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25/04/2017

Akku für HP HSTNN-D80D

Hieruzulande ist das Auto seit Dezember 2010 im Handel. Im München wird seit dieser Woche ein i-MiEV als Taxi eingesetzt. Es sei, so Mitsubishi, das erste Elektrotaxi in Deutschland. Die Stadt Leipzig setzt 15 i-MiEVs als Fahrzeuge der Verwaltung und der Stadtwerke ein.Fujitsus Stylistic Q550 mit Windows 7 ist eine Besonderheit im Bereich der 10-Zoll-Tablets. Eine sehr gute Ausstattung, ein durchdachtes Konzept und Nettigkeiten wie ein matter Bildschirm, lüfterloses Design und ein austauschbarer Akku machen den Tablet-PC zu einem sehr guten Begleiter für Windows-Nutzer, wäre da nicht der zu langsame Atom-Prozessor Z670. Fujitsu ist kein Neuling bei Tablets. Der Hersteller bietet schon seit Jahren Tablet-PCs an, sowohl in Convertible- als auch in Slate-PC-Ausführung. Das von uns getestete Stylistic Q550 ist dennoch etwas Neues. Fujitsu versucht den Spagat zwischen professionellen und schweren 12-Zoll-Slates der Stylistic-Serie und dem kompakten 10-Zoll-Formfaktor typischer Endkundentablets. Der Profi bekommt also ein schön handliches Gerät, oder andersherum: Der Endanwender bekommt mit dem Q550 ein kleines Windows-Tablet mit einer sehr außergewöhnlichen Ausstattung.

Ein Tablet ist nicht unbedingt ein Tablet-PC, auch wenn die Marketingabteilung einiger Hersteller gerne Android-Tablets als Tablet-PCs verkauft. Fujitsus Stylistic Q550 gehört aber auf jeden Fall zu den Tablet-PCs, auch wenn es vom ersten Aussehen eher einem typischen Tablet ähnelt. Mit einem Digitizer wird der Touchscreen um eine präzise Bedienungsoption ergänzt und Windows liefert die für Tablet-PCs notwendige Handschriftenerkennung.Der Digitizer samt Stift stammt von N-Trig und nennt sich Duosense. Diesen setzt Fujitsu bereits beim 10-Zoll-Convertible Lifebook T580 ein. Auch beim HTC Flyer gehen wir davon aus, dass N-Trig-Technik benutzt wird. Beim Flyer werden aber nicht alle Funktionen unterstützt, da Android für die Stiftbedienung kaum angepasst ist. Der Stift wird mangels Energieübertragung vom Panel also per Batterie mit Strom versorgt. Es kommt eine nicht ganz gebräuchliche AAAA-Batterie (LR8/LR61, Minizelle) zum Einsatz.Die Einzelteile des HP Touchpad sind 318 US-Dollar wert. Die Kosten für die Montage liegen bei 10 US-Dollar. Das hat iSuppli beim Zerlegen des Tablets festgestellt. Die Komponenten des neuen Tablets von Hewlett-Packard kosten zusammen 318 US-Dollar. Das geht aus einer aktuellen Studie des US-Unternehmens IHS iSuppli hervor, die der Branchenzeitung Digitimes vorab vorliegt. Dazu kommen Kosten in Höhe von 10 US-Dollar für die Montage des Touchpads. Auftragshersteller für Hewlett-Packard ist das taiwanische Unternehmen Inventec, berichtete die Digitimes zuvor.

Die Abteilung IHS iSuppli Teardown Analysis Service hat ein Touchpad mit 32 GByte zerlegt. In den USA kostet das HP Touchpad in dieser Ausstattung bei Amazon derzeit rund 555 US-Dollar.Hewlett-Packard verwendet offenbar denselben Bildschirm von LG-Display wie Apple im ersten iPad, meinte Andrew Rassweiler, Senior Director bei IHS iSuppli. Das 9,7-Zoll-Panel kostet 69 US-Dollar. Der darauf liegende Touchscreensensor ist 63,50 US-Dollar wert. Hier ist der Hersteller nicht eindeutig festzustellen, es soll sich aber um Wintek oder TPK Holding handeln.Der NAND-Flashspeicher kostet 45 US-Dollar und kommt von Sandisk. Das mechanische und elektromechanische Subsystem ist das viertteuerste Teil des Touchpads und trägt mit 30 US-Dollar zum Gesamtpreis bei. Diese Baugruppe umfasst das Gehäuse sowie die Leiterplatten und Steckverbinder. Das mobile DRAM von Samsung Electronics hat Hewlett-Packard 30 US-Dollar gekostet. Es handelt sich um 8 GByte Mobile DDR2 DRAM.Der Akku, ein zweizelliger Lithium-Ionen-Speicher von Amperex Technology, kostet 19,40 US-Dollar. Weiter auf der Materialliste steht das Power-Management-Subsystem mit 12,50 US-Dollar. Es besteht aus sechs integrierten Schaltungen von Qualcomm, Texas Instruments (TI) und Maxim Integrated Products.

Der Stift ist prinzipiell druckempfindlich. Je stärker der Nutzer beim Schreiben aufdrückt, desto dicker sind die Linien. In der Praxis haben es N-Trig-Nutzer jedoch schwerer als Nutzer eines Wacom-Stifts. Nicht alle Anwendungen unterstützen die Druckempfindlichkeit bei N-Trig-Stiften, die normalerweise das InkAPI nutzen. Anwendungen, die auf das Wintab-API von Windows setzen, erkennen den Stift nicht vollständig. N-Trig bietet optional einen Wintab-Treiber an. Dann sollen theoretisch auch Artweaver, Corel Painter, Gimp und Photoshop Druckempfindlichkeit interpretieren. Die Wintab-Programme Painter 12 und Photoshop stürzten nach der Installation der N-Trig-Erweiterung jedoch ab und auf Gimp und Artweaver hatte die Erweiterung keine Auswirkung. Nur das Windows Journal und Artrage waren in der Lage, vom Druck abhängige Linien zu zeichnen. Die beiden Programme arbeiten in der Regel auch bei Problemen mit Wacom-Treibern noch korrekt.

Für den Stift gibt es leider keinen Schacht im Q550. Entweder wird er so mitgenommen oder per Schlaufe an einer Öse befestigt und baumelt samt Schnur herunter. Beides ist nicht ideal und verlangt nach Zubehör.Neben der Stiftbedienung bietet das Q550 auch einen kapazitiven Touchscreen. Maximal vier Finger interpretiert N-Trigs Duosense-Digitizer. Der Touchscreen ist recht empfindlich. Als wir die Oberfläche mit einem Displayreiniger leicht besprühten, kam es zu einer Interpretation von Signalen. Bei anderen Touchscreens haben wir das bisher nicht beobachtet.Sehr praktisch ist N-Trigs optionaler Automode. Kommt der Stift in Reichweite des Displays, wird die Interpretation des Touchscreens so lange abgeschaltet, bis der Anwender mit dem Finger einen Doppeltipp durchführt. Das verhindert sogenanntes Vectoring, also versehentliches Verschieben des Mauscursors, wenn der Handballen vor dem Stift das Display erreicht. Windows 7 besitzt leider keine intelligente Handballenerkennung, obwohl das Betriebssystem für Touch optimiert wurde. Aufgrund des langsamen Prozessors muss der Nutzer in der Praxis jedoch häufiger das Display antippen. Wacom-Digitizer der Konkurrenz mit Touchscreen bieten diese Option mittlerweile auch. Allerdings hat sich nicht jeder Hersteller mit Wacom-Hardware entschieden, diese Option mit in die Treiber zu integrieren.

Einige Tasten erlauben die Nutzung wichtiger Funktionen unter Windows. Sie sind leicht versenkt, so dass ein versehentliches Drücken der Tasten beim Halten nahezu ausgeschlossen ist. Wer sich an herkömmliche Tablets gewöhnt hat, muss umdenken: Eine Taste ist beispielsweise für den Aufruf der virtuellen Tastatur zuständig. Eine andere entspricht der für Tablet-PCs obligatorischen Tastenkombination Strg+Alt+Entf. Die dritte Taste lässt den Bildschirminhalt rotieren.Glücklicherweise verzichtet Fujitsu in der Standardeinstellung darauf, per Lagesensor die Ausrichtung zu bestimmen. Bei anderen Windows-Tablets nervt das schnell, da bei leicht gekippter Haltung manchmal mehr als 10 Sekunden gewartet werden muss, bevor das Tablet wieder korrekt ausgerichtet ist. Wer will, kann die Funktion aber dennoch aktivieren. Während die Tablet-PC-Tasten vorhanden sind, fehlt seltsamerweise eine Lautstärkewippe. Zwei Schiebeschalter sind für das An- und Ausschalten des Systems und der drahtlosen Module zuständig.Das Display des 10-Zoll-Geräts gehört zu den langsam selten werdenden 16:10-Displays mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Viel Raum für Windows also. Ein IPS-Panel sorgt für gute Einblickwinkel. Zudem verspricht ein Helligkeitswert von 400 Candela pro Quadratmeter Tauglichkeit für den Außeneinsatz. Da das Display matt ist, wird ein Teil der Helligkeit nicht zum Überblenden der Spiegelungen gebraucht. Übrigens blendet das Display durchaus. Vor allem abends sollte tunlichst darauf geachtet werden, dass das Q550 nicht zu hell eingestellt ist. 400 cd/qm schmerzen ziemlich, wie wir feststellen mussten. Ein Helligkeitssensor fehlt leider.

Auf einen Lüfter hat Fujitsu beim Q550 verzichtet. Das Gerät arbeitet dadurch unhörbar, wird aber durchaus warm - was sich dabei aber in Grenzen hält.Wie es sich für ein Businessgerät gehört, ist WLAN als Dual-Band-Ausführung dabei (802.11a/n und 802.11b/g/n). Ein Mobilfunkmodem gibt es in einigen Modellen. Unser Testmuster hatte jedoch keines. Wir konnten aber immerhin den SIM-Karten-Schacht ausprobieren, der trotzdem vorhanden war. Der befindet sich im Schacht des Akkus.Demzufolge ist der Akku entnehmbar. Wer will, kann mit einem Zweitakku die Laufzeit verdoppeln. Sehr ungewöhnlich für diesen Formfaktor sind ein Fingerabdruckleser sowie ein Lesegerät für Smart Cards. Hier ist dem Q550 anzumerken, dass es von der Stylistic-Serie abstammt. Zudem gibt es einen proprietären Dockanschluss, USB 2.0, HDMI und zwei Kameras.

Als Betriebssystem kommt Windows 7 in der Professional-Ausführung zum Einsatz. Fujitsu spart zum Glück nicht am Arbeitsspeicher, der 2 GByte groß ist. Die SSD ist mit 32 GByte sehr knapp bemessen. Als Hauptprozessor wird einer der seltenen Atom-Chips der Z-Serie eingesetzt. Es handelt sich dabei um einen Atom Z670 mit 1,5 GHz und Hyperthreading. Es ist ein Ein-Kern-Prozessor mit einem TDP-Wert von nur 3 Watt. Als Grafikkern kommt Intels GMA 600 zum Einsatz.Bei der Ausstattung zu bemängeln sind die fehlende Festplattenleuchte und der Lautsprecher, der nur sehr bescheidenen und leisen Ton von sich gibt. Alles in allem also ein sehr gut ausgestattetes Tablet mit einem vergleichsweise langsamen Prozessor.Weitere Informationen gibt es im PDF-Datenblatt des Q550. Dort sind auch andere Konfigurationsmöglichkeiten beschrieben.Bei der Ersteinrichtung kann der Anwender zwischen verschiedenen Sprachen wählen. Die Entscheidung ist aber endgültig. Windows 7 ist zwar prinzipiell mehrsprachig ausgelegt, eine Umschaltung allerdings nicht vorgesehen. Das geht ohne Tricks nur mit der Ultimate- oder Enterprise-Variante. Fujitsu installiert die Professional-Variante.

Nett ist die Möglichkeit, bei der Ersteinrichtung zu bestimmen, ob das Gerät mit einer oder zwei Partitionen arbeiten soll. In Anbetracht der geringen Speicherkapazität von 32 GByte in unserem Modell haben wir uns allerdings für nur eine Partition entschieden. Die Ersteinrichtung meckert übrigens, wenn kein Netzteil angeschlossen wird. Aus gutem Grund, wie wir feststellten.Zumindest bei der Ersteinrichtung fällt die geringe Geschwindigkeit des Atom-Prozessors deutlich auf. Mehr als eine Stunde hat es gedauert, bis das Windows-Image bereit war. Danach folgen die üblichen administrativen Aufgaben wie stundenlanges Patchen. Ein Windows-Tablet ist nun einmal kein Android- oder iOS-Gerät, die in wenigen Minuten bereit sind.Da Fujitsu das Service Pack 1 nicht mitinstalliert, dauert der gesamte Vorgang mehrere Stunden, wenn der Anwender nicht per Hand das SP1 herunterlädt, denn Windows installiert zuvor erst einmal andere Patches. Die Geschwindigkeit der SSD hilft hier überhaupt nicht, da Intels Single-Core-Atom Z670 den Prozess drastisch ausbremst. Schon das Herunterladen von Updates verlangt dem Hyperthreading-Prozessor viel ab.

Schon beim ersten Nutzen ohne Netzteil fiel auf, dass das Tablet mit zum Langsamsten gehört, was die Golem.de-Redaktion je in den Händen hatte. Damit war der Sinn von Benchmarks in gewissem Maße infrage gestellt, denn die werden mit angeschlossenem Netzteil gemacht.Der normalerweise mit 1,5 GHz getaktete Prozessor wird im Akkubetrieb auf nur 600 MHz beschränkt. Das lässt sich in den Energieeinstellungen ändern, aber wir staunten nicht schlecht über Fujitsus Entscheidung, im Akkubetrieb nicht einmal genug Leistung für den Touchscreen- und Digitizertreiber zur Verfügung zu stellen. Aber selbst bei 1,5 GHz folgt der Mauscursor mit sichtbarer Verzögerung den Stiftbewegungen. In Lastsituationen reagiert das System verzögert auf Fingerbedienungen. Da ist der Stift besser. Gelegentlich kommt es zudem vor, dass der Anwender sekundenlang auf das Kontextmenü warten muss. Auch die von Fujitsu bereitgestellte optionale Touchscreenoberfläche ist zu fordernd für den Prozessor.

  1. http://blogs.montevideo.com.uy/retrouve3
  2. http://retrouve3.kinja.com/
  3. http://retrouve3.jimdo.com/

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