Blogs Lalibre.be
Lalibre.be | Créer un Blog | Avertir le modérateur

11/01/2018

Akku Dell Studio 1736 www.akkukaufen.com

Das Design des Acer Aspire VN7-791G-759Q wurde komplett neu aufgelegt. Es erinnert entfernt zwar immer noch an die recht stylische Aspire V5 Edition, der Look ist allerdings ein anderer. Mit einem Gewicht von 3,0 kg und einer Bauhöhe von 25,4 Millimeter ist der 17,3 Zoll Gamer vergleichsweise leicht und schlank. Der Deckel ist mit einer leichten Struktur versehen, die Acer durch eine spezielle Nano-Technik erstellt hat. Im Test zeigt sich diese schön griffig und resistent gegen Fingerabdrücke. Beim Scharnier entschied man sich für einen Kunststoff im stumpfen Chrom-Look. Es wirkt fast, als wäre an dieser Stelle Aluminium verwendet wurden. Auf dem Scharnier ist dezent der Claim "Aspire V Nitro" eingraviert. 
Im Innenraum zeigt sich dann der matte Bildschirmrahmen und die ebenso matte Tastatureinbettung sowie Handballenauflage. Direkt darüber liegen die Lautsprecher - insgesamt gibt es vier davon - unter einer unscheinbaren Blende, die eine ähnliche Struktur aufweist wie der Deckel. Die komplette Arbeitsumgebung ist dabei mit einer Art Soft-Touch-Oberfläche versehen. Fühlt sich edel an, speichert aber auch den einen oder anderen Fingerabdruck. Die sind mit einem Mikrofaser-Tuch aber leicht zu entfernen.
Die Tastatur und das Touchpad ähneln stark der Aspire V5 Serie. Allerdings wurde der Tastenhub leicht erhöht. Somit ist das Schreiben und Zocken auf den Acer Aspire V17 Nitro Black Edition Notebooks jetzt noch angenehmer und Tippfehler können ohne Eingewöhnungszeit minimiert werden. Das Keyboard ist zudem in rot hintergrundbeleuchtet, leider nur in einer Stufe. Das großflächige Touchpad mit Click-Pad-Funktion kann das allerdings leicht wieder wettmachen. Bei der teflonartigen Oberfläche dessen hat Acer genau auf das richtige Pferd gesetzt. Das Acer Aspire VN7 Nitro gehört zu den wenigen Notebooks, die sich ähnlich smooth navigieren lassen wie ein Apple Macbook Pro Retina.

Die Verarbeitung des Acer Aspire VN7-791G-759Q allgemein ist als gut bis sehr gut einzustufen. Selbst der schlanke Deckel samt Display ist äußerst verwindungssteif. Das sich die Tastatur unter starkem Druck leicht nachfedert ist den Gummifüßen an der ebenfalls mattschwarzen Unterseite zuzuschieben. Im Gaming-Alltag oder auch beim Tippen längerer Texte fällt das allerdings nicht negativ ins Gewicht. Für den Perfektionisten aber ein minimales Manko.
Das Acer Aspire VN7-791G-759Q kommt mit insgesamt vier USB-Anschlüssen. Zwei davon beherrschen den schnellen USB 3.0 Standard. Außerdem treffen wir auf Gigabit-LAN und einen SD-Kartenleser. Externe Monitore oder Fernseher können klassisch via HDMI verbunden werden. Das macht vor allem Sinn, wenn das Blu-ray Laufwerk inklusive Brenner hochauflösende Inhalte wiedergibt. Natürlich könnt ihr die Medien dann auch nativ auf dem internen Full-HD-Bildschirm ansehen.

Gefunkt wird über WLAN in den Bereichen 802.11a/b/g/n und per Bluetooth 4.0. Die Front-Webcam ist mit einer 720p Auflösung eher für einfache Videotelefonate gedacht. Oder aber man nutzt sie für die Aufnahmen von Twitch-Streams. Daten finden in unserem Testmodell auf einer 128 GB SSD Platz oder aber auf der zweiten 1 TB Festplatte. Ehrlich gesagt hätten wir uns für den Preis von 1.199 Euro noch ein WLAN-ac Modul gewünscht. Und das man auch alle vier USB-Schnittstellen mit dem 3.0 Port bestücken kann, hat uns bereits Dell gezeigt. Unter der Haube des Acer Aspire V17 Nitro werkelt ein Intel Core i7-4710HQ Prozessor mit einer Taktrate von bis zu 3,5 GHz. Natürlich handelt es sich hierbei um einen Quad-Core-Prozessor mit Hyper Threading und Turbo Boost 2.0. Ihm zur Seite stehen 8 GB Arbeitsspeicher und die Nvidia Geforce GTX 860M Grafikkarte mit 2 GB GDDR5. Mit im Prozessor sitzt auch der Intel HD Graphics 4600 Chip. Eine zweite Grafikeinheit, die via Nvidia Optimus automatisch dann aktiviert wird, wenn nicht viel Leistung benötigt wird. Das spart Strom und verlängert somit die Akkulaufzeit. Doch dazu später mehr.

Die Prozessor-Leistung ist solide und perfekt auch für die Film- und Fotobearbeitung zu gebrauchen. Bei der Grafikleistung sieht auch der neue Maxwell-Chip von Nvidia sehr gut aus. Im Test haben wir uns unter anderem mit den Spielen Die Sims 4, Watch Dogs, GRID: Autosport und Battlefield 4 beschäftigt. Nur Watch Dogs konnte die maximalen Einstellungen bei nativer 1.920 x 1.080 Pixel Full-HD-Auflösung nicht ausfahren. Mit rund 17-20 FPS war die Leistung zu gering. Alle anderen getesteten Titel liefen problemlos. Um noch ein paar andere Spiele zu nennen, die mit der Nvidia Geforce GTX 860M auf Ultra-Settings und voller Auflösung spielbar sind: Dota 2, FIFA 14, BioShock Infinite, Crysis 3, Risen 3: Titan Lords, Wolfenstein: The New Order und auch MMOs wie The Elder Scrolls Online und die Beta von ArcheAge.

Enttäuscht waren wir vom Leistungs-Verhalten im Akkumodus. Selbst mit dem Energieprofil Höchstleistung wird das Spielen ohne Stromzufuhr stark beschränkt. Hängt das Acer Aspire VN7-791G-759Q am Strom, taktet die Grafikkarte mit einem Kerntakt von ca. 1.060 MHz. Spielt man ohne Netzteil, wird die Taktrate auf ca. 810 MHz reduziert. Gleiches gilt für den Intel Core i7 Prozessor, der normal mit mindestens 2,5 GHz takten sollte. Der schwankt je nach Chiptemperatur zwischen den Modi mit 200 MHz, 800 MHz und 1,7 GHz. Der mittlere Wert ist nahezu ein Dauerzustand. Im Stresstest - also bei voller Auslastung von Prozessor und Grafikeinheit - kommt es im Akkumodus sogar zu einer Notabschaltung nach nur 10 bis 15 Minuten. Doch das ist kein praxisnahes Szenario. Geschuldet ist das der Einstellung der Temperaturobergrenzen im BIOS sowie dem eher schwachen 3-Zellen-Akku. Wie sich der ganze Spaß auf die Akkulaufzeit auswirkt lest ihr im unteren Teil des Tests.
Dabei ist zu erwähnen, dass das Acer Aspire VN7-791G-759Q mit angeschlossenem Netzteil komplett ohne Drosselung auskommt. Das Spielvergnügen wird am Strom also nicht begrenzt.

Noch ein bisschen Schraubarbeit haben wir uns das Acer Aspire V17 Nitro Black Edition auch einmal von Innen angesehen. Das optische Laufwerk ist leicht zu entfernen und könnte problemlos ersetzt werden. Gleiches gilt für die 2,5 Zoll Festplatte, den Arbeitsspeicher (2 Slots) und die M.2 SSD. Auch das WLAN-Modul kann ausgetauscht werden. Fest verlötet sind lediglich der Prozessor und der Grafikchip. 
Auf 17,3 Zoll bietet das Acer Aspire V17 Nitro Black Edition eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Trotz der sonst hohen Auflösungen bei neuen High-End-Notebooks ist das die Wahl für Gamer. Schließlich wird der Hardware bei z.B. 2.560 x 1.440 Pixel deutlich mehr abverlangt und die FPS-Raten gehen in die Knie. Das kann man eventuell bei Desktop PCs gut umsetzen, ist für Notebooks allerdings nicht ratsam. Die Qualität des IPS-Panels ist in jedem Fall sehr gut. Die Helligkeit liegt mit 320 Candela pro Quadratmeter neben dem Kontrast mit 640:1 auch in einem soliden Rahmen, dass man die Gaming-Session einmal auf den Balkon oder die Terrasse verlagern könnte. Auch mit der Reaktionszeit des Panels sind wir zufrieden. Das nur als Anmerkung, da Spieler immer öfter zu TN-Panels greifen, da diese eine geringere Reaktionszeit besitzen. Da sich das Acer Aspire VN7-791G-759Q allerdings auch als Multimedia-Notebook und Allrounder platziert, ist IPS die bessere Wahl.

Die Kerndaten der integrierten Batterie: 52,5 Wh, 4.605 mAh, 11.4 V auf 3 Zellen. Zu wenig um beim Zocken wirklich lange Laufzeiten zu generieren. Wer via Nvidia Optimus auf die integrierte Intel HD Graphics 4600 wechselt und nur Office-Aufgaben erledigt, der kommt auf eine Dauer von 5-6 Stunden. Im Leerlauf (Idle) werden maximal 10,5 Stunden erreicht. Will man allerdings das Gaming in den Mittelpunkt setzen und auch ohne Steckdose in der Nähe spielen, hat man nur knapp 45 Minuten Zeit, bis der Akku neu geladen werden muss. Das war zum Beispiel ein Szenario, als wir uns mit Die Sims 4 bei maximaler Grafikqualität und Leistung beschäftigt haben. Und dabei haben wir sogar den Battery Boost genutzt, den Nvidia in der Geforce Experience Software zur Verfügung stellt. Damit wird die Framerate nämlich auf 30 FPS - wahlweise auch mehr oder weniger - gesetzt, ohne diesen Wert zu unterschreiten. Die Sims 4 läuft normal mit weit über 45 FPS, sobald das Netzteil angeschlossen ist. Da haben wir uns von der gedrosselten Hardware wenigstens etwas mehr Laufzeit erwartet.

Die Lautstärke unserer Testmodells hält sich in Grenzen. Im Leerlauf sowie bei einfachen Office-Aufgaben und dem Surfen im Internet schaltet sich der Lüfter sogar zwischenzeitlich ab und säuselt wenn überhaupt mit kaum hörbaren 25-28 db(A). In der Praxis und beim Spielen steigt die Lautstärke dann auf immer noch erträglich 32-36 db(A) an. Nur wenn man das Acer Aspire VN7-791G-759Q mit Benchmarks voll auslastet, kommen wir auf Werte von über 40 dB(A). Doch das ist wohl im Alltag eher selten der Fall. Gleiches Verhältnis zeigt sich bei den Temperaturen. Bei leichter Belastung bleibt das Gehäuse mit unter 30 Grad Celsius stets kühl. Nur beim Spielen und großen Leistungsanforderungen messen wir über 36 Grad. Somit gibt sich der 17,3 Zoller harmlos bei den Emissionen.

Wir haben uns nun mehrere Tage mit dem Acer Aspire VN7-791G-759Q beschäftig und sind von dem Notebook überzeugt. 1.199 Euro für ein 17,3 Zoll Gamer mit Nvidia Geforce GTX 860M, 128 GB SSD, Blu-ray Brenner und 1 TB Festplatte gibt es bei den Konkurrenten nur für ca. 100 Euro mehr. Neben dem Preis kann Acer aber auch mit einer sehr guten Gehäusequalität und einem hochwertigen Display überzeugen. Außerdem finden wir Gefallen an der leicht aufgebohrten Tastatur und den verwendeten Materialien am Deckel und der Innenseite. Für unseren Geschmack hat es Acer geschafft ein Gaming-Notebook zu bauen, dass nicht direkt als solches auffällt. Man könnte es in der Uni oder im Büro auch als Arbeitsgerät oder Multimedia-Maschine nutzen. Bei der Konkurrenz von ASUS, MSI und Alienware ist man da schon eher als Zocker abgestempelt. Aber neben den überwiegenden, positiven Aspekten müssen wir auch meckern. Der Betrieb im Akku-Modus ist für Spieler komplett uninteressant. Gedrosselte Komponenten, magere Akkulaufzeit, einfach kein wirklicher Spielspaß. Da sollte man also eher die Grafikkarte deaktivieren und sich mit Mails, Facebook und Co. beschäftigen. Betreibt man das Acer Aspire V17 Nitro Black Edition allerdings hauptsächlich am Strom, hat man keine Einbuße zu verzeichnen.

Écrire un commentaire