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10/02/2018

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Apple hat sich in den letzten Monaten weitgehend in Schweigen gehüllt, wenn es um die Zukunft des Apple TV ging. Die aktuell beworbene 4. Generation der Streaming-Box fürs Wohnzimmer, auf der tvOS zusammen mit einem eigenen App Store seine Premiere feierte, ist inzwischen allerdings fast zwei Jahre alt und bietet nach wie vor weder Unterstützung für 4K- noch für HDR-Inhalte, zwei Technologien also, die immer mehr an Bedeutung im Home-Entertainment-Markt gewinnen. Für Enthusiasten mit Apple-Affinität gibt es nun aber positive Nachrichten: Hinweise in der iTunes-Datenbank deutet darauf hin, dass schon bald eine 5. Generation des Apple TV erscheinen könnte.
Vereinzelte Gerüchte rund um eine verbesserte Apple TV Version schwirren natürlich schon seit einer ganze Weile durchs Netz. Jüngst aber hat ein iTunes-Nutzer im MacRumors-Forum Angaben gemacht, die als ziemlich klares Indiz für demnächst anstehende Neuerungen auf diesem Feld verstanden werden können. So ist einem Screenshot der iTunes-Abrechnung zum Film „Passengers“ zu entnehmen, dass diesem in Apples iTunes-Datenbank bereits die Tags „HDR“ und „4K“ zugewiesen wurden.
Es ist nicht davon auszugehen, dass in Apples System hier schlicht und einfach ein Fehleintrag vorliegt, da der Film „Passengers“ zum einen tatsächlich auf UHD Blu-ray erworben werden kann, und zum anderen beispielsweise auch der Film „Fantastical Beast and Where to Find Them“ laut Recherchen von MacRumors in einigen Ländern bereits die neuen Tags erhalten hat. Über iTunes können die beiden genannten Streifen derzeit aber freilich lediglich maximal mit Full HD Auflösung abgespielt werden, da Apples Streaming-Boxen wie erwähnt aktuell nicht für moderne Standards gerüstet sind.

All das führt nun aber zwangsläufig zu der Schlussfolgerung, dass Apple gerade dabei ist, iTunes auf die baldige Ankunft einer 5. Generation des Apple TV vorzubereiten, die dann auch 4K- und HDR-Inhalte abspielen können wird. Ein potentieller Termin für die Enthüllung eines solchen Geräts wäre natürlich das im September erwartete diesjährige iPhone-Event. Apple hätte zusätzlich zu den neuen Smartphones sicherlich noch etwas Zeit übrig, um eine neue Apple TV Ausgabe anzupreisen.
Dem letzten Geschäftsbericht des finnischen Traditionsunternehmens Nokia sind ein paar interessantes Details zu entnehmen. Wie aus dem Ergebnis für das abgelaufene 2. Quartal 2017 hervorgeht, konnte Nokia trotz der inzwischen verschwindend geringen Relevanz im gegenwärtigen Mobilfunkmarkt einen recht hohen operativen Gewinn ausweisen. Bei genauerer Betrachtung der Zahlen fällt aber schnell auf, dass dieser vorrangig auf eine sogenannte "Vorauszahlung" eines anderen Unternehmens zurückzuführen ist.
Wie die Webseite Nokiamob als erste Publikation in Erfahrung bringen konnte, ist diese im Quartalsbericht aufgeführte Zahlung lediglich ein Teil der stattlichen Summe von 1,7 Milliarden Euro, welche Apple im Rahmen eines im vergangenen Mai geschlossenen Lizenzabkommens an Nokia überwiesen hat. Der kalifornische iPhone-Hersteller willigte damals offenbar ein, zunächst den Milliardenbetrag für die rückwirkenden Nutzungsrechte an Nokia-Patenten zu überweisen, und des Weiteren auch in Zukunft regelmäßig Lizenzzahlungen an die Finnen zu tätigen. Somit ist davon auszugehen, dass Nokia über Jahre hinweg von Apples Abgaben profitieren können wird.

Es ist nicht im Detail bekannt, was genau das Lizenzabkommen zwischen Nokia und Apple alles umfasst und wie der finanzielle Rahmen aussieht. Was allerdings feststeht, ist, dass nicht nur Nokia der Nutznießer des Deals sein wird. Beide Unternehmen kündigten im Mai an, zu prüfen, ob im Gesundheitssektor künftig gemeinsame Bemühungen unternommen werden könnten. Außerdem wird Nokia Apple einige seiner Netzwerklösungen und Dienstleistungen zur Verfügung stellen.
Google arbeitet derzeit diversen Gerüchten nach an der zweiten Generation von Pixel-Smartphones. Nachdem zunächst über technische Details der neuen Geräte spekuliert worden war, tauchte vor ein paar Wochen ein erstes Bild des größeren der beiden Modelle auf. Kürzlich haben nun OnLeaks und der Online-Händler MySmartPrice gemeinsam einen ganzen Schwung frischer Render-Bilder veröffentlicht, die auf offiziellen CAD-Modellen der kommenden Smartphones basieren sollen und somit viel Interessantes zu enthüllen haben.
Zuallererst ist zu erwähnen, dass die jüngsten Berichte über die diesjährigen Pixel-Phones davon sprechen, dass diese Pixel 2 und Pixel 2 XL heißen könnten. Des Weiteren soll das Pixel 2 wieder genau wie das Pixel und das Pixel XL im Vorjahr vom taiwanischen Hersteller HTC, das größere Pixel 2 XL jedoch vom südkoreanischen Konzern LG für Google produziert werden.

Nun aber zu den neuen Render-Bildern an sich. Durch diese scheint sich zunächst einmal das seit längerem kursierende Gerücht zu bestätigen, wonach Google in Sachen Industriedesign des Pixel 2 und Pixel 2 XL in Grundzügen an dem der letztjährigen Modelle festhält. Das heißt jedoch nicht, dass es keine Neuerungen gibt. So soll das Pixel 2 zwar weiter ein 16:9-Display bieten, dieses aber offenbar abgerundete Ecken ähnlich wie der Bildschirm des LG G6 aufweisen. Die Abmessungen des neuen Smartphones sollen 145,3 x 69,3 x 7,8 Millimeter betragen, womit es eine Spur länger und dünner wäre als das Vorgängermodell. Das Pixel 2 XL besitzt laut den vorliegenden Leaks Maße von 157,6 x 76,3 x 7,9 Millimeter und würde damit ebenfalls einen Tick länger ausfallen als der direkte Vorgänger. Beim Display des größeren der beiden Neuentwicklungen wird über ein etwas ungewöhnliches Bildformat von rund 18:9 gemutmaßt. Beide Pixel 2 Varianten zeigen sich auf den Bildern darüber hinaus mit länglichen Aussparungen ober- und unterhalb des Displays, hinter denen sich je ein Lautsprecher verbergen könnte, sowie ohne einen 3,5 Millimeter Kopfhöreranschluss. Nach Apples Verzicht auf diesen Port bei der iPhone 7 Reihe, scheint sich dies langsam aber sicher zu einem Trend in der Branche zu entwickeln.
Die Gehäuse der abgebildeten Pixel-Geräte bestehen offenbar wieder aus einer Metall-Unibody-Konstruktion, deren Rückseite genau wie bei der 2016er Modellreihe mit einem Glaselement verziert wird. Dieses ist jedoch etwas schmäler gehalten als bei den Vorgängern. Zu guter Letzt fällt noch auf, dass für die Hauptkamera zwar in beiden Fällen kein Dual-Sensor-System zum Einsatz zu kommen scheint, das Kameramodul sich aber wohl ein Stück vom Gehäuse abhebt und insgesamt größer ausfällt als das im letzten Jahr verwendete.

Was nicht auf den Render-Bildern beziehungsweise im Video zu sehen ist, allerdings schon mehrfach in der Gerüchteküche zu lesen war, ist, dass das Pixel 2 und Pixel 2 XL sehr ähnliche Spezifikationen bieten sollen. Angetrieben werden könnten beide von dem bislang noch gar nicht offiziell vorgestellten Qualcomm-SoC Snapdragon 836, bei dem es sich allerdings „nur“ um einen etwas höher getaktetes Snapdragon 835 Chipsatz handeln soll, wie Fudzilla berichtete. Davon abgesehen sollen beide – oder vielleicht auch nur das Pixel 2 XL - mit einem drucksensitiven Rahmen vergleichbar mit dem des HTC U11 ausgestattet sein und natürlich mit der neuen Android-Hauptversion 8.0 („O“) ausgeliefert werden.
Sofern sich Google in diesem Jahr an seinen bisher üblichen Zeitplan für die Ankündigung neuer Smartphone-Hardware hält, dürfen wir wohl irgendwann im Oktober mit der Vorstellung einer neuen Pixel-Generation rechnen. Android 8.0 könnte hingegen bereits im August den finalen Status erreichen.

Microsoft hat wieder einen neuen Windows 10 Insider Preview Build für PCs veröffentlicht. Windows Insider im Fast Ring können Build 16251 ab sofort installieren und ausprobieren. Eine der bedeutendsten Neuerungen dabei ist die Möglichkeit, ein Android-Smartphone mit dem Windows 10 PC zu koppeln. Zudem gibt es unter anderem Anpassungen für Cortana und den Browser Edge sowie Änderungen für den Boot-Prozess und den Game Mode.
Wie schon bei den vergangene sieben Fast Ring Builds handelt es sich auch bei Build 16251 um eine Vorschauausgabe des im September 2017 erwarteten Windows 10 Fall Creators Updates. Microsoft biegt langsam aber sicher auf die Zielgeraden der Entwicklungsarbeiten ein, weshalb in den kommenden Preview Builds nicht mehr mit großen Neuerungen, sondern überwiegend mit Bugfixes und kleineren Verbesserungen sowie Änderungen gerechnet werden sollte.

In die aktuelle Insider-Build hat es allerdings noch einmal ein großes neues Feature geschafft. Nutzer können ab sofort ein Android-Smartphone mit ihrem Windows 10 PC koppeln, um in der Folge jeder Zeit den Link zu einer Webseite, die auf dem Smartphone aufgerufen wurde, mit dem Rechner teilen. Initiiert werden kann die Verbindung zwischen PC und Smartphone in der Einstellungen-App unter der neuen Schaltfläche "Telefon". Sofern diese erste Hürde genommen wurde, wird eine SMS an das gekoppelte Smartphone gesandt, die den Nutzer zur Installation einer App namens „Microsoft Apps“ auffordert und weitere Schritte erläutert.
Natürlich ist klar, dass dies aktuell nur eine sehr begrenzte Form von Zusammenarbeit zwischen Smartphone und PC darstellt, aber Microsoft will das Feature kontinuierlich ausbauen und sich schlussendlich mit dem messen, was Apple in seinem eigenen Ökosystem als „Continuity“ bezeichnet. Continuity erlaubt die vielfältige Datenübertragung zwischen Macs, iOS- und anderen Apple-Geräten im Hintergrund. Microsofts Strategie ist ganz offensichtlich aber auf Cross-Platform-Nutzung ausgerichtet, so dass Windows 10 PCs künftig sowohl mit Android-Smartphones als auch iPhones auf diese Art und Weise interagieren können sollen.

Der Bereich des virtuellen Assistenten Cortana auf der Taskleiste wurde in Build 16251 insofern angepasst, als dass dort nun auch bestimmte Ergebnisse zu Web-Suchen angezeigt werden können. Zuvor musste dafür in den meisten Fällen ein Browser-Fenster geöffnet werden. Ebenfalls neu hinzu kommt, dass Cortana nun ein paar neue Sprachbefehle versteht, mit denen sich der PC direkt steuern lässt. So kann Cortana den PC etwa auf Zuruf neu starten oder komplett ausschalten. Dies funktioniert im Moment allerdings nur mit englischen Spracheinstellungen. Ebenfalls Anpassungen hat das Windows-Entwicklerteam am Boot-Vorgang von Windows 10 vorgenommen. Nutzer, die sich einmal angemeldet haben, können das Betriebssystem nun auf Wunsch so konfigurieren, dass nach jedem Neustart beziehungsweise Hochfahren ihr Konto automatisch eingeloggt wird und für den Auto-Start registrierte Applikationen automatisch ausgeführt werden. Unter den Datenschutzeinstellungen der Anmeldeoptionen von Windows 10 lässt sich dieses Feature ab- beziehungsweise anschalten.

Der Browser Edge bekommt in Build 16251 erneut diverse Optimierungen und Bugfixes spendiert. Microsoft verspricht unter anderem, dass die Zuverlässig erhöht sowie die PDF-Darstellung verbessert wurde. Außerdem gearbeitet hat das Entwicklerteam am Game Mode von Windows 10. Dieses auf PC-Spiele ausgerichtete, hintergründige Ressourcenmanagement des Betriebssystems soll nun bei einigen Titeln automatisch aktiv werden. Allerdings nennt Microsoft derzeit keine näheren Details dazu.
Wie bei allen Insider Preview Builds enthält auch Build 16251 eine lange Liste mit Fehlerkorrekturen, die in einem aktuellen Blog-Beitrag von Microsoft allesamt nachgelesen werden können. Außerdem ist zu beachten, dass die neueste Vorschauversion weiterhin sechs bekannte Probleme aufweist, die ebenfalls in dem Blog-Post aufgeführt werden.

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