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22/01/2018

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Mit der 120-Hertz-Rate des Bildschirms verringert sich die Latenzzeit des Eingabestifts auf dem Screen auf 20 Millisekunden. Schattierungen lassen sich durch Neigen des Stylus anfertigen, Farbintensität durch stärkeres oder leichteres Aufdrücken variieren. Mit dem Update auf iOS 11 kommen mehrere neue Funktionen für den Apple Pencil hinzu. Schon jetzt aber fühlt sich die Nutzung des Pencil auf dem iPad Pro mehr wie Schreiben oder Malen mit einem herkömmlichen Stift auf Papier an als bei anderen Tablets mit Stylus-Unterstützung. Mit einer 12-Megapixel-Kamera und einer mit 7 Megapixel auflösenden Facetime-HD-Kamera hat Apple das neue Pro-Tablet mit der gleichen Kameraausstattung wie das iPhone 7 ausgestattet. Die Hauptkamera besteht aus einem Sony-Exmor-RS-Sensor mit Phasenvergleichs-Autofokus (PDAF) und einem Weitwinkelobjektiv mit einer Brennweite von 28 Millimetern und f/1.8-Blende. Zum Aufhellen von Motiven im Nahbereich steht ein Vierfach-LED-Blitz bereit - der verspricht aber mehr, als er halten kann. Videoaufnahmen sind in 4K-Qualität bei 30 Bildern pro Sekunden, Full-HD-Aufnahmen mit 30, 60 oder 120 Bildern pro Sekunden sowie in HD mit 240 Bildern pro Sekunde möglich. Wackler bei Foto- und Videoaufnahmen mit der Hauptkamera soll eine optische Bildstabilisierung (OIS) ausgleichen, das funktionierte im Test sehr gut. Optisches Zoomen oder Porträtfotos mit Bokeh-Effekt wie mit der Dual-Kamera des iPhone 7 Plus erlaubt die Kamera des iPad Pro 10.5 dagegen nicht.

Apple-typisch ist Kamera des iPad Pro 10.5 ganz darauf ausgerichtet, möglichst gute Bildqualität im Automatikmodus abzuliefern, und stellt eine schmale Auswahl an Modi wie HDR, Live-Photos, Quadrat- oder Panoramafotos, Zeitraffer- oder Zeitlupen-Aufnahmen bereit. Ein einfacher Belichtungsregler lässt sich bei Bedarf im Sucherbild auf dem Display einblenden, einen Pro-Kameramodus für umfangreiche manuelle Anpassungen bieten die Apple-Geräte aber nicht. Etwas umständlich ist es auch, dass manche der wenigen möglichen Einstellungen direkt in der Kamera-App, andere dagegen in den Systemeinstellungen vorgenommen werden. Das RAW-Bildformat unterstützt die neue iPhone-Kamera auch, allerdings bislang nur in Kamera-Apps von Drittanbietern wie etwa Adobe Lightroom. Generell wirkt Fotografieren oder Filmen mit dem Tablet wegen der schieren Größe des Geräts komisch. Auf dem Apple-Tablet kann man die Bilder und Videos jedoch auch gleich mit ausreichender Rechenpower problemlos bearbeiten - auch 4K-Videos. Unter Tageslicht gelingen mit der Kamera des neuen iPad schnell scharfe, detailreiche und recht ausgewogene Fotos - da gibt es kaum Anlass zum Meckern. Nur bei herausfordernden Lichtbedingungen können helle Bereiche ausbrennen, bei Low-Light-Aufnahmen wie in der Dämmerung oder nachts Bildrauschen auftreten. Aus der Hand geschossene Videoaufnahmen wirken sehr ruhig, auch wenn stärkere Bewegungen natürlich sichtbar sind. Ton wird für Videos nur in Mono aufgenommen.

Die Lautsprecherbestückung des iPad Pro 10.5 ist die gleiche wie bei den zuvor veröffentlichen Pro-Tablets von Apple: Je nach Haltung des Tablets liefern die jeweils oberen Lautsprecher die Hochtöne aus, alle zusammen sorgen für die Bässe. Das klappt beim neuen Gerät so gut, dass sich der Kauf eines kleinen Lautsprechers fürs Tablet erübrigt. Der Sound ist ausreichend laut und recht ausgewogen, Bässe sind tatsächlich vernehmbar. In das iPad Pro 10.5 hat Apple einen 30,4 Wh starken Lithium-Polymer-Akku eingebaut, im iPad Pro 9.7 steckt eine wiederaufladbare Batterie mit 27,5 Wh. Unterschiede in der Akku-Laufzeit der beiden Geräte gibt es laut Hersteller nicht. Jeweils sollen bis zu zehn Stunden Internetsurfen im WLAN oder Video-Playback möglich sein, oder bis zu neun Stunden Browsen über eine mobile Datenverbindung. In unserem Video-Streaming-Test im WLAN bei stärkster Display-Beleuchtung zeigt sich aber ein deutlicher Unterschied: Das 10,5er-Modell hält darin 6,5 Stunden durch, das iPad Pro 9.7 nur vier Stunden. Bei mittlerer Helligkeit verlängert sich die Zeit, die das iPad Pro 10.5 in unserem Streaming-Test Youtube-Videos abspielt, auf acht Stunden. Ein Ladestand von 50 Prozent wird durch zwei nacheinander, jeweils 50 Minuten dauernde, über Amazon Prime Video im WLAN gestreamte "Homeland"-Folgen auf nahezu Null reduziert.

Das iPad Pro 10.5 gibt es wie die Vorgängermodelle nur mit WLAN-ac-Unterstützung für den Internetzugang oder zusätzlich auch mit Mobilfunkanbindung via GPRS/EDGE, UMTS/HSPA oder LTE. In den Wifi&cellular-Geräten befindet sich eine eingebettete Apple-SIM-Karte, über die Anwender beispielsweise auf Auslandsreisen spontan lokale Tarife buchen können - mit dem Wegfall der Roaming-Kosten erübrigt sich dies zumindest innerhalb der EU. Alternativ kann eine SIM-Karte eines anderen Providers in den entsprechenden Einschub eingelegt werden. Ein sichtbar werdendes Dateisystem, hohe Rechenleistung sowie eine ansteckbare Volltastatur: Das iPad Pro 10.5 ist wie ein Computer. Zumindest von der Hardware her zeigt sich das neue Apple-Tablet im Test in vielerlei Hinsicht als guter Laptop-Ersatz. Highlights des iPad Pro 10.5 sind das brillante und reaktionsschnelle Display (das vermutlich beste eines Tablets im Moment), der starke Antrieb, die hohe Speicherkapazität von bis zu 512 GB, die für ein Tablet ausgezeichnete Bildqualität abliefernde Kamera, der ausgewogene Sound über das integrierte Lautsprechersystem und die lange Akkulaufzeit. Einschränkungen gibt es vor allem durch die Software, nicht nur weil das Betriebssystem noch auf iOS 11 aktualisiert wird, sondern weil auch viele Pro-ausgerichtete Apps (noch) nicht mit Desktop-Programmen vergleichbar sind.

Das alles hat auch seinen Preis: Im Apple-Store kostet das iPad Pro 10.5 zwischen 729 und 1.209 Euro, je nach Speichergröße und Konnektivität. Mit Tastatur und Pencil summiert sich der Kaufpreis auf bis zu 1.500 Euro. Zum Vergleich: Ein einfaches iPad ohne Pencil-Unterstützung und Smart-Connector zum Anstecken einer Tastatur gibt für 399 oder 499 Euro im Apple-Store. Das mit Windows 10 laufende Surface Pro kostet im Microsoft-Store mit CoreM3-Prozessor, 4 GB RAM und 128 GB SSD-Speicher 949 Euro oder mit stärkerer Ausstattung bis zu 3.099 Euro. Das Samsung Galaxy TabPro S gibt es für Preise zwischen 916 und 1.095 Euro im Samsung-Store.Tablets für 200 Euro sind normalerweise irgendwo im Einsteigerbereich angesiedelt. Der deutsche Hersteller Trekstor will in Zusammenarbeit mit der Bild-Zeitung beweisen, dass trotz des Niedrigpreises von 199 Euro (UVP) die Qualität nicht auf der Strecke bleiben muss. Wir haben das so genannte Volks-Tablet unter die Lupe genommen.

Sonderlich dünn ist das von der Bild-Zeitung "Volks-Tablet" genannte Gerät nicht. Leicht auch nicht. 11 Millimeter und besonders 636 Gramm Gewicht sind weit davon entfernt, auch nur annähernd gute Werte zu sein. Sollte es sich bei dem Trekstor Volks-Tablet, das in Zusammenarbeit mit der Bild-Zeitung große mediale Aufmerksamkeit erlangt hat, etwa um ein Gerät handeln, das kein Volks-Tablet ist, sondern ein Gerät, um Ramsch unter das Volk zu bringen? Nein, das wäre zu hart. Allein die Rückseite aus Aluminium und die insgesamt nicht schlechte Verarbeitung zeigen, dass Trekstor keinen Mist verramschen will. Bei einem so niedrigen Verkaufspreis muss man halt einfach Kompromisse eingehen.So fühlt sich der Rand um das Display minimal scharfkantig an, die eigentlich ganz schicke Rückseite klingt viel zu hohl beim Draufklopfen und die Übergänge von Metall zu Kunststoff sind nicht immer ganz exakt geworden. Auch die seitlichen Tasten für Power und Lautstärke sind etwas wackelig eingesetzt und bestehen nur aus Kunststoff. Aber ganz ehrlich: Schwamm drüber. Insgesamt passt der Eindruck, den das Gerät vermittelt und es wirkt zumindest sehr robust. Auffällig: Obwohl Trekstor einen herkömmlichen Touchscreen im Verhältnis 16:9 verwendet sieht das Volks-Tablet extrem breitformatig aus.

Beim Display wurde wieder gespart. Zwar verwendet Trekstor hier ein IPS-LCD, allerdings beläuft sich die Auflösung nur auf 1.366 x 768 Pixel, womit das Gerät bei einer Diagonale von 10,1 Zoll gerade einmal auf 155 Bildpunkte pro Zoll kommt. Für irritierte Blicke sorgte aber vor allem der Umstand, dass das Display mehrere Millimeter unter dem Touchscreen-Glas zu liegen scheint, das wirkt wenig hochwertig. Die Helligkeit ist zwar nicht sonderlich ausgeprägt, reicht im Alltag aber aus. Farben werden recht realistisch dargestellt, solange der Blickwinkel stimmt. Werden sie zu steil, senkt sich ein leichter Grauschleier über das Display.

Hinten 5 Megapixel, vorne 2 Megapixel - das klingt eigentlich ganz gut. Ist es aber nicht. Die Hauptkamera leidet unter mieser Bilddynamik und unnatürlichen Farben, die Bildschärfe ist auch allenfalls mittelmäßig. Rauschen hält sich immerhin in halbwegs vertretbaren grenzen. Qualitativ liegt die Kamera nur knapp vor der Optik des 50 Euro teureren Vodafone Smart Tab 3, beide Kameras sind selbst als Schnappschussoptik keine Freude. Auch bei der Frontkamera kann das Volks-Tablet hier den Sieg gegen das Vodafone-Pendant erringen, allerdings wird die Qualität der Auflösung von 2 Megapixel nicht gerecht und ist insgesamt unterdurchschnittlich. Im Gegensatz zum von Lenovo gebauten Netzbetreiber-Tablet reicht beim Bild-Gerät die Frontcam immerhin für Videotelefonate aus.

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