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28/01/2018

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Was aber kann ein UMPC, was ein anderer Computer nicht kann? Dank seiner Ausmaße ist man beim Easy-Book P7 tatsächlich geneigt, es möglichst immer dabei zu haben – egal ob nun in der Handtasche oder im Rucksack. Und unterwegs zeigen sich dann Nutzungsmöglichkeiten, die man sonst gar nicht ausprobieren würde. So können sich Hobbyfotografen darüber freuen, ihre Fotos direkt nach der Aufnahme zu kontrollieren. Die sieben Zoll des Origami-Displays geben einen unvergleichlich besseren Eindruck als der kleine Kontrollbildschirm der Kamera, die wiederum einfach über das mitgelieferte USB-Kabel an den Windows- Mini angeschlossen wird. Erstaunlich gut war auch die Qualität des Fernsehbildes, das wir durch den Anschluss eines DVB-T-Sticks auf das Display brachten. Die Signale vom Freecom-Empfänger zeigte das Gerät ohne jedes Ruckeln. Im Freien reichte sogar eine Stummelantenne für den Empfang aus. Mit dem Windows Media Player lassen sich zudem unterwegs Musikstücke anhören. Auf die 40 Gigabyte große Harddisk passt auch eine größere Plattensammlung, die man so immer dabei hat und beispielsweise bei Freunden an die Stereoanlage anschließen kann. Über das große Display ist es erheblich leichter, die jeweils passende Musik auszusuchen als bei einem gewöhnlichen MP3-Player. Und anders als bei vielen Laptops nervt beim Easy-Book auch kein dauernd drehender Mini-Lüfter. Wer möchte, kann den Origami-PC auch als tragbaren Videoplayer einsetzen und beispielsweise während der Bahnfahrt Filme ansehen (natürlich mit angeschlossenem Kopfhörer, um die Mitreisenden nicht zu stören). Die Filme werden wiederum über ein USB-Netzwerkkabel vom Haupt-PC auf den Mini-Computer übertragen. Oder man verkürzt eventuelle Wartezeiten mit Computerspielen. Bei unserem Test liefen die Videos völlig ruckelfrei.

Nach der Vorstellung des Origami-Konzeptes auf der Computermesse Cebit 2006 hat es viel Interesse, aber auch einige Kritik gegeben. Jetzt sind die fertigen Geräte im Handel angekommen. Zwei Dinge lassen sich zweifelsfrei feststellen. Zum einen sind UMPCs wirklich ein Klasse für sich, die eine Computernutzung dort möglich machten, wo man bislang darauf verzichtet hat. Ob das ein Fortschritt ist, muss jeder für sich selbst beantworten. Zum anderen zeigen die Geräte trotz oder gerade wegen ihres großen Funktionsumfangs Schwächen – und die betreffen vor allem die Akku-Reichweite: Kaum mehr als zwei Stunden sind für einen mobilen Computer zu wenig, zumal sich die Preise für die Mini-PCs weit jenseits der 1000 Euro bewegen.

John Slater hat einen Trick gefunden: Wenn Rugby im Fernsehen läuft und er in verschiedenen Räumen im Haus arbeiten muss, verpasst er trotzdem keine Szene. „Dann schalte ich auf allen drei Fernsehern in meiner Wohnung dasselbe Programm ein“, sagt der 64-jährige Brite. In Großbritannien sind drei TV-Geräte pro Haushalt durchaus üblich. Eine Studie des Unternehmens CACI hat sogar durchschnittlich 4,7 Fernseher in britischen Häusern ausgemacht. In Deutschland geht es hingegen bescheidener zu. Man muss schon die Panorama-Suite des „Esplanade“-Hotels in Berlin buchen, um vier Fernseher zu bekommen: in beiden Schlafzimmern, einen Plasmabildschirm im Wohnzimmer, einen weiteren im Schrank des Badezimmers.Was steckt hinter dem Trend zum Mehrfach-Fernseher? Schon 1974 stand bei fast genauso vielen Familien ein Fernseher im Haus wie heute. Was sich in den vergangenen 30 Jahren stark verändert hat, ist die mediale Zusatzausstattung. Nur in zwölf Prozent der deutschen Wohnungen gab es 1974 einen zweiten Fernseher. Heute hat den schon fast die Hälfte der Haushalte. In elf Prozent stehen sogar drei Fernseher und mehr. Und dazu kommen DVD-Player und Videorekorder, Computer mit einer TV-Karte und MP3-Player (Zahlen siehe Grafik).

Wissenschaftler fragen für die Langzeitstudie Massenkommunikation von ARD und ZDF seit mehr als vier Jahrzehnten, wie Massenmedien genutzt und bewertet werden. Elektronische Geräte wie DVD-Player, die heute zur Standardausstattung gehören, konnten vor zehn Jahren noch gar nicht abgefragt werden. Der Wandel in der Unterhaltungselektronik verläuft rasant. Ein Vorteil der neuen digitalen Geräte ist, dass sie den Medienkonsum unabhängig von Ort und Zeit machen. Wir brauchen den Fernseher nicht mehr, um zu einem festen Zeitpunkt unsere Lieblingssendungen zu sehen, sondern mehr als Hintergrundbeschallung, die die Wohnung in eine Lounge verwandelt. Der DVD-Rekorder nimmt Sendungen auf und gibt sie zeitversetzt wieder. Mit dem MP3-Player können Radiosendungen als Podcast beim Joggen gehört werden. Der Laptop mit DVB-T-Karte erfüllt den Traum vom Überall-Fernsehen am Badesee und auf dem Balkon – zumindest solange der Akku hält.

Generell gilt: Der Fernsehkonsum hat sich in den vergangenen 30 Jahren verdoppelt. 1974 saß der Deutsche durchschnittlich 125 Minuten vor dem Fernseher. Im vergangenen Jahr waren es 220 Minuten, mehr als dreieinhalb Stunden. Alle Medien zusammengenommen beschäftigen uns zehn Stunden am Tag. „Die enorme Expansion des TV-Programmangebots seit den 90er Jahren ist ein Grund dafür, dass die Menschen heute mehr fernsehen als früher. Auch haben in einer älter werdenden Gesellschaft mit weniger Erwerbstätigen mehr Menschen als früher mehr Zeit für den Medienkonsum", sagt Christa-Maria Ridder, Leiterin der ARD/ZDF-Projektgruppe Massenkommunikation.

Mehr Geräte, mehr Elektronik, mehr Nutzung – trotzdem werden Fernsehen und Radio immer mehr zum Nebenbei-Medium. 45 Minuten pro Tag nutzt der Deutsche gleichzeitig verschiedene Medien. 81 Minuten widmen wir Mahlzeiten und Körperpflege, während wir Fernsehen gucken, Radio hören oder Zeitung lesen. Für Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski ist „TV pur“ bald passé. „Die TV-Konsumenten wollen passiv unterhalten und berieselt werden, während sie ihren Gedanken oder anderen Beschäftigungen nachgehen.“ Noch ist das Fernsehen das Leitmedium der Deutschen. Befragt, welches Medium sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden, antworteten 44 Prozent, sie wollten den Fernseher einpacken. 16 Prozent würden sich für das Internet entscheiden.

Die Visionäre der Unterhaltungsindustrie sind bereit für den nächsten Schritt: das „Fernsehen auf dem Handy“, soll zur Fußball-WM verfügbar sein. Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Vor Olympia 2000 in Sydney kauften Australier 45 Prozent mehr Fernseher. Laut Gesellschaft für Konsumforschung verkaufen sich in europäischen Ländern die TV-Geräte desto besser, je erfolgreicher die Fußball-Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft ist. 1974 waren die neuen Farbfernseher in Deutschland der Renner. 2006 sind Flachbildschirme ein Verkaufsschlager. Wenn dann im Juni die WM endlich losgeht, dürften in Millionen deutschen Haushalten in mehreren Zimmern Fernseher gleichzeitig laufen, wie bei John Slater in England.

Das Asus-Notebook W2VC als Mobilcomputer zu bezeichnen, fällt schwer. Das Gerät ist so groß und schwer wie ein alter Atlas. Doch Notebooks wie dieses ersetzen zunehmend den alten Standard-PC. Mit den integrierten Flachbildschirmen in 17-Zoll-Größe und mit modernem 16:9-Breitbildformat eignen sie sich ebenso als Unterhaltungsmaschine wie für die normalen Büroarbeiten. Und an Leistung fehlt es dem rund 2400 Euro teuren Monster-Notebook auch nicht. „Daneben gibt es auch einen großen Bedarf an wirklich portablen Geräten“, sagt Peter Knaak von der Stiftung Warentest. Von 12-Zoll-Einsteigergeräten ab 800 Euro bis zu Oberliga-Geräten wie dem Samsung-Mobilcomputer Q30 Rubin, der mit seiner Zwei-Akku-Technik bis zu zehn Stunden lang ohne Steckdose auskommt (3400 Euro), reicht das Angebot unter anderem der großen Handelsketten. Auch die Discounter machen wieder mobil – überwiegend mit 15-Zoll-Notebooks, die zwischen den beiden Extremen liegen (siehe Kasten). Um das richtige Gerät zu finden, gibt es somit einiges zu beachten.

Wer sich ein Notebook als Ersatz für den Standard-PC kauft, wird weniger an Stromsparfunktionen als an möglichst viel Leistung interessiert sein, um mit dem Gerät auch aktuelle Spiele nutzen zu können. Hierfür sollte der Prozessor um die zwei Gigahertz schnell sein. Bei der Grafikkarte sollte darauf geachtet werden, dass es sich nicht um einen einfachen Onboard-Chip sondern um die Notebook-Variante einer aktuellen 3-D-Grafikkarte handelt. Bei den Displays warnt Computerexperte Knaak vor allzu stark spiegelnden Displays: „Im Dunkeln sieht das Bild genial aus, aber wenn man mit dem Rücken zum Fenster sitzt, sieht man mitunter nichts mehr.“ Der Arbeitsspeicher sollte mindestens 512 Megabyte groß sein. Wer viel mit mehreren gleichzeitig geöffneten Programmen arbeitet, freut sich über 1024 Megabyte. Mindestens drei USB-2.0-Anschlüsse sind unverzichtbar, um neben der externen Maus gleichzeitig noch einen Drucker und eine Digitalkamera anzuschließen. Einen Firewire-Anschluss benötigt man, um Videos vom Camcorder zu überspielen. Bei preiswerten Subnotebooks, die in etwa das Format einer Din-A-4-Seite haben, wird häufig auf den Line-in-Eingang verzichtet, über den Musik in den Computer importiert werden kann. Der Brenner sollte mit Doppel-Layer-DVDs umgehen können. Dass sich auch bei Notebooks das breite 16:9-Format durchsetzt, ist nach Meinung von Notebook-Experte Jürgen Rink von der Fachzeitschrift „c’t“ ein Vorteil – nicht nur für Filme von DVD oder über DVB-T, sondern auch, um zwei Dokumente nebeneinander oder eine breite Tabelle auf den Schirm zu bringen.

Internet, E-Mail, Online-Banking – Anwendungen wie diese werden immer wichtiger. Je mehr Möglichkeiten das Notebook bietet, online zu gehen, desto besser. Ein eingebautes analoges Modem gehört dazu ebenso wie die integrierte Wireless-LAN-Funktion und eine Netzwerkkarte. Auch wenn man die großen Geräte nicht überall mit hinnimmt, möchte man innerhalb der Wohnung oder des Hauses kabellos ins Internet gelangen. Um unterwegs über das Handy online zu gehen, empfiehlt sich der Bluetooth-Nahbereichsfunk. Weniger wichtig geworden ist hingegen eine Infrarot-Schnittstelle.

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