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27/01/2018

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Das Moto Z ist gerade mal gut 5 Millimeter dünn, im direkten Vergleich wirkt das Moto Z Play ziemlich dick. Mit 7 Millimeter ist das aber eigentlich gar nicht so, und selbst mit angestecktem Style Mod an der Rückseite ist das ziemlich schwere Phablet nicht zu dick. Der silberne Alu-Rahmen ist leicht abgerundet. Die SIM-Schublade sitzt ein klein wenig zu tief im Rahmen. Nicht so recht ins Design passen will der quadratische Fingerabdrucksensor, der unter dem Display sitzt. Hier hätte ein rundes Element, etwa wie im Moto-Logo, wohl besser ausgesehen.Negativ fallen die scharfen Kanten der Aluminium-Rahmens am Moto Z Play auf. Wer einen Style-Mod an die Rückseite haftet, versteckt dort zwar die wirklich unangenehmen Kanten unter der Abdeckung, an der Vorderseite hat es Lenovo mit dem Diamantschliff aber ebenfalls übertrieben. Die Rückseite des Moto Z Play besteht als Glas und hat ein schickes Muster aus feinen, konzentrischen Kreisen. Sie sieht anders, aber nicht weniger schick aus als beim Moto Z und zieht weniger Fingerabdrücke an.

Besser gelungen ist Lenovo beim Moto Z Play die Aufteilung der Ränder ober- und unterhalb des Displays. Beim Moto Z wirkte der untere Rand extrem breit, das ist beim Moto Z Play nicht so. Kleine Maßnahme, große Wirkung: Der Moto-Schriftzug ist von unten nach oben gewandert, das macht beide Ränder ungefähr gleich breit und sorgt für mehr Symmetrie. Die Knöpfe am Moto Z Play wackeln kaum und haben knackige Druckpunkte. Trotz der geringen Größe lassen sich sie sich gut bedienen. Eine Lautstärkewippe wäre allerdings besser gewesen, so verwechselt man die Knöpfe schnell, wenn man nicht hinschaut. Daran ändert auch die leicht geriffelte Oberfläche des Powerbuttons nichts. Das Moto Z Play ist mit einer Nano-Beschichtumng gegen Spritzwasser geschützt.

Der Bildschirm des Lenovo Moto Z Play hat eine Diagonale von 5,5 Zoll, Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel und ein AMOLED-Panel, das je nach gewählter Einstellung sehr kräftige oder eher dezente Farben darstellt. Damit liegt das Moto Z Play bis auf die Auflösung auf Augenhöhe mit dem Moto Z, und zwar auch unter dem Messgerät, wo beide Smartphone-Displays ähnliche Werte liefern. Dabei zeigt sich, dass der Bildschirm des Moto Z Play mit 373 cd/m² ausreichend hell ist. Die Abweichungen bei der Darstellung von Farben und Graustufen liegt mit 12,98 bzw. 9,31 Delta E für ein AMOLED-Panel im Rahmen, auch wenn manche Smartphones hier mit der gleichen Technologie noch etwas bessere Ergebnisse liefern. Die Full-HD-Auflösung ist im Alltag absolut ausreichend, für VR-Anwendungen wäre das aber ein bisschen zu wenig - aber diesem Thema hat sich Lenovo ohnehin noch nicht gewidmet. In der Praxis erreicht der Bildschirm des Moto Z Play gute Noten.

Das Moto Z Play kostet eine ganze Stange weniger Geld als das Moto Z, da ist klar, dass man nicht unbedingt den absoluten Top-Prozessor erwarten darf. Mit dem Qualcomm Snapdragon 625 und 3 GB Arbeitsspeicher brauchen sich die Nutzer allerdings keine Gedanken zu machen, dass die Leistung des Smartphones nicht ausreicht. Ob Spiele, Surfen im Internet, Mails oder andere Dinge, dem Prozessor geht so schnell nicht die Puste aus, selbst wenn der Snapdragon 820 natürlich bei einigen Dingen noch flotter agiert.Die gute Performance, die das Moto Z Play von Lenovo im Test zeigt, liegt neben dem Prozessor auch an der Software. Das Moto Z Play kommt mit weitestgehend unberührtem Android daher und verzichtet auf eine eigene Hersteller-Oberfläche genauso wie auf Bloatware. Unter der Oberfläche bringt das Smartphone die von anderen Moto-Modellen bekannten Erweiterungen mit, etwa die Gestensteuerung zum Schnellstart der Kamera oder das selbstständig aufwachende Display.

Das Moto Z Play lässt sich mit Hilfe der MotoMods mit modularen Zusatzmodulen erweitern. Zum Start gibt es nur eine handvoll verschiedener MotoMods, die wir hier vorgestellt haben. Ein StyleMod, eine simple Rückseite zum Anklipsen, liegt dem Moto Z Play bei. Die Anbauteile haften magentisch und sitzen fest und sicher am Moto Z Play, sie lassen sich nur im Bereich der Kamera, die den oberen Fixpunkt bildet, minimal seitlich verschieben. Wird ein MotoMod mit Funktion angeschlossen, etwa die Hasselblad-Kamera, zeigt das Smartphone direkt eine kurze Anleitung an, das ist praktisch und auch für Anfänger praktikabel. Das Konzept mit den MotoMods ist deutlich besser umgesetzt als die Friends-Module dess LG G5, da man hier nichts auseinader fummeln muss und das Smartphone anbleiben kann. Die MotoMods werden laut Aussage des Herstellers auch mit den nächsten Generationen der Moto-Smartphones kompatibel sein.

Das Moto Z Play hat einen Fingerabdrucksensor an der Vorderseite, der zum Sperren und Entsperren des Smartphones genutzt werden kann. Klickbar ist die quadratische Fläche nicht - schade eigentlich, denn wenn man den Sensor auch als Homebutton konzipiert hätte, wäre das Moto Z Play wohl ein wenig kompakter geraten. Die Erfassung eines Fingerabdrucks geht schnell, die Erkennung ebenso und dabei weitgehend fehlerfrei.Das Moto Z Play hat eine Hauptkamera mit 16 Megapixel und eine Frontkamera mit 5 Megapixel zu bieten. Zum Scharfstellen hat das Smartphone einen Phasenerkennungs-Autofokus und einen zusätzlichen Laser-Autofokus zu bieten, die Blende liegt bei f/2.0. 4K-Videos können mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden. Die Kamera-App ist angenehm puristisch gehalten und bietet wenige, aber die wichtigsten Optionen. Einen manuellen Modus, wie ihn mittlerweile viele Smartphones mitbringen, hat das Moto Z Play ebenso wie die Möglichkeit, 4K-Videos mit 30 fps aufzunehmen.

Was beim Fotografieren mit dem Lenovo Moto Z Play im Test sofort auffällt, ist die Zeit, die das Smartphone braucht, um den richtigen Fokuspunkt zu finden. Immer wieder muss das Moto Z Play "pumpen", um den richtigen Abstand zum Motiv herzustellen. Das ist auch so, wenn man mit einem Fingertipp einen eigenen Fokus setzen möchte. Im Vergleich mit vielen anderen Smartphone-Kameras braucht das Moto Z Play so ziemlich lange, um ein Bild zu machen. Das Werbeversprechen "Keine Auslöseverzögerung", das Lenovo auf der Produktseite des Moto Z Play abgibt, kann man getrost ins Reich der Fabel verschieben.Die Bildqualität der Kamera im Lenovo Moto Z Play kann im Test überzeugen. Die Fotos bieten guten Detailreichtum und ordentliche Schärfe, zumindest bei gutem Licht und wenn wenig Bewegung im Motiv ist. Fahrende Autos etwa werden auch bei geringer Geschwindigkeit und bei größerer Entferung schnell unscharf. Der HDR-Modus, der wahlweise automatisch zugeschaltet wird, arbeitet angenehm dezent. Insgesamt dürften die Fotos etwas heller sein, dunklere Bereiche tendieren zum Absaufen. An die Oberklasse der Smartphone-Kameras reicht das Moto Z Play nicht heran, in der Mittelklasse spielt die Hauptkamera aber mit.

Die Bilder der Frontkamera geraten insgesamt etwas blass und haben zudem stark muit Bildrauschen zu kämpfen. Die Bildschärfe geht in Ordnung, nimmt allerdings an den Rändern merklich ab. Wer nachts oder in dunklen Ecken Selfies knipsen möchte, wird sich über die zusätzliche LED an der Vorderseite freuen, die zumindest im Nahbereich helfen kann.Anders als das Moto Z hat Lenovo beim Moto Z Play nicht auf die Klinkenbuchse verzichtet, der Besitzer kann also seine alten Kopfhörer auch ohne Adapter weiter benutzen. Die Kopfhörer muss man allerdings selbst mitbringen, in der Verpackung liegen keine. Musik und andere Inhalte können einerseits auf dem internen Speicher - dem Anwender stehen knapp 24 GB zur Verfügung - abgelegt werden, andererseits nimmt das Moto Z Play auch eine microSD-Karte auf. Platz für eine zweite SIM-Karte bietet unser Testgerät trotzdem, Lenovo hat sich hier für ein vollwertiges Dual-SIM-Modul und gegen einen Hybrid-Slot entschieden - gut so.

Die Verständigung beim Telefonieren mit dem Lenovo Moto Z Play ist im Test stets gegeben, beide Teilnehmer sind klar und deutlich zu verstehen. Die Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen klappt zuverlässig, die Sprache könnte insgesamt etwas natürlicher klingen. Beim Freisprechen kommt es zwar ab und an zu Schwankungen bei der Lautstärke, insgesamt klappt aber auch das gut. Die Ausstattungsliste des Moto Z Play lässt in Sachen Datenverbindungen kaum Wünsche offen. Neben HSPA+ wird auch LTE unterstützt. NFC und Bluetooth sind ebenfalls dabei, dem WLAN-Modul fehlt zwar der schnelle ac-Standard, Dual-Band wird aber unterstützt. Wer sein Smartphone über Kabel anschließt, kann das beim Moto Z Play über den aktuellen USB-Typ-C-Stecker erledigen. Ärgerlich: Ein Datenkabel liegt dem Moto Z Play nicht bei, das Ladekabel ist fest mit dem Netzteil verbunden.

Der Akku des Moto Z Play ist mit einer Kapazität von 3.510 mAh deutlich stärker ausgefallen als der Energiespender des Moto Z, und das merkt man im Test. Das Moto Z Play ist ein echter Langläufer und zählt zu den ausdauernsten Smartphones, die je unseren Testparcours absolviert haben. Im Akkutest von PCMark schafft das Moto Z Play bei voll aufgedrehtem Display enorm starke 10:04 Stunden, in unserem Streaming-Test über WLAN sind es mit 12:48 Stunden sogar noch mehr. Respekt, Lenovo, da sieht die Konkurrenz ganz schön alt aus! Wer noch den Zusatzakku-MotoMod an die Rückseite klemmt, kann sein Ladegerät ruhig drei, vier Tage lang in der Schublade lassen.

Zum Ende des Testes hat das Moto Z Play noch einmal richtig aufgedreht, uns zwar mit seinem gigantischen Akku. Der ist ein echtes Pfund, und dabei muss die Kundschaft nicht einmal auf eine flotte Performance, ein gutes Display und ein aktuelles, aufgeräumtes Betriebssystem verpassen. Die Möglichkeit, mit den MotoMods die Möglichkeiten zu erweitern, kommt als Bonus obendrauf und ergibt für den Preis von 449 Euro ein richtig gutes Gesamtpaket. Das Lenovo Moto Z Play könnte dem teueren Moto Z den Rang ablaufen.Aufgeblähte Akkus in einigen Aquaris X5 Plus? Alles nicht so schlimm, sagt der spanische Smartphone-Hersteller BQ. Eine Brand- oder Explosionsgefahr bestehe angeblich nicht. Dennoch tauscht das Unternehmen Geräte mit dem Akkuproblem anstandslos aus.

BQ äußert sich gegenüber Areamobile zu dem Akkuproblem des Aquaris X5 Plus (zum Test), das einige Kunden des Smartphone-Modells erleben. Wie Nutzer auf der Forums-Plattform Android-Hilfe berichten, bläht sich der Akku ihres Aquaris X5 Plus über Maßen auf. Bei normaler Nutzung eines Lithium-Polymer-Akkus trete immer eine gewisse Schwellung auf, die im Laufe der Zeit und mit zunehmender Zahl an Ladezyklen zunehme. Dies sei völlig normal und unbedenklich. Das Risiko einer Überhitzung des Smartphone-Akkus bestehe nicht. Das bewerten Fachleute anders. Es ist richtig, dass Hersteller bei der Planung eines Smartphone-Gehäuses eine gewisse "Freifläche" für eine Ausdehnung des Akkus beim Laden einkalkulieren. Jedoch darf sich ein Akku keinesfalls derart ausdehnen, dass sich die Rückseite des Smartphones ausbeult oder sogar abhebt. Fotos von betroffenen Nutzern des BQ Aquaris X5 Plus zeigen aber genau dieses Phänomen. Weiterhin kann in einem solchen Fall eine Explosion des Akkus im Smartphone wohl ausgeschlossen werden, eine Überhitzung und ein Brennen ist aber dennoch möglich, es schlichtweg falsch, dass die Ausdehnung nicht zu einer Überhitzung und infolge dessen zu einem Brand führen kann. Ein solcher Brand ließe sich aufgrund der hohen Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius nicht mit herkömmlichen Mitteln löschen.

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