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24/04/2017

Akku für HP HSTNN-DB17

Gerade im direkten Vergleich mit Apps für iOS- oder Android-Geräte fällt der Entwicklungsrückstand der Blackberry-Plattform deutlich auf. Nutzer, die die täglichen Nachrichten einmal mit Apps wie Reeder und Instapaper verfolgt haben, fühlen sich auf dem Playbook ins letzte Jahrzehnt versetzt. Dort finden sie nur ruckelige RSS-Reader, die Headlines mit den passenden Links anzeigen. Da fällt es leichter, Google Reader direkt im Browser anzusurfen.Der Webkit-basierte Internetbrowser reagiert schnell auf Eingaben und unterstützt Flash-Inhalte, Tabbed-Browsing sowie die gängigen Gesten zum Zoomen und Zentrieren. Flash-Videos bereiten dem Playbook in der Regel keine Probleme. Manche Videoplayer in Flash verursachen aber Darstellungsfehler und stürzen beim Wechsel in den Vollbildmodus ab. Browserspiele auf Facebook funktionieren: Bejeweled Blitz waren zum Testzeitpunkt ohne Abstürze spielbar. Die Open Beta von Civ World lief nur mit Grafikfehlern.Die Einstellungen erreichen Nutzer durch einen Fingerstrich vom oberen Rand in den Touchscreen. Dort werden auch die Tabs eingeblendet. Eine direkte Geste zum Wechseln der Tabs gibt es nicht. Der Playbook-Browser bietet die üblichen Optionen in mobilen Browsern. Javascript kann ein- und ausgeschaltet werden, genau wie Flash. Sobald Flash ausgeschaltet ist, tauscht der Browser Videoplayer nicht durch HTML5-Elemente aus. Flash-Inhalte werden auch nicht auf Wunsch des Nutzers angezeigt, wie man es von Android und WebOS kennt. So sind auf vielen Seiten keine Videos mehr anschaubar. Einen Inkognito-Modus gibt es ebenfalls.

In den gängigen Benchmarks kommt der Browser auf gute Werte. Den Javascript-Benchmark Sunspider 0.9.1 durchläuft er zum Beispiel in 2.3 Sekunden, eine gute Sekunde schneller als Safari auf dem ersten iPad. Beim Acid3-Test erreicht er die volle Punktzahl, stockt aber etwas beim Durchlauf.Die Auswahl der Honeycomb-Tablets ist mittlerweile recht groß ausgefallen. Selten gab es in so kurzer Zeit so viele interessante und doch unterschiedliche Geräte. Viele der Tablets mit Android 3.0 haben wir dieses Jahr testen können. Trotz der geringen softwareseitigen Unterschiede ist es überraschenderweise vielen gelungen, sich auf positive Art und Weise von Konkurrenzgeräten abzusetzen. Zu Android-2-Zeiten war dies kaum einem Gerätehersteller gelungen. Allen voran Samsung durch sein dünnes und leichtes Modell. Asus hat mit dem Eee Pad Transformer eine clevere und stabile Tastatur mit Akku als Dock dazugepackt und schafft so Rekordlaufzeiten.Langweilig, aber dafür preislich attraktiv ist Acers A500, wäre da nur nicht die geringe Akkulaufzeit. Motorola hatte es mit dem Xoom als Erstgerät schwer. Eigentlich gibt es keinen Grund mehr, zum Xoom zu greifen, das zwar ordentlich ist, aber kaum Alleinstellungsmerkmale bietet. Allenfalls der SD-Kartenschacht wäre ein Merkmal, der dummerweise immer noch deaktiviert ist.

In die Kategorie Sammlerstück wird wohl Samsungs Galaxy Tab 10.1V fallen. Anpassungen gab es für das Tablet nicht, das über Vodafone angeboten wird. Eigentlich ein ordentliches Gerät, in Anbetracht des aktuellen Galaxy Tab 10.1 aber nicht mehr empfehlenswert.Außen vor sind Geräte, die wir zwar getestet haben, für die Android 3.x aber erst noch kommt oder die Ankunft eines Updates noch unklar ist. HTCs Tablet Flyer fällt als 7-Zoll-Gerät unter die Geräte, für die Android 3.x versprochen wurde. Durch den Formfaktor und den echten Digitizer-Stift sowie weitreichende Anpassung von Android ist es bereits jetzt ein sehr gutes Tablet. Es bleibt aber abzuwarten, ob das Android-Update all diese Anpassungen übernehmen kann.Mit Acers A100 ist ein weiteres Honeycomb-Tablet angekündigt worden. Auch Huawei hat ein Android-3.2-Tablet in Aussicht gestellt, das ein 7-Zoll-Display bietet. Die Auswahl der 7-Zoll-Tablets steigt also.Unklar ist derzeit, was mit Samsungs erstem Galaxy Tab passiert. Es ist zwar prinzipiell möglich, Android 3.2 auf das Tablet zu bringen, Samsung hat sich aber noch nicht entschieden, was dieses Thema angeht. Vielleicht gibt es auch ein neues Tablet im 7-Zoll-Formfaktor.

Mit dem Galaxy Tab 10.1 sind damit fast alle interessanten Android-Tablets fertiggestellt, die in letzter Zeit angekündigt wurden. Es fehlt noch der kleine Ableger Galaxy Tab 8.9 und das vor allem aus Geschäftskundensicht hochinteressante Lenovo Thinkpad Tablet, das einen Stift und zahlreiche Funktionen speziell für den Unternehmenseinsatz bietet.Während des Tests mussten wir das Playbook in der Regel alle zwei Tage wieder komplett aufladen, bei intensiver Internetnutzung über WLAN. Für zwei zweistündige Filme bei maximaler Helligkeit reicht die Akkuleistung gerade so.Mit einem vollständig aufgeladenen Playbook und eingeschalteter Blackberry-Bridge über Bluetooth konnten wir auf einer vierstündigen Bahnfahrt regelmäßig E-Mails kontrollieren, surfen, eine Stunde Tetris spielen sowie Dateien von einem Macbook transferieren, ohne dass uns die Akkuleistung beunruhigte. Bei der Ankunft hatten wir noch 20 Prozent der Akkuleistung. Einen praktischen Notstrommodus wie das Flyer von HTC hat das Playbook nicht. Nutzer, die Strom sparen wollen, müssen auch darauf achten, in welchem Multitaskingmodus sie sich befinden. Im Präsentationsmodus hält das Playbook alle Anwendungen auch im Hintergrund aktiv; das verbraucht sehr viel Energie und ist nur für Messen und Vorträge geeignet. Im Standardmodus laufen Spiele und Videos im Hintergrund weiter. Etwas Laufzeit gewinnt das Playbook im Angehaltenmodus, der Anwendungen stoppt, sobald sie nicht mehr im Vollbild angezeigt werden.

Erreicht die Akkustandsanzeige 10 Prozent, beginnt das Playbook, ein recht schrilles Tonsignal aus den Stereolautsprechern von sich zu geben und das Akkusymbol färbt sich rot. 30 Minuten kann mit dem Tablet dennoch sorgenfrei weitergearbeitet werden.Ist der Akku bei 0 Prozent, erscheint eine Minute, bevor der Bildschirm endgültig schwarz wird, ein Dialog, der den Nutzer bittet, das Tablet an eine Stromversorgung anzuschließen. Die verbleibenden Sekunden zählen herunter und das Tablet reagiert nicht länger auf weitere Eingaben. Das Dokument, an dem Nutzer bis zuletzt gearbeitet haben, kann also nicht in letzter Sekunde auf das Smartphone übertragen werden.Samsung gibt rund 9 Stunden Akkulaufzeit im normalen Betrieb an. Derartig lange Zeiten sind in der Praxis kaum messbar, insbesondere wenn die Messungen wiederholt werden müssen. In mehreren Tagen der Benutzung erschien uns die Laufzeitangabe realistisch. Zudem fiel auf, dass die Standby-Verluste, also bei eingeschaltetem, aber nicht benutztem Tablet, geringer sind als beim iPad 2. Allerdings gab es Situationen, in denen sich die Akkukapazität schneller reduzierte als es hätte sein sollen. Offenbar haben einige Hintergrundanwendungen den Akku entleert.

Beim nicht unbedingt praxisrelevanten Nichtstun, also angeschaltetes Display im Automatikbetrieb mit aktivem WLAN und 3G-Modem in Bereitschaft, entleert sich der Akku eines iPad 2 nahezu gleich schnell verglichen mit unserem Galaxy Tab.Wer das Tablet unter Last setzt, beispielsweise beim Spielen des Flugsimulators X-Plane oder Anschauen von Youtube-HD-Videos, der leert den Akku natürlich schneller. Laufzeiten liegen dann eher bei 4 bis 5 Stunden. In der Standardeinstellung unseres Galaxy Tabs waren Browser-Plugins übrigens dauerhaft deaktiviert. Damit wird zwar der Akku geschont, aber der Nutzer muss die Browseroption erst einschalten, damit sich Flash-Inhalte überhaupt abspielen lassen. Sinnvoller wäre hier die Option, Flash nur bei Bedarf zu laden und abzuspielen. Dann sieht der Nutzer, wenn eine Seite Flash-Inhalte hat und kann dann entscheiden, ob diese geladen und wiedergegeben werden sollen. Wir beobachteten, dass das Anschauen von Youtube-Videos auf der Webseite die Laufzeit in etwa halbiert.Youtube-Videos in HD fordern das Tablet recht deutlich. 720p-Videos sind noch gut abspielbar. Bei 1080p-Videos ruckelt das Tablet aber schon deutlich. Die Hardwarebeschleunigung kommt offenbar nicht mit. Auch bei Golem-Videos ließ sich dies bestätigen. Unsere 720p-Videos laufen in der Regel noch gut. Bei 1080p hakt es aber. Für den Test des Rundenstrategiespiels Civilization 5 haben wir zur Darstellung der vielen Details eine Aufnahme in 1080p gemacht. Dieses Video lässt sich auf dem Galaxy Tab nicht ohne starkes Ruckeln abspielen.

Samsungs Tablet bietet zwei Lautsprecher, die links und rechts oben (Querformat) angeordnet sind. Durch diese Anordnung bieten sie einen deutlicheren Stereoeffekt, als dies beispielsweise bei HPs Touchpad der Fall ist. Bei der Tonqualität kann das Galaxy Tab aber nur überzeugen, wenn die Lautstärke gering bleibt. Bei höheren Lautstärkeeinstellungen wirkt der Ton blechern und klingt schlechter als beim Touchpad und auch beim iPad 2, das nur einen Monolautsprecher hat.Die Nutzung von Kopfhörern oder externen Boxen ist vor allem bei Umgebungsgeräuschen sinnvoll. Nur in leisen Umgebungen macht die Nutzung der Lautsprecher Spaß.Derzeit ist das Playbook nur für Blackberry-Nutzer interessant, die auch das passende Smartphone von RIM im täglichen Einsatz haben. Für sie könnte das Tablet auf Dienstreisen dank des Micro-HDMI-Ausgangs den Laptop ersetzen. Das Playbook eignet sich gut für Präsentationen, Internet oder Textverarbeitung.

Abseits dieser Qualitäten kann nur noch das Bedienkonzept begeistern. Zwischen mehreren Anwendungen hin- und herzuwechseln bereitet dank der flüssigen Darstellung und direkt umgesetzter Eingaben viel Bedienkomfort. Nutzer gewöhnen sich sehr schnell an die Gesten und vermissen sie dann in der Bedienung anderer Tablets. Was die verfügbare Software anbelangt, gibt es dringenden Nachholbedarf. Native Anwendungen für E-Mails, Kontakte und Termine fehlen. Das Angebot in der App World ist schwach und der Shop müsste überarbeitet werden. Unter Umständen sorgt in dem Bereich bald der Android-Player für Abhilfe, der Android-Apps auf dem Playbook emulieren kann.Je schneller gute Software für das Playbook kommt, desto besser, denn die Hardware wird nicht jünger und ist zudem verhältnismäßig teuer. Die Verarbeitung des Geräts ist erstklassig und das Betriebssystem Blackberry Tablet OS hat großes Potenzial. Wenn RIM das mitgelieferte Softwarepaket ausbaut und 3G nachrüstet, könnte das Playbook eine gute Alternative zum 7-Zoll-Galaxy-Tab von Samsung und HTCs Flyer werden.

Das Galaxy Tab 10.1 wird es vorerst nur in Varianten mit 3G-Modem geben. Der Anwender kann sich voraussichtlich Mitte August 2011 zwischen dem weißen oder schwarzen 16-GByte-Modell entscheiden. Samsung rechnet erst dann mit einer breiten Verfügbarkeit. Laut Samsung werden aber schon vorher einige wenige Geräte hierzulande angeboten. Ein 32- und 64-GByte-Modell, wie es Apple vom Start weg anbot, ist erst später in der Planung. Preislich liegt Samsung offiziell 30 Euro oberhalb des iPad 2 mit vergleichbarer Ausstattung. Rund 630 Euro sind es laut Samsung für das kleinste Modell in Schwarz oder Weiß. Bei Samsung wird diese Preisempfehlung häufig unterboten und so liegen die Preise bei einigen Händlern bereits im Bereich von 570 Euro. Wer auf das Galaxy Tab 8.9 bis Ende August 2011 warten möchte, zahlt laut Preisempfehlung rund 600 Euro. Die Straßenpreise bei Vorbestellung liegen hier bereits unter 550 Euro.Samsung hat es geschafft, nicht nur ein gutes Android-Tablet fertigzustellen, sondern durch das Design auch eine optische Konkurrenz zu Apples iPad 2 zu bieten. Das war letztlich auch Samsungs Intention mit dem Redesign des doch eher langweiligen Galaxy Tab 10.1V. So schlank und leicht bei gleichzeitig guter Ausstattung ist derzeit kein Tablet.

  1. http://dovendosi.blogghy.com/
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  3. https://www.wireclub.com/users/dovendosi/blog

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