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22/04/2017

Akku für HP HSTNN-FB40

Das Macbook Air ist an sich ein sehr leises Gerät. Der Lüfter dreht in der Regel so leise, dass der Anwender das Ohr ans Macbook halten muss, um ihn zu hören. Bewegliche Teile gibt es dank SSD nicht, Zugriffsgeräusche gibt es also nicht. Nur im Lastfall wird das Macbook Air laut, subjektiv aber mit einer erträglichen Geräuschcharakteristik. Das Macbook Air leitet die entstehende Abwärme recht gut ab. Das Gehäuse wird unter Last stellenweise, vor allem links oberhalb der F-Tasten, so heiß, dass es schmerzt, das Notebook dort zu berühren. Die Unterseite wird auch recht warm, bleibt aber erträglich. Mit drahtlosen Schnittstellen sind Apples Rechner wie üblich ausgestattet. Dual-Band-WLAN ist bei Apple selbstverständlich. Mit Ausnahme des iPhones kann jedes Gerät von Apple im 5-GHz-Band funken. Zur Geschwindigkeit macht Apple keine Angaben. In letzter Zeit hat Apple Hardware vermehrt mit einer Bruttogeschwindigkeit von 450 MBit/s verbaut, ohne das zu bewerben. Uns gelang es jedoch nicht, eine Verbindung mit 450 MBit/s mit einer Airport Extreme Base Station (erstes 450-MBit-Modell) aufzubauen. Die Verbindung blieb bei 300 MBit/s.

Unser Testmuster hat 4 GByte Speicher. Zu sehen ist auch eine andere Build-Nummer von Mac OS X 10.7. 1 / 16 Unser Testmuster hat 4 GByte Speicher. Zu sehen ist auch eine andere Build-Nummer von Mac OS X 10.7. Neu ist Bluetooth 4.0. Das Potenzial der neuen Bluetooth-Version lässt sich aber noch nicht einschätzen. Wie immer fehlt Apples Mobilrechner ein 3G-Modem, das nicht einmal als Option angeboten wird. Gerade bei den Air-Modellen würden wir uns ein integriertes Mobilfunkmodem wünschen und dafür auch den Verlust von Akkulaufzeit hinnehmen.Bei der Hardware gibt es sonst nur eine kleine Änderung gegenüber den alten Air-Modellen. Die Tastatur besitzt jetzt eine Hintergrundbeleuchtung und die Tastaturbedruckung wurde hier und da an Lion angepasst.Zum Betriebssystem muss nicht viel gesagt werden. Wir haben Mac OS X 10.7 alias Lion ausführlich getestet. Lion ist vorinstalliert bei den neuen Macs. Gerätespezifische Unterschiede zu anderen Macs sind uns nicht aufgefallen. Die Build-Nummer des Systems ist erwartungsgemäß nicht mit der App-Store-Variante Identisch. Vermutlich sind gerätespezifische Treiber der Grund. In der Vergangenheit wurden Mac-OS-Versionen meist mit dem nächsten Update gleichgeschaltet.

Eine Besonderheit gibt es dennoch: Es gibt keinen beiliegenden Datenträger für eine Neuinstallation. Wir haben das nicht ausprobiert, aber in der Theorie sollte die Recovery-Partition ausreichen, die beim Starten mit gedrückter Option-Taste erreicht werden kann. Sollte auch hier ein Problem auftreten, beherrschen neue Modelle eine Funktion, das Betriebssystem aus dem Internet herunterzuladen.Wir würden uns wünschen, dass bei einem so teuren Gerät zumindest ein kleiner Stick samt Betriebssystem beiliegt. Apple geht mit dem Fehlen von Datenträgern denselben Schritt, der auch in der Windows-Welt zu kritisieren ist. Internet-Recovery kann dies nur zum Teil ausgleichen.Um die Laufzeit und vor allem die Unterschiede zwischen den beiden Geräten zu ermitteln, haben wir zwei unterschiedliche Tests durchgeführt. Der erste - und erwartungsgemäß zeitaufwendigste - war das Messen bei Ruhe. Wir haben dabei WLAN aktiv gelassen, die Tastaturbeleuchtung auf die kleinste Stufe vor dem Abschalten gestellt, die erste Stunde mit maximaler Helligkeit die Notebooks betrieben und für die weitere Zeit die Helligkeit auf das Minimum gesetzt, allerdings den Helligkeitssensor aktiv gelassen. Die Messung per Automatik begann um 1:30 Uhr, so dass der Helligkeitssensor mit Sonnenaufgang das Display aufhellte.

Um 8 Uhr in der Früh schaltete sich das Macbook Air 11 ab, kam also auf ziemlich gute 7,5 Stunden (6:30 + 1:00). Das Macbook Air 13 war zu diesem Zeitpunkt noch nicht leer und hielt weitere 1,5 Stunden durch, bevor es sich abschaltete. Das sind 9 Stunden bei 1,35 kg Gewicht im 13-Zoll-Formfaktor. Das Macbook Air 11 wiegt rund 280 Gramm weniger. Apple wird insbesondere an der Akkukapazität Gewicht gespart haben. Das kleine Modell hat nur einen 35-Wattstunden-Akku, das große immerhin 50 Wattstunden. Der langsamere Prozessor und das kleinere Display können die geringere Akkukapazität nicht ausgleichen.Aus diversen Experimenten ergab sich, dass beide Notebooks recht deutlich auf Helligkeitsveränderungen ansprechen. Wer gerne im Dunkeln arbeitet und WLAN nicht braucht, kann sogar höhere Laufzeitwerte erreichen.

Wie wenig Leistung das Gerät aufnimmt, ließ sich an einem Arbeitsbeispiel erkennen. Wir hatten das Notebook am Abend auf minimale Helligkeit gestellt, die Tastaturbeleuchtung ebenfalls auf niedrigster Stufe vor der Abschaltung und WLAN aktiv. Bei 68 Prozent Akkukapazität schätzte das Macbook Air etwas mehr als 7 Stunden Laufzeit. Nur durch das Anstecken zweier USB-Sticks sank diese Schätzung zunächst auf 4 Stunden, um dann nach einigen Minuten bei 6 Stunden stabil zu bleiben. Lastsituationen sorgen entsprechend für recht deutliche Einbrüche bei der Laufzeit. Die Benutzung von Airdrop in diesem Szenario lässt die Laufzeitschätzung um ein Drittel einbrechen, Airdrop empfiehlt sich unterwegs also nur für kleinere Datenmengen, soll der Akku nicht zu sehr belastet werden.Für einen Akkulaufzeittest im Lastfall haben wir Starcraft 2 (maximale Helligkeit, WLAN aktiv) mit einer externen Maus (Logitech VX Nano) gespielt. Der Empfänger nimmt also zusätzlich Leistung des Akkus der beiden Notebooks auf. Rund 1:35 Stunden war Starcraft 2 auf dem Macbook Air 13 spielbar. Nur 1:20 Stunden waren es beim kleinen Air. Anzumerken ist, dass die Macbooks, sobald sie in den Reservestrombereich geraten, drosseln, um Strom zu sparen. In den letzten Minuten ist Starcraft 2 dann nur noch mit Mühe spielbar.

Das Macbook Air ist ein Meister beim Stromsparen im Ruhemodus. Mitunter schlägt das Macbook Air Atom-basierte Netbooks bei der Laufzeit. Mit einem großen Unterschied: Apples Notebook bietet im Bedarfsfall gute Leistungsreserven, allerdings auf Kosten der Akkulaufzeit. Apple gibt für die beiden Notebooks übrigens Laufzeiten von 5 beziehungsweise 7 Stunden an - nach unserer Einschätzung sind das realistische Werte, wenn sich die Helligkeit nicht im oberen Bereich befindet.Die neuen Air-Modelle benutzen weiterhin Ultra-Low-Voltage-CPUs. Das lässt erst einmal befürchten, dass die Leistung drunter leidet. Ein Blick in Intels CPU-Datenbank Ark offenbart aber, dass diese CPUs Turboboost unterstützen. Im Bedarfsfall und solange es die Temperatur zulässt, wird auf 2,3 bis 2,7 GHz hochgetaktet. Das ist nahe an den Fähigkeiten von Normalspannungs-CPUs der zweiten Core-i-Generation. Dementsprechend überraschten auch die Cinebench R11.5-Benchmarks mit guten Zahlen. Für einen groben Vergleich beziehen wir alte Werte unseres Macbook-Pro-13-Kurztests vom März 2011 in die Bewertung ein. Ein ein bis zwei Jahre altes Macbook Pro 13 mit Core 2 Duo kommt auf Werte zwischen 1,25 und 1,38 Punkten im CPU-Benchmark. Diese Werte schlägt das Macbook Air sehr deutlich trotz ULV-CPU mit 2,19 Punkten für das Macbook Air 13 (Core i5-2557M) und 1,93 Punkten für das kleine Macbook Air mit 11,6-Zoll-Display (Core i5-2467M). An ein aktuelles Macbook Pro 13 mit Core i7 kommen die Air-Modelle aber nicht heran, denn das schafft um die 3 Punkte.

Selbst der ULV-Prozessor unserer Testgeräte profitiert also recht deutlich vom Turboboost und Hyperthreading. Die Unterschiede zwischen den beiden ULV-CPUs erklären sich durch den maximalen Turboboost. 2,3 GHz schafft das kleine Macbook Air. Das große Modell hat 400 MHz höheren Takt.Die ULV-CPUs der Air-Modelle schlagen alte Core-2-Duo-Prozessoren recht deutlich und damit erst recht die alten Macbook-Air-Modelle mit einem ULV-Core-2-Duo. Theoretisch drosseln die neuen Air-Modelle nach einiger Zeit, da die Kühlung für die hohe Last nicht ausgelegt ist. Wir konnten nach einer Stunde Starcraft 2 allerdings keine niedrigeren Cinebench-Werte erkennen. Da wir die tatsächliche Taktfrequenz nicht auslesen konnten, können wir aber nicht ausschließen, dass der Core i5 in der ULV-Version nicht bereits zur Benchmark-Laufzeit bereits drosselt und den Turboboost nicht mehr voll ausnutzt. Die MSR Tools zeigten leider nichts an.Die Cinebench-GPUs-Tests decken sich weitgehend mit den Werten des Macbook Pro 13. 11,43 FPS waren es beim großen Macbook Air und damit exakt so viel, wie beim Macbook Pro 13. Das 11,6-Zoll-Modell fällt etwas ab und erreicht nur 10,12 FPS.

In der Praxis bedeutet das, dass Spiele wie Starcraft 2 in mittleren Einstellungen und bei nativer Auflösung spielbar sind. Die Bildrate liegt in der Regel oberhalb der 20 Bilder/s. Für Eve Online reicht die Bildrate eingeschränkt aus. Im Weltall hat der Spieler keine Probleme und hohe Bildraten jenseits der 30 FPS bei der nativen Auflösungen. Das Wandern in den neuen Kapitänsquartiere von Eve Online macht aber überhaupt keinen Spaß. Bildraten unter 10 FPS sind normal in den Standardgrafikeinstellungen. Manchmal und insbesondere beim Macbook Air 13 bricht die Bildrate sogar unter 4 FPS ein. Für Portal 2 wiederum reicht die Leistung des Macbook Airs aus.Zu den SSD-Benchmarks sei angemerkt, dass Apple auch mit den neuen Geräten laut einigen Anwenderberichten unterschiedliche SSDs verbaut. Apple verspricht konsequenterweise keine konkreten Leistungswerte. Unsere beiden Modelle sind mit Toshiba-SSD-Sticks ausgestattet. Es soll auch Geräte mit Samsung-SSDs geben. Die Lese- und Schreibraten wurden kurz mit XBench gemessen. Die beiden Testgeräte gleichen sich weitgehend. Lesend sind maximal etwa 195 MByte/s möglich, schreibend 183 MByte/s. Für die meisten Anwender dürften diese hohen Zahlen kaum von Relevanz sein. Es ist vor allem Reaktionszeit des Flashspeichermediums, die für die gefühlte Leistung verantwortlich ist, und die ist hervorragend. Der Anwender wartet selbst bei großen Programmen nur kurz. Von einer SSD zurück zu einer 5400er-Festplatte zu gehen, ist prinzipiell ein schwerer Schritt.

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