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13/05/2017

Akku für Dell Inspiron 1721

Der deutsche Fotozubehörhersteller Jobo wird auf der diesjährigen Photokina ein GPS-Modul für Spiegelreflexkameras präsentieren. Das Gerät hält fest, an welchem Ort ein Foto aufgenommen wurde. Eine Software schreibt diese Information in die Metadaten des Bildes. Das Modul soll im Oktober 2008 auf den Markt kommen. photoGPS Welche Kirche zeigt dieses Foto, welchen Gipfel jenes? Das sind Fragen, die sich Vielfotografierer oft stellen. Geotagging schafft Abhilfe. Doch meist müssen die Fotografen die Bilder mühsam von Hand mit Ortsangaben versehen. Ein GPS-Empfänger von Jobo soll ihnen diese Arbeit abnehmen. Das Gerät mit der Bezeichnung photoGPS wird in den Blitzschuh der Kamera gesteckt. In dem Moment, da der Auslöser der Kamera betätigt wird, fragt der Empfänger die Position des Fotografen vom Satelliten ab und speichert sie. Anders als ein konventioneller GPS-Empfänger erfasst das Modul jedoch nur Rohdaten. Das soll Zeit und vor allem Energie sparen. So dauert die Aufnahmezeit laut Jobo nur zwei Zehntel Sekunden. Der Stromverbrauch soll dabei 18 Megajoule pro Bild betragen.

photoGPS Am heimischen Computer werden diese Rohdaten dann mit einer mitgelieferten Software verarbeitet. Diese fragt zunächst von einem Server die Daten der Satelliten ab, die der GPS-Empfänger zum Zeitpunkt der Aufnahme kontaktiert hat. Daraus errechnet sie dann auf bis zu 10 Meter genau den Ort, an dem das Foto entstanden ist, verspricht der Hersteller. Dabei löst sie die Angaben von Längen- und Breitengraden auch in eine Adresse auf, also in Angaben von Land, Stadt und Straße oder in eine Sehenswürdigkeit. Diese Daten stammen dann vom niederländischen Kartenlieferanten Tele Atlas.Der photoGPS ist etwa 80 Gramm schwer und 68 x 20 x 43 mm groß. Mit Energie wird das Gerät von einem integrierten Lithium-Polymer-Akku versorgt, zu dessen Laufzeit Jobo allerdings keine Angaben macht. Ein Nachteil ist, dass der Akku im Gerät nur über den Computer per USB-Anschluss aufgeladen werden kann. Wer mit dem photoGPS seine Urlaubsbilder geotaggen möchte, muss demnach sein Notebook mitnehmen. Die Kapazität des internen Speichers des Gerätes bietet laut Hersteller Platz für die Daten von rund 1.000 Aufnahmeorten.

Jobo hatte das Gerät im Februar 2007 erstmals angekündigt und will es nun auf der Photokina Ende September 2008 präsentieren. Es soll ab Oktober 2008 für 159 Euro im Handel erhältlich sein. Zum Lieferumfang gehören ein USB-Kabel sowie Windows-Software für das Geocoding und die Verwaltung der Fotos. Eine Software für MacOS X liegt nicht bei. Jobo will diese bis Ende des Jahres auf den Markt bringen.Das Windows-Mobile-Smartphone Touch Pro ist der große Bruder vom HTC Touch Diamond und besitzt neben einem Touchscreen eine vollwertige Tastatur. Die Bedienung erledigt die spezielle HTC-Oberfläche TouchFlo 3D, über die sich die Hauptfunktionen des Geräts abrufen lassen. So versucht HTC das iPhone-Gefühl auf seine Geräte zu bringen. Touch Pro Das iPhone und seine Touchscreenbedienung mit dem Finger hat die Mobiltelefonkonkurrenz aufgeschreckt, die nun versucht gleichzuziehen. Smartphones mit Windows Mobile oder PalmOS verwenden zwar bereits seit vielen Jahren Touchscreens, diese werden aber dann mit einem Stylus bedient und weniger mit dem Finger. Für eine Fingersteuerung sind die Bedienelemente oft zu klein, so dass die Hersteller der Betriebssysteme hier nachbessern müssen, um eine systemweite Fingerbedienung zu gewährleisten.

Damit HTC nicht auf eine vollständig angepasste Windows-Mobile-Version von Microsoft warten muss, hat der Smartphone-Hersteller eine spezielle Bedienoberfläche namens TouchFlo 3D entwickelt, über die sich einige Basisapplikationen aufrufen lassen. Dabei lässt sich aber die Reihenfolge der Programme nicht ändern und auch das Hinzufügen neuer Einträge ist nicht möglich.Mit einem Fingerstreich wechselt der Nutzer innerhalb von TouchFlo 3D zwischen den verschiedenen Bereichen wie Heute-Bildschirm, Adressliste, SMS, E-Mails, Browser samt Lesezeichen im Direktzugriff, Fotoanzeige, Musikplayer oder Wetterbericht. Beim Wechsel zwischen den Applikationen und innerhalb der Bereiche gibt es hübsche Animationen, die die Bedienung optisch versüßen und an das erinnern, was das iPhone vorlegt. Beim Scrollen in langen Listen verhält sich der HTC Touch Pro ebenfalls analog zum iPhone: Mit einer Fingerbewegung lassen sich lange Listen zügig durchscrollen, auch wenn das Ergebnis nicht ganz so geschmeidig wie beim iPhone ausfällt.

Sobald die Tastatur aufgeklappt ist, verändert sich die Oberfläche von TouchFlo 3D grundlegend. Hier sind nun vor allem die Applikationen erreichbar, bei denen Texteingaben wichtig sind. Es gibt Schnellzugriffe auf E-Mails, SMS, die Websuche, den Kalender, die Aufgaben, die Notizen sowie die Kontaktliste. Diese Ansicht ist nun statisch, auf Animationen wird ganz verzichtet. In beiden Modi erreicht der Nutzer über das Startmenü zudem alle Applikationen, die nicht in TouchFlo 3D integriert sind. Diese Zweiteilung von TouchFlo 3D führt allerdings zu Problemen: Bei geöffneter Tastatur sind einige Applikationen aus der animierten TouchFlo-3D-Umgebung nicht nutzbar. Dazu zählen der Wetterbericht, der Musikplayer, die Einstellungen sowie die selbst zusammenstellbare Programmübersicht. Sobald die Tastatur aufgeklappt wird, erscheint dann sofort die statische Oberfläche und der bisherige Bereich ist erst wieder erreichbar, wenn die Tastatur eingeklappt ist.Da die TouchFlo-3D-Oberfläche nur eine Art Programmstarter ist, fehlt eine durchgängige Bedienlogik. Nur in wenigen HTC-Programmen wie der Fotoapplikation, dem Media-Player und dem HTML-Browser Opera Mobile wird diese Bedienung fortgeführt. Sonst erhält der Nutzer die üblichen Windows-Mobile-Anwendungen, die sich kaum sinnvoll mit dem Finger bedienen lassen, weil die Bedienelemente zu klein sind. Dann muss der im Gerät sitzende Stift gezückt oder der Fingernagel bemüht werden.

Touch Pro Das uneinheitliche Bedienkonzept findet sich auch in den übrigen Bereichen von Windows Mobile wieder. Bestätigungsknöpfe befinden sich mal am oberen Displayrand und mal am unteren Bildschirmrand von Applikationen. Der Nutzer kann sich also nicht darauf verlassen, dass die Basiselemente bei der Bedienung immer an der gleichen Stelle sitzen. Dieses Problem von Windows Mobile betrifft also auch das neue Topmodell von HTC.Parallel zur Bedienung über den Touchscreen gibt es zur Steuerung des Mobiltelefons ein Navigationsrad, das gleichfalls auf Bewegungen reagiert. Neben der Vierwege-Navigation zur Auswahl von Elementen kann Drehen an der Außenseite des Rades zum Vergrößern oder Verkleinern verwendet werden. Das funktioniert nur bei der Kamera, in der Fotoanzeigesoftware, in Word Mobile, in Excel Mobile und in Opera Mobile. Bei der Musikwiedergabe spult der Nutzer mittels Drehen am Radrand in einem Lied vor und zurück. Für die weitere Steuerung gibt es eine Home- und eine Zurück-Taste. Letztere springt zur letzten Applikation, was aber nicht immer das Ergebnis bringt, das der Anwender erwartet. Dann gibt es noch zwei Knöpfe für das Annahmen und Ablehnen von Telefonaten sowie auf der linken Gehäuseseite zwei Lautstärketasten.

Der HTC Touch Pro enthält außerdem einen GPS-Empfänger, von dem allerdings kaum etwas zu bemerken ist, weil keine Navigationssoftware installiert ist. Das zur Verfügung gestellte Testgerät war nicht einmal mit Google Maps ausgestattet. Über www.google.de/gmm kann die Software heruntergeladen und installiert werden, allerdings nur mit dem Internet Explorer Mobile. Der in TouchFlo 3D integrierte Opera Mobile quittiert diesen Versuch mit einer Fehlermeldung, in der behauptet wird, die Software könne nicht auf dem Gerät genutzt werden. Mit Hilfe von Google Maps findet der GPS-Empfänger zügig die aktuelle Position, sofern aktuelle GPS-Daten mittels QuickGPS vorher heruntergeladen wurden. Ansonsten dauert es länger, bis die Koordinaten übertragen wurden. Durch Drehen am Navigationsrad lässt sich bequem in das Kartenmaterial herein- oder herauszoomen. Umfassende Navigationsfunktionen bietet Google Maps allerdings nicht.

Die Lagesensoren im Gerät reagieren lediglich in zwei Applikationen: Das sind Opera Mobile und die Fotoanzeigesoftware. Wird das Smartphone gedreht, richtet sich das Display automatisch passend aus. Bei der automatischen Displayausrichung machte der Touch Pro allerdings immer wieder Schwierigkeiten, der Bildschirminhalt erschien nicht analog zur Gerätehaltung. Diese Probleme haben auch andere Mobiltelefone mit Lagesensoren.Ansonsten entscheidet die Tastatur darüber, ob die Inhalte auf dem Bildschirm im Hoch- oder Querformat erscheinen. Aber auch hier reagierte das Gerät nicht so zügig, wie es der Anwender erwartet. Mehrere Sekunden dauert es manchmal, bis die Displayausrichtung stimmt.

Touch Pro Zusätzlich zu Opera Mobile ist auch der Internet Explorer Mobile vorhanden. Bei dem Microsoft-Browser greift aber die TouchFlo-3D-Bedienung nicht und auch der Lagesensor wird nicht berücksichtigt. Opera Mobile hingegen unterstützt sowohl den Lagesensor als auch TouchFlo 3D, so dass der Browser komfortabel zu bedienen ist. Bei der Webseitendarstellung wird die Seite in Opera Mobile immer verkleinert dargestellt und der Nutzer kann dann den gewünschten Bereich vergrößern. Allerdings kommt Opera Mobile im Bedienkomfort nicht ganz an das heran, was Safari auf dem iPhone bietet. Darüber hinaus ist ein Youtube-Client auf dem Gerät vorhanden, um sich bequem Videos ansehen zu können.Die Hardwaretastatur des 102 x 51 x 18,5 mm messenden Touch Pro bietet einen gut spürbaren Druckpunkt, die Tasten sind alle bequem erreichbar. Da alle Tasten auf einer Ebene liegen und nur geringe Erhöhungen vorhanden sind, lassen sich die Tasten nicht sehr gut erfühlen. Zum Test lag nur das englischsprachige Modell mit Tastatur im QWERTY-Layout vor. Das Touch Pro wird aber in Deutschland mit QWERTZ-Tastatur ausgeliefert. Offen bleibt derzeit, wie gut sich deutsche Umlaute damit eingeben lassen.

Alternativ zur Hardwaretastatur existiert eine Softtastatur, die auf dem Display eingeblendet wird. Diese gibt es als Handy-, als QWERTZ- oder als Kompakttastatur. Bei Letzterer prangen auf einer Taste immer zwei Buchstaben. Für die Eingabe kann die T9-Wortvervollständigung mittels Schiebeschalter aktiviert werden. Diese Einstellung gilt dann auch für die normale Hardwaretastatur, was doch verwirrend und eher unpraktisch ist. Direkt erreichbare Umlaute bietet keine der Bildschirmtastaturen. Der 2,8 Zoll große TFT-Bildschirm ist bei maximal eingestellter Helligkeit trotz der spiegelnden Oberfläche gut ablesbar und zeigt Informationen mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln mit bis zu 65.536 Farben an. Weil die grundlegende Bedienung über den Touchscreen abläuft, weist das Display nach kurzer Zeit unschöne Fingerabdrücke auf, die sich aber schnell wieder abwischen lassen. Für Daten steht ein 288 MByte großer RAM-Speicher zur Verfügung. Weitere Daten können auf einer Micro-SD-Card ausgelagert werden. Der Steckplatz dafür befindet sich unterhalb des Akkudeckels, so dass dieser Bereich vor Verschmutzungen geschützt ist. Zum Wechseln der Speicherkarten muss der Akku nicht entnommen werden.

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