wird. Allerdings werden nur vorinstallierte Anwendungen angezeigt, wir haben keine Erweiterungsmöglichkeit entdeckt.Durch Ziehen des Stifts können auch direkt Anwendungen gestartet werden, beispielsweise der Kalender oder die Notizanwendungen. Das Entfernen des Stifts ist auch ein Einschalter, was die Stiftbedienung fördert. Der Nutzer muss also nicht erst den Schalter drücken, um den Bildschirm zu entsperren. Zur Orientierung kann in den Optionen eine Anzeige der Stifterkennung eingeschaltet werden. Dann sieht der Nutzer einen Cursor in Form eines Punktes, wie ihn auch Nutzer von Tablet-PCs kennen. Das ist sinnvoll, um zu beurteilen, ob der Stift schon in Reichweite ist. Denn in Reichweite wird der Touchscreen deaktiviert, um Vectoring, also versehentliches Zeichnen mit dem Handballen, zu verhindern. Wir fragen uns, warum diese sinnvolle Option nicht standardmäßig aktiviert ist.

Die Stiftsache hat aber einen Haken. Sie ist in Android kein Standard und so ist es kaum zu erwarten, dass viele Anwendungen dafür angepasst werden. Samsung hat zwar eine annehmbare Auswahl vorinstalliert, allerdings sehen vor allem die Anpassungen an Android nicht so aus, als könnten sie ohne Samsungs Hilfe erweitert werden.Es sollte aber möglich sein, über den Play Store weitere Anwendungen anzubieten - sofern die Community Interesse an entsprechenden Entwicklungen zeigt. Samsung sieht aber offensichtlich keine Integration von weiteren Anwendungen in die Seitenleiste vor.Leider lässt sich der Stift nirgends am Gehäuse mit einer Schnur anbinden. Wir haben es bereits in den ersten Teststunden geschafft, den Stift mehrfach zu verlegen. Die Benutzung erfordert also einige Disziplin.Von den 1.024 Druckstufen, die der Stift bieten soll, bleibt in der Praxis fast nichts übrig. In der S-Note-Anwendung gefallen uns die Notizen nicht, weil wir sehr dicke Linien zeichnen müssen. Denn der Stift wird erst ab einem gewissen Druck so erkannt, dass er zeichnet. Wenn der Stift nur leicht über die Oberfläche gleitet, schreibt er nicht, obwohl der Digitizer die Berührung erkennt. Das ist offensichtlich eine Vorgabe in Samsungs Software. Normalerweise sind Digitizer empfindlicher. Wer bereits ein Zeichentablet benutzt hat, muss sich etwas umgewöhnen.

Die Schriftstärke lässt sich durchaus verändern, leider aber auf Kosten der Erkennung der Druckstärke des Stiftes. In der feinsten Einstellung schreibt der Stift nur noch fein, auch bei erhöhtem Druck.In der Anwendung S-Note kann über eine Schaltfläche eingestellt werden, dass Eingaben nur noch von dem Stift entgegengenommen werden. Denn standardmäßig kann der Handballen ein ungewolltes Zeichnen auslösen, wenn er vor dem Stift die Oberfläche trifft. Das passiert auch, wenn der Stift in der Nähe schon erkannt wird. Der Touchscreen wird nämlich erst ab etwa 12 mm Stiftentfernung abgeschaltet, um Vectoring zu verhindern. Für Digitizer ist das ein normaler Wert. Der Nutzer muss sich an die unterschiedliche Handhabung von digitalem Stift und analogem Schreibgerät gewöhnen.Durch den Digitizer ist der Abstand zwischen Außenglas und eigentlichem Display sichtbar. Es gibt also beim Zeichnen einen gewissen Parallax-Effekt. Daran gewöhnt sich der Nutzer schnell. Woran wir uns allerdings nicht so schnell gewöhnen konnten, war die Abweichung der Stiftspitze von dem Cursor. Die ist aber offenbar prinzipbedingt so. Der Stift ist so kalibriert, dass er senkrecht von oben präzise trifft. Der Mensch hält den Stift aber beim Schreiben schräg. Unter Windows gibt es dafür die Kalibrierung für jede Displayorientierung. Die fehlt dem Samsung-Tablet. Obwohl der Digitizer präzise ist, stört beim Galaxy Note 10.1, dass es keine Möglichkeit gibt, den Schreibwinkel anzupassen.

Die Handschrifterkennung zu finden, ist gar nicht so einfach. Hier zeigt sich, dass Android auf Stifteingaben schlicht nicht vorbereitet ist. In der Notizanwendung muss der Nutzer erst einmal auf die Produktivitätstools umschalten. Voreingestellt ist sinnloserweise das Zeichnen von Formeln, was bei uns auch nicht funktionierte. Nur wer in den Tools auf die Texterkennung umgestellt hat, kann losschreiben. Alternativ gibt es aber auch eine systemweite Texterkennung, die allerdings gut versteckt ist. Wer die Bildschirmtastatur aktiviert, der kann über die Schaltfläche neben der Leertaste zwischen Eingabemethoden umschalten. Ein einfaches Antippen aktiviert die Spracherkennung. Um die Handschrifterkennung zu aktivieren, muss der Nutzer länger gedrückt halten. Dann erscheinen, ähnlich wie bei Umlauten, unterschiedliche Eingabemethoden, zwischen denen gewählt werden kann. Das funktioniert am besten mit dem Finger, dort kann die Handschrifterkennung präzise ausgewählt werden.

Mit dem Digitizer gibt es hingegen einen etwa 5 mm breiten Versatz, so dass der Anwender unter Umständen das Symbol der Handschrifterkennung nicht trifft.Ziemlich nervig: Die Werkzeugleisten in S-Note verdecken mitunter geschriebenen Text. Normalerweise erscheinen handschriftliche Texteingaben, die in Text umgewandelt werden, in einer Textbox. Wird jedoch das Memofeld zwischenzeitlich editiert, springt der Cursor an den Anfang des Dokuments und danach eingegebener Text landet ebenfalls dort.Unverständlicherweise sind die ersten Zeilen vom Menü verdeckt. Zunächst irritiert das, denn nach der Eingabe verschwindet der handschriftliche Text, aber keine Buchstaben erscheinen. Erst wenn auf die Scrolleinstellung umgestellt wurde, kommen weitere Teile des Dokuments zum Vorschein. Aber selbst das reicht nicht, denn die ersten Zeilen bleiben auf jeden Fall verdeckt, es sei denn, die Symbolleiste oben wird komplett ausgeblendet.

Die Texterkennung selbst funktioniert erstaunlich gut, selbst bei krakeligen Eingaben. Es nervt aber, dass geschriebene Schrift nicht immer dort in Druckschrift umgesetzt wird, wo der Nutzer geschrieben hat. Stattdessen landet das Geschriebene ganz oben - mitunter in einem Bereich, wo der Nutzer nichts sieht, weil sich die Symbolleiste im Handschriftenmodus nicht vollständig ausblenden lässt.Photoshop Touch liefert Samsung kostenlos mit. Über die Werkzeugeinstellungen lassen sich hier auch die Druckeinstellungen für den Stift aktivieren. In der Standardeinstellung ist das nicht der Fall. Die Druckerkennung funktioniert im Unterschied zu S Note bei Photoshop Touch ziemlich gut.Neben der Leiste mit Anwendungen, die für den Digitizer gedacht sind, hat Samsung eine weitere Schnellstartleiste integriert. Sie wird durch das Pfeilsymbol in der Mitte der Taskleiste geöffnet und enthält Starter für Miniversionen wichtiger Anwendungen, etwa für Nachrichten, Telefonie oder Weltzeituhr. Auch eine Miniversion der Anwendung S-Note ist integriert. Darin lassen sich zwar Notizen schreiben, es fehlt aber die Handschrifterkennung. Die Schnellstartleiste lässt sich per Drag-and-Drop anpassen, das Hinzufügen weiterer Starter ist aber nicht vorgesehen.

Android 4.0.4 hat Samsung ebenfalls erweitert. So lässt sich die Helligkeitsautomatik auch im eingeschalteten Zustand nachregulieren. Die gleiche Funktion findet sich beim iPad.Die Tastatur kann durch Kneifgesten verkleinert oder in zwei Teile geteilt werden. Aus Android 4.0 hingegen stammt die Möglichkeit, per Kneifgeste auf dem Homescreen eine Übersicht über alle Startbildschirme zu erhalten.Die Touchwiz-Anpassungen sind im Vergleich zum Smartphones von Samsung etwas abgespeckt worden. Das mit dem Galaxy S3 vorgestellte Smart Stay hat Samsung hingegen auch auf dem Galaxy Note 10.1 umgesetzt. Dabei registriert das Gerät per Gesichtserkennung über die Frontkamera, ob ein Anwender auf dem Tablet liest und schaltet das Timeout des Bildschirms ab, auch wenn keine Eingaben auf dem Touchscreen erfolgen.

Noch läuft auf dem Galaxy Note 10.1 Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich in der vierten Version. Samsung will Android 4.1 alias Jelly Bean als Update für das Galaxy Note 10.1 nachliefern. Einen Termin nennt der koreanische Hersteller allerdings nicht.Mit den Multitasking-Anpassungen in Android 4.0.4 wirkt das Galaxy Note 10.1 ebenfalls wie ein Tablet-PC. Denn als Besonderheit bietet Samsung einen Splitscreen-Modus an. So können zwei Android-Anwendungen nebeneinander dargestellt werden. Sie haben dann jeweils effektiv 640 x 800 Pixel. Nun mag der ein oder andere argumentieren, eine höhere Auflösung wäre schöner, gibt es in der Größe doch auch schon Full-HD-Panels und, wie beim iPad 3, mehr. Doch diese nutzen die hohe Auflösung eher für eine feinere Darstellung, da kleine Bedienungselemente mit derselben Auflösung schwieriger mit dem Finger zu treffen sind. Für Notizen neben dem Browser oder das gleichzeitige Lesen von E-Mails ist der Splitscreen-Modus angenehm. Die Funktion hat allerdings, wie alle Samsung-Anpassungen, einen großen Nachteil. Nicht alle Anwendungen können diesen Modus nutzen. Darauf vorbereitet sind vor allem Samsung-Apps, die in einem entsprechenden Dropdown-Menü gelistet werden.

Copy-and-Paste funktioniert weitgehend, allerdings oft zu umständlich. Beim Kopieren von Text zwischen Memoanwendung und E-Mail-Programm beispielsweise nervte die ständig aufpoppende Tastatur.Für das Kopieren von Bildern hat sich Samsung etwas Besonderes einfallen lassen. Soll ein Bild vom Browser in eine Notiz kopiert werden, wird zunächst ein Screenshot vom gesamten geöffneten Browserfenster gemacht. Danach wird es über das Browserfenster gelegt und der Anwender hat die Möglichkeit, einen Ausschnitt zu markieren und es per Drag-and-Drop in das danebenliegende Fenster mit der Notizanwendung oder dem E-Mail-Programm zu ziehen. Bis wir diese fummelige Funktion einigermaßen beherrschten, brauchten wir mehrere Durchläufe.Der 7.000-mAh-Akku, eine Angabe in Wattstunden gibt es von Samsung nicht, ermöglicht eine ordentliche Laufzeit. Unter Volllast mit unserer Scroll-Testseite hielt der Akku fünf Stunden durch. Bei normaler Verwendung musste das Tablet erst nach acht Stunden an das Ladegerät.Der Quadcore-Prozessor liefert im Sunspider-Benchmark sogar bessere Werte als im Smartphone Galaxy S3. Im Standardbrowser schaffte Sunspider auf dem Tablet durchschnittlich 1.225 Millisekunden. Auf dem Galaxy S3 waren es noch 1.500 Millisekunden. Damit übertrifft das Tablet noch die Spitzenwerte des Smartphones.

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