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10/04/2017

Akku ASUS R700VM

Golem.de konnte Archos' neues Android-Tablet mit dem sogenannten Coverboard ausprobieren. Das Coverboard ist nicht nur Displayschutz, sondern auch eine Tastatur. Die Kombination gefällt uns gut, besteht aber den Kühlschranklichttest nicht. Archos hat uns auf der Ifa ein 10-Zoll-Tablet (101 XS, 1.280 x 800 Pixel) gezeigt, das verglichen mit früheren Android-Tablets ausgesprochen hochwertig wirkt. Es besteht nämlich nicht nur aus Plastik, sondern nutzt auch Metall und kann mit einer Tastatur zusammengeklappt werden. Die innere Ausstattung entspricht dem Standard: Ein Dual-Core-Prozessor mit 1,5 GHz (OMAP4470) sowie 16 GByte Flashspeicher und 1 GByte Arbeitsspeicher befinden sich im Archos XS. Das Tablet kann zudem Micro-SDXC-Karten aufnehmen. Der Clou ist aber das sogenannte Coverboard, das etwa 200 Gramm wiegen soll und die Tastatur beinhaltet. Die Tastatur wird über einen mehrstufigen Magnetmechanismus am Tablet befestigt. Zuerst wird hinten ein Standfuß herausgehoben, der dann die hintere Metallfläche anzieht. Die Basis selbst hat auch zwei Magneten. Damit wird sichergestellt, dass das Tablet in die richtige Position rutscht.

Das funktioniert ziemlich gut und ist weniger fummelig als bei den Tablets, die ein mechanisches Tastaturdock haben. Nachteilig an Archos' Mechanismus ist allerdings, dass damit der Winkel des Tablets zur Tastatur nicht eingestellt werden kann. Da das Tablet spiegelt, kann das mitunter unangenehm sein. Außerdem wirkt der Standfuß im Unterschied zum restlichen Tablet nicht so stabil.Die Haltemagneten sind insgesamt aber ziemlich fest. Der Nutzer kann das Paket aus Tastatur und Tablet am Tablet selbst hochnehmen und auch daran rütteln. Uns ist die Tastatur dabei nicht abgefallen. Bei normaler Nutzung fällt das Tablet nicht einfach aus der Halterung. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich: Acers altes Iconia Tab W500 fiel in unserem Test damals durchaus auseinander.Was der Nutzer von Archos' Tablet aber lassen sollte, ist, das Tablet an der Tastatur hochzunehmen und dann hängend zu transportieren. Das schaffen die Magneten nicht. Für den Transport wird die Tastatur einfach eingeklappt und dann auf das Tablet gelegt. Dabei ist die Ausrichtung egal. Das Ganze ist dank der Magneten sehr stabil und verhindert Kratzer am Display. Auf eine Tasche kann der Nutzer dann verzichten. Allerdings ist die Metalloberfläche etwas kratzanfällig. Aus ästhetischen Gründen empfiehlt sich eine Tasche dennoch.

ANZEIGE Wer das Tablet zusammenklappt, sollte aber darauf achten, dass es auch abgeschaltet ist. Im Unterschied zum iPad wird das Tablet nicht automatisch abgeschaltet, wie wir verwundert feststellten, als wir den Kühlschranktest durchführten. Wer das Tablet beispielsweise bei Nutzung einer Anwendung, die den Displaytimer deaktiviert, zusammenklappt, wird irgendwann einen leeren Akku haben.Die Tastatur selbst hat uns nicht so gut gefallen, denn sie ist sehr klein. Die rechte Shift-Taste liegt rechts neben einer Cursor-Taste, was gewöhnungsbedürftig ist. Zudem konnten wir nicht auf Anhieb fehlerfrei schreiben, weil die Abstände zwischen den Tasten geringer als bei einer normalen Tastatur sind. Hier dürfte einige Trainingszeit nötig sein, bevor der Nutzer gut tippen kann. Dafür bietet die Tastatur aber praktischerweise diverse Android-Spezialtasten zur Steuerung des Betriebssystems.

Insgesamt gefällt uns Archos' Tablet ziemlich gut. Mit einem Gewicht von 600 Gramm und einer Gehäusedicke von 8 mm ist das Gerät gut transportabel und auch stabil. Die 5 mm mehr für das Keyboard stören kaum, so dass der Nutzer eigentlich immer beides mitnehmen kann. Andere Tastaturdocks sind sperriger in der Tasche und auch in der Handhabung.Archos setzt derzeit Ende September 2012 als Liefertermin an. Der Preis wird bei rund 380 Euro liegen. Eine 3G-Option gibt es leider nicht. Der alte 3G-Stick der Vorgängerversion soll aber noch funktionieren. Das dürfte dann aber nicht zu dem edlen Design passen.Ausgeliefert wird das Archos XS voraussichtlich mit Android 4.0.4. Zumindest war diese Version bei dem auf der Ifa demonstrierten Exemplar installiert. Ein Jelly-Bean-Update hat die Firma auf der Ifa aber schon versprochen. Es soll noch im Herbst erscheinen.

Goal Zero wird seine mobile Stromversorgung Sherpa 50 bald in einer verbesserten Version ausliefern. Der outdoorgeeignete Akku liefert mit 50 Wattstunden genügend Energie, um auch Notebooks und andere Elektronik zu versorgen. Der neue, schlankere Sherpa 50 von Goal Zero ist ein starker, aber dennoch leichter Akku für unterwegs. Er kann selbst in 5 bis 10 Stunden über mitgelieferte monokristalline Solarpanele (Nomad 13), in 4 bis 6 Stunden über den Zigarettenanzünder im Auto oder in 2 bis 3 Stunden über eine herkömmliche Steckdose aufgeladen werden. "Man braucht immer mehr Solarenergie, als man vermutet", so Goal-Zero-Chef Joseph "Joe" R. Atkin. Die Nutzung verändere sich, zumal immer mehr mobile Geräte im Einsatz seien. Aus dem Grund ermöglicht es Goal Zero beim Sherpa 50 auch, zusätzliche Solarpanele in Reihe zu schalten, um die Ladezeit zu reduzieren. Außerdem lassen sich bis zu vier Sherpas miteinander verbinden.

Energie liefert der Sherpa 50 über einen USB-, einen 12-Volt-Ausgang (inkl. Zigarettenanzünder-Steckdose) und einen Notebook-Ausgang. Adapterkabel für verschiedene Notebooks werden mitgeliefert. Außerdem gibt es optionale und seitlich anzusteckende 110- oder 220-Volt-Inverter, mit denen der Sherpa 50 zu einer mobilen Steckdose verwandelt wird.Das ist vor allem für Macbook-Besitzer wichtig, da Apple den magnetischen Magsafe-Stromanschluss bisher nicht an andere Unternehmen lizenziert und so das Netzteil an den Sherpa 50 angeschlossen werden muss. Auch andere Kleingeräte lassen sich so mit Energie versorgen, die sonst nicht für den mobilen Einsatz gedacht sind.Notebooks sollen mit dem Sherpa 50 etwa 1 bis 3 Stunden lang betrieben werden können; ein iPad bis zu 15 Stunden und ein DVD-Player mehr als 10 Stunden. Smartphones lassen sich in 1 bis 2 Stunden aufladen. Außerdem kann Sherpa 50 auch LED-Lampen zum Leuchten bringen, entsprechende Lampen bietet Goal Zero selbst an.

Vom Gewicht her soll der mobile Akku unterwegs nicht groß behindern, da er selbst rund 450 Gramm wiegt. Dazu kommt bei Bedarf noch das Gewicht des wasserfesten Nomad 13 Solar Power Panel. Der Lithium-Eisenphosphat-Akku bietet eine Lebensdauer von 2.000 bis 3.000 Ladezyklen. Das Aluminiumgehäuse mit Plastikelementen und farbcodierten Steckern machte bei der Präsentation auf der Ifa in Berlin einen wertigen Eindruck - und ist wie die Solarpanele outdoortauglich.Der neue Sherpa 50 wird im November 2012 in den Handel kommen - für 250 Euro. Im Paket mit einem Nomad 13 Solar Panel beträgt der Preis 310 Euro, kommt noch ein 110V- oder 220V-Inverter hinzu, steigt der Preis auf 510 Euro. Die Garantie beträgt zwei Jahre.Im nächsten Jahr soll noch ein Sherpa 100 folgen, der etwas größer ist, aber noch mehr Leistung bietet. Er lässt sich auch mit dem Sherpa 50 kombinieren und zu einem größeren Akku zusammenschalten, da beide dieselbe elektrische Spannung aufweisen.

Goal Zero bietet auch kleinere und größere mobile Stromversorgungen an, vom kleinen externen Smartphone-Akku mit an den Rucksack hängbarem Solarpanel bis hin zum mit Rollen versehenen 1.250-Wattstunden-Akku Yeti 1250, mit dem in der Wildnis oder in Notsituationen auch zu Hause für Strom und Licht gesorgt werden kann.Eingesetzt werden sie für das mobile Arbeiten, zur Stromversorgung während Himalaya-Reisen oder bei Expeditionen. Auch in Unglücksgebieten, etwa nach Stürmen oder Überschwemmungen mit ausgefallener Infrastruktur, werden die Goal-Zero-Produkte eingesetzt. Darunter fällt auch Japan, wo es nach dem Fukushima-Unglück entsprechenden Bedarf gab. Erfahrung mit schlecht versorgten Gebieten konnte Unternehmensgründer Robert Workman bereits in Afrika sammeln, wo er sich als Initiator der Non-Profit-Hilfsorganisation Tifie (Teaching Individuals and Families Independence through Enterprise) engagiert.

Wie Goal-Zero-Chef Atkin Golem.de sagte, wird das Unternehmen künftig noch kleinere und auch größere Systeme fertigen. Goal Zeros geplantes Notfallversorgungssystem für ganze Wohnungen wird anderthalb mal größer als der Yeti 1250 sein und ein Vielfaches der Leistung bieten.Die beiden Cortex-A15-Kerne sind mit maximal 1,7 GHz getaktet. In dem Exynos-SoC ist eine Mali-T604-GPU integriert, die den 11,6-Zoll-Bildschirm (29,5 cm) mit einer HD-ready-Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten antreibt und stark winkelabhängig ist. Nach Herstellerangaben hat das Display eine Leuchtkraft von 200 Candela/qm. Der Bildschirm ist entsprechend dunkel. Die automatische Helligkeitsanpassung funktioniert zuverlässig, lässt sich aber nicht deaktivieren. Da das Display matt ist, lässt es sich dennoch im Sonnenlicht benutzen. Im Vergleich zum ebenfalls von uns getesteten Chromebook mit Atom-Prozessor lässt sich das Sonnenlicht aber nicht so gut als Lichtquelle verwenden. Das alte Chromebook bot zudem 300 Candela/qm.

Für Netzwerkverbindungen hat das Chromebook ein WLAN-Modul, das nach 802.11 b/g/n und a/n Verbindung aufnehmen kann. Demnach funkt das Chromebook auch im 5-GHz-Bereich. Außerdem kann es sich per Bluetooth verbinden. Wir konnten beispielsweise problemlos auf ein Galaxy Nexus zugreifen. Die Kopplung mit dem externen Lautsprecher Digitus DA-10287 funktionierte hingegen nicht. Einen Ethernet-Anschluss gibt es nicht.Der Arbeitsspeicher wird mit 2 GByte angegeben. Der Flash-Speicher beträgt 16 GByte. Wie viel davon das Betriebssystem aufnimmt, konnten wir mit den Standardwerkzeugen nicht ermitteln. Ohnehin ist das Chromebook hauptsächlich für den Einsatz mit Googles Onlineangebot gedacht. Das Speichern von lokalen Daten ist aber immerhin vorgesehen. Zusätzlich lassen sich Daten auf einer SD-Karte speichern. USB-Sticks werden in der Regel ebenfalls erkannt. Probleme hatten wir lediglich mit einigen USB-Sticks mit U3-Partition. Außerdem erkennt das Chromebook exFAT-Partitionen nicht.

Bis auf den Einschub für die SD-Karte und den Eingang für Kopfhörer befinden sich sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite des Gehäuses. Dazu gehören ein USB-3.0- und ein USB-2.0-Anschluss sowie ein HDMI-Ausgang. Außerdem ist dort ein Steckplatz für eine SIM-Karte, der für die Versionen des Chromebooks mit GSM-Modul gedacht ist.Über das Gehäuse lässt sich einiges sagen, leider fast nur Negatives. Der Werkstoff, den Samsung dafür verwendet hat, verdient nur die Bezeichnung Plastik. Es knarzt allenthalben, Tastatur- und Touchpad-Eingaben lassen das gesamte Notebook vibrieren.An dem Displayrahmen lässt sich die schlechte Verarbeitung deutlich erkennen, denn dort löst sich die Abdeckung bei nagelneuen Geräten bereits sichtlich. Wir haben das bei zwei Geräten an unterschiedlichen Stellen feststellen können. Das Plastikgehäuse hat immerhin einen Vorteil: Insgesamt wiegt das Chromebook nur 1,08 Kilogramm.

Selbst der untere Teil des Gehäuses ist biegsam. Dadurch lassen sich Klicks mit dem Touchpad auch unbeabsichtigt von unten auslösen, etwa wenn das Chromebook auf dem Bauch abgelegt wird. Nachdem wir uns daran gewöhnt hatten, fanden zumindest einige unserer Redakteure die ungewollte Funktion ganz praktisch. Wer damit nicht rechnet, wundert sich aber, da das durch den Bauch eingedrückte Touchpad dann nicht mehr von oben funktioniert. Schon das einhändige Halten des Notebooks an einer Seite verbiegt das Chassis so stark, dass mitunter das Touchpad nicht mehr verwendet werden kann.Das Touchpad hat keine separaten Maustasten, sondern wird unten eingedrückt. Eine rechte Maustaste gibt es nicht. Der Nutzer muss dafür mit zwei Fingern auf das Touchpad drücken. Das Kontextmenü, das ohnehin kaum gebraucht wird, lässt sich alternativ in Kombination mit der Alt-Taste aktivieren. Standardmäßig ist die Scrollfunktion ausgeschaltet, sie kann in den Einstellungen aktiviert werden. Dann lässt sich mit zwei Fingern scrollen.

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